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Buchtipp: Smoothie Bowls/ Christina Wiedemann

Hallo ihr Lieben!

Um es gleich vorwegzunehmen, die Ernährung im Hause Löffler ist eigentlich relativ ausgewogen, hier und da mal nicht ganz sooo mega gesund, aber wir versuchen so viel Obst und Gemüse wie nur möglich zu essen. Gemüse ist hier nicht ganz so einfach aber bei Obst kommen wir ganz groß raus!

Obst ist sozusagen unser täglich Brot und der tägliche Bedarf beläuft sich auf 1,5 – 2 Kilo je nach Obstsorte.

An dieser Stelle hätte ich gerne eine Runde Mitleid von euch, denn irgendjemand muss ja diese Mengen von Obst vom Laden nach Hause schleppen und dreimal dürft ihr raten wer das ist? Richtig, ICH!!! Auch beim Waschen, Schälen und Kleinschnippeln usw. fühlt sich hier kaum mal jemand berufen aber ich bin ja schon sehr dankbar, dass meine Kinder in der Lage sind selber zu essen und auch das Kauen schaffen sie ganz ohne mein Zutun. Wobei sie den Unterschied zwischen gründlich kauen und einmal abbeißen und runterschlucken immer noch nicht ganz draufhaben.

Wie dem auch sei, ich bin immer auf der Suche nach neuen Rezepten mit Obst um da ein bisschen Abwechslung reinzubekommen. Mit Obstkuchen, diversen Quarkspeisen und Obstsalat sind wir schon durch, Zeit für was Neues!

Beim Stöbern in der Bücherei fiel mir dann das Buch “ Smoothie Bowls von Christina Weidemann“ in die Hände!

Bowls sind ja auf allen sozialen Netzwerken der volle Trend und da ich sowieso schon hinterherhinke, dachte ich mir bevor der Trend an mir gänzlich vorbeizieht, probiere ich dann mal schnell noch aus. Auch der Zusatz auf dem Cover des Buches – Iss dich gesund- hat mich sofort angesprochen. Nach diversen Krankheitswellen bin ich super empfänglich für alles was meine Kinder stark gegen Krankheiten macht. Und da wir sowieso schon Smoothiefans sind müssten Smoothie Bowls eigentlich auch funktionieren. Tja und so war es dann auch, die Kids fahren voll drauf ab und Mama ist glücklich!!!

Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich, ich kann den Kindern Gemüse unterjubeln ohne dass sie es bemerken, wir können die Bowls zum Frühstück, als schnelles Mittagessen oder als Nachmittagssnack geniessen. Nüsse, Samen und viele andere gesunde Sachen sind superlecker in den Bowls vorhanden.

Das Buch ist ein toller Einstieg in die Welt der Bowls. Es ist übersichtlich in verschiedenen Kapiteln unterteilt, die Rezepte sind gekennzeichnet und man erkennt sofort ob es vegan, laktosefrei und glutenfrei ist.  Auch an die, die es genau wissen wollen, wurde gedacht. Kohlenhydrate, Eiweiss und Fett sind bei jedem Rezept aufgeführt.

Positiv sind auch die Zutatenlisten, da man vieles davon schon zuhause hat, die angegebenen Mengenangaben hauen hin und die Rezepte sind leicht und schnell nachgemacht! Um das Ganze noch abzurunden, ist das Buch mit vielen tollen Bildern auch visuell sehr gut gelungen! Man merkt dem buch sofort an, dass Frau Weidemann Ernährungsexpertin ist.

Wir haben viele Rezepte ausprobiert und sind begeistert. Besser kann gesunde Ernährung eigentlich nicht schmecken und deshalb von mir eine ganz klare Kaufempfehlung!!! Und mit einem Preis von 7,99 € ist es natürlich auch noch erschwinglich!

Da Frau Weidemann noch eine ganze Reihe Bücher geschrieben hat, ist Smoothie Bowls mit ganz großer Sicherheit nicht das letzte Buch welches ich von ihr gekauft habe.

Meinen Kindern habe ich natürlich nicht gesagt, dass sie jetzt ganz viele gesunde Sachen zu sich nehmen. Immer wenn ich mit einem neuen und gesunden Rezept komme, wollen sie es meistens nicht mal probieren. Da ich überhaupt kein Problem damit habe zum Wohle des Kindes auch mal zu lügen, habe ich die Smoothie Bowls schon vorab als den neuesten und heißesten Instagramtrend verkauft. Das zieht so gut wie immer!

Und so löffeln die Löfflers ganz viele Vitamine und bleiben ganz lange gesund. Und da sie immer das ganze Schüsselchen brav aufessen, wird auch immer gutes Wetter und das solltet ihr heute auch geniessen!

Eure Dani

Travel

Roadtrip mit Kindern/ Teil 9 / London

 

 

Hallo ihr Lieben!

 

Heute kommen wir zum letzten Teil der Roadtrip-Reihe. Wir hatten noch 3 Tagen London übrig , und wir hatten auch noch einiges vor.

Wie jeder gute Touri mussten auch wir noch eine Stadtrundfahrt machen. Normalerweise machen wir ja sowas mit dem Bus aber London hat da auch was Außergewöhnliches zu bieten und wir wollten es auch unbedingt testen. Wir haben uns für die Duck Tours entschieden, eine Stadtrundfahrt die mit einem Amphibienfahrzeug gemacht wird. Das ist anfürsich schon cool, aber für uns natürlich doppelt cool, weil wir genau diese Fahrzeuge in der Normandie in Utah Beach im Museum gesehen hatten. Und jetzt durften die Kinder in diesen Fahrzeugen eine Stadtrundfahrt machen, also cooler geht es doch wirklich nicht.

Die Karten für die Tour hatten wir wie immer bei getyourguide.de online von zuhause aus gebucht. Der Treffpunkt bzw. der Standort des Veranstalters befindet sich ein paar Meter vom London Eye entfernt. Leider machte das Wetter an diesen Tag mal wieder nicht so mit, wie wir uns das vorgestellt hatten, war uns aber in der Zwischenzeit auch egal, wenn wir was in diesen Urlaub gelernt hatten dann, dass wir auch bei Regen viel Spass haben konnten!

Zuerst fuhren wir mit dem Fahrzeug ein paar Sehenswürdigkeiten ab wie z.B. Big Ben, Buckingham  Palace usw. Die Sicht war durch den Regen nicht gerade super und wir kamen im Londoner Verkehr auch nur langsam vorwärts. Wir hatten einen sehr witzigen Guide und da die Führung auf englisch war, mussten wir uns ein bisschen konzentrieren um alles zu verstehen. Nach einer guten halben Stunde wechselte der Fahrer und es ging ab ins Wasser. Was für ein Spass !!! So witzig! Wir schipperten auf der Themse und ich muss gestehen, wir waren recht tief im Wasser! Gut, ist ja jetzt auch keine Aida gewesen. Es war auf alle Fälle sehr lustig und auch interessant einige Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus zu sehen. Nach ungefähr 45 Minuten ging es dann wieder aufs Land und zurück zum Ausgangspunkt! Wir waren uns einigen, es war jeden Cent wert!

Den Nachmittag verbrachten wir dann in Camden Town, eines meiner Reisehighlights. Dieser Stadtteil von London ist so inspirierend, schräg, bunt, also alles was ich liebe!!! Super viele Shops, ausgefallene Klamotten, Musik und überall lecker Essen! Indisch, Mexikanisch, Italienisch, Koreanisch, nichts was es nicht gab. Wenn ich irgendwann einmal in meinem Leben nach London umziehe dann wohne ich genau da! Es wird never ever wieder einen Londontrip geben ohne Campen Town! So verrückt!

Für den letzten Tag in London und somit auch den offiziellen letzten Tag unserer Reise hatten wir uns ein Highlight aufgespart und freuten uns so arg, wir besuchten die Harry Potter Studios. Wer meinen Blog liest weiß, wir sind der magischen Welt von Harry Potter völlig verfallen.

Die Karten hatten wir direkt auf der Studiohomepage gebucht, für uns war die Familienkarte ohne Führung am günstigsten. Da das Studio ausserhalb von London liegt, fuhren wir mit dem Auto hin. Auch da gibt es verschieden Möglichkeit zum Studio zugegangen, aber egal welche Möglichkeiten ihr in Betracht zieht, rechnet viel Zeit ein, der Londoner Verkehr ist wirklich zäh! Von unseren Campingplatz aus fuhren wir ungefähr 1 1/2 Stunden, zurück fast 2, da wir voll in die Rushhour kamen.

Ich bin mir nicht ganz sicher ob man auch als nicht Potter Fan das Studio toll findet, ich bin halt einer und deshalb null objektiv. Für mich war es sensationell und ich kam mir vor wie ein Kind im Süßwarenladen! Als Dekoverrückte kam ich voll auf meine Kosten und als Fan noch viel, viel mehr! Tage hätte ich da verbringen können und in Harrys Welt eintauchen. Ich hatte so viel Liebe zu Detail nicht erwartet und war total überwältigt. Jeder von uns hatte einen Audioguide und den würde ich auch unbedingt empfehlen. Viele Hintergrundinfos sind sehr interessant und runden den Besuch ab. Es gab unheimlich viel zu sehen und zu entdecken, ich war auf Gleis 9 3/4, sah den Hogwartszug und auch Hogwarts. Schon alleine im Hogwartsspeisesaal zu stehen machte mich glücklich! Bei Harry werde ich halt zum Kind! Interessant ist natürlich auch die ganze Technik die hinter so einen Film steckt und oh mein Gott, die Winkelgasse gibt es tatsächlich!!! Das Studio war mehr als ein würdiger Abschluss einer wunderbaren Reise!!!

Nach 4 Wochen hieß es nun zusammenpacken und langsam die Heimreise anzutreten. Mit ganz vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen kehrten wieder langsam heim.

Wenn man so eine Reise antritt kommen einem 4 Wochen ganz lange vor, man freut sich auf alles was noch erleben wird. Gefühlt waren aber die 4 Woche ruck zuck zu Ende und wir waren alle auch traurig, dass alles so schnell ging. Es ist wahrscheinlich unnötig zu erwähnen, dass so eine Reise ganz, ganz lange nachwirkt. Alles gesehene muss erst mal verarbeitet werden und noch heute erinnern wird so gerne daran zurück.

Ungefähr 3 Wochen nach der Reise saß ich mit den Kindern zusammen und wir unterhielten uns darüber. Ich fragte sie, was sie am beeindruckendsten fanden und die Antwort überraschte mich ein wenig. Alle Kinder empfanden im Nachhinein den Besuch auf den Eiffelturm am tollsten! Dicht gefolgt von Harry Potter und London Dungeons und den Surferstrand in der Bretagne. Einstimmung war auch die Tatsache man hätte sich das London Eye sparen können und gänzlich durchfiel der Louvre.

Ich weiß nicht ob wir nochmal in den Genuss einer 4 wöchigen Reise in der jetzigen Familienkonstellation kommen, da mein Großer nun langsam darüber nachdenkt alleine in den Urlaub zu fahren und so eine Reise natürlich viel Organisation bedeutet . Um so schöner ist es, dass wir es noch einmal hinbekommen haben.

Es war uns eine Freude Paris, die Normandie, die Bretagne, Südengland und London besucht zu haben und wir sind voller schöner, aufregender und inspirierender Erinnerungen an eine wunderbare Zeit!

Also packt die Koffer und reist soviel ihr nur könnt mit den Kids, den der Tag kommt an dem das Kind vielleicht nicht mehr mit euch reisen will und dann bricht das Herz nicht ganz so arg wenn man auf viele schöne Erinnerung zurückschauen kann!

Eure Dani

Food Valentinstag

Himbeerkuchen und Valentinstagsgeschichte

Hallo ihr Lieben!

Ich lege heute sofort mit meinen Valentinstag-Sweettable los dann haben wir schon mal den organisatorischen Teil des Valentinstags hinter uns und dann erzähl ich noch eine kleine persönliche Geschichte, die passt ganz gut zu diesen heutigen Tag!

Himbeerkuchen ( Tortenform 20cm Durchmesser)

Zutaten:

Teig:

  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100gr Rohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80gr Dinkelmehl
  • 20gr Speisestärke

Füllung:

  • 150gr Frischkäse
  • 300gr griechischer Joghurt
  • 50gr Puderzucker
  • 2-3 El Himbeermarmelade

Außerdem:

  • frische Himbeeren
  • getrocknete Rosenblätter
  • 2 EL Himbeermarmelade

Zubereitung:

Eier trennen, Eiweiß mit Salz aufschlagen und mit der Hälfte des Zuckers zu einen festen Schnee schlagen. Eigelb, restlicher Zucker und Vanillezucker gut verrühren. Mehl mit Speisestärke in die Eigelbmasse dazugeben  und nochmals kurz aufschlagen. Teig in die gefettete Form geben und bei

  • vorgeheizten Backofen 200 Grad Ober/Unterhitze oder 180 Grad Umluft
  • ca. 30 Minuten

backen. Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Alle Zutaten gut miteinander verrühren und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Tortenboden einmal in der Mitte durchschneiden, den unteren Boden mit Marmelade bestreichen und ein Teil der Himbeercreme darauf verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach die Torte mit der restlichen Creme bestreichen und nochmals im Kühlschrank kühlen. Kurz vor dem Anrichten mit frischen Himbeeren und Rosenblättern dekorieren.

Die Berliner habe ich gekauft und da wir Himbeeren in Verbindung mit Schokolade lieben, habe ich auf den Berliner ein Schäumchen gesetzt und alles mit fertiger Schokoladensoße übergossen. Sehr lecker!!!

Die Macarons sind diesmal gekauft. Ich kann sie zwar auch selber machen aber ich muss zugeben, meine sind nicht ganz so formschön. Damit wäre alles fertig!

Und nun wie schon angekündigt meine kleine Valentinsgeschichte, die mir vor ca. 2 Monaten passiert ist.

Es war ein Wochentag wie jeder andere, ich stand in meiner Küche und schnippelte Gemüse. Während ich koche höre ich oft Musik meistens Radio. Und während ich also so vor mich hinschnipple, sagt der Radiomoderator das nächste Lied an, von James Arthur „Say you won’t let go“. Inzwischen kennt glaub jeder das Lied, damals hörte ich es zum ersten Mal. Das Lied fängt an und ich höre sofort auf zu schnippeln. Schon nach den ersten Zeilen hat es mich und trifft mich direkt in mein kleines Herz. Ab der Zeile  “ I’ll bring you coffee with kiss on your head “ schießen mir wie aus dem Nichts Tränen in die Augen. Ich fange an zu heulen, so sehr berührt es mich. Ich habe schon sehr, sehr lange kein Liebeslied mehr gehört welches mich gleich so heftig mitnimmt!

Ich höre weiter zu und heule leise vor mich hin. Der James singt aber auch sooo schön! Ab der Zeile „When you looked over your shoulder, for a minute, I forget that I’m older, I wann dance with you right now“ sitzte ich tränenüberströmt , laut schluchzend auf meinen Küchenfußboden und heule mir die Seele aus dem Leib. Ich kann gar nicht genau sagen warum das so war, aber als das Lied zu Ende ist bin ich total aufgelöst!

Und weil ich gerade so schön beim heulen bin, lade ich mir das Lied bei Sportify sofort hoch und höre es nochmal und nochmal und nochmal, bestimmt eine halbe Stunde. Ich kann weder aufhören das Lied anzuhören noch kann ich aufhören zu heulen.

Vor mir läuft der Film meiner Liebe ab. Und meine Liebe geht schon recht lange, wir sind inzwischen im 26sten Jahr. Und doch ist es so, wenn ich meinen Mann sehe fühle ich mich auch kein bisschen älter, ich vergesse, dass wir schon so lange zusammen sind und dass wir langsam zusammen alt werden. Wir waren noch so jung als wir uns ineinander verliebten und unsere erste Zeit war sehr turbulent. Aber wir sind noch da, zusammen, nicht mehr nur ein Paar, inzwischen eine Familie!

Und wenn auch nicht alles superglatt lief, das Gefühl war immer da, es hat sich immer richtig angefühlt! Auch heute noch freue ich mich jeden Tag auf ihn, auch heute noch streiten und lachen wir zusammen und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht dankbar bin ihn in meinem Leben zu haben. Wir sind ein eingespieltes Team, Freunde fürs Leben und ich denke, ich kann das auch nach 26 Jahren sagen, er ist die Liebe meines Lebens. Wir haben schon so viel zusammen erlebt und es hat sich nie nach Arbeit angefühlt, niemals, wir haben nicht an uns gearbeitet, wir haben genossen und gefeiert und geliebt und uns so gelassen, wie wir halt sind!

Und genau deshalb saß ich auf meinen Küchenboden und heulte, weil ich so dankbar war für all diese Jahre, ich habe vor Freude geweint, dass er immer noch bei mir ist, trotz aller Macken und Eigenarten und dem ganzen Chaos, welches ich jeden Tag verursache!

Als mein Mann nach Hause kam hatte ich mich schon beruhigt, aber ich musste ihm noch unbedingt das Lied vorspielen. Na ja, war klar, ich weinte sofort wieder, aber dieses Mal war er da, er nahm mich in den Arm und alles war gut, alles ist gut, wenn er da ist!

Und deshalb bin ich überzeugt, dass James Arthur dieses Lied nur für mich geschrieben hat, damit ich meinem Mann, nach all diesen wunderbaren Jahren, das hier sagen kann:

I’m so in love with you and I hope you know,

Darling your love is more, than it’s worth in gold,

We’ve come so far my dear, look how we’ve grown,

And I wanna stay with you till we’ve grey and old!!!

Und jetzt wünsche ich euch noch einen wunderbaren Valentinstag, feiert ein wenig mit eure Lieben und vielleicht habt ihr auch ein Lied, was nur euch gehört, dann legt es auf und tanzt, wie früher!!!

Eure Dani

Food

Wann haben wir uns das letzte Mal gehört?

Hallo ihr Lieben!

Das neue Jahr ist nun auch schon ein paar Wochen alt und ich merke es geht genauso lustig weiter wie das Alte aufgehört hat!

Erst waren die Jungs krank, dann ich, dann abwechselnd die Jungs und wieder ich usw. Irgendwie ist der Wurm gerade drin und egal wieviel Vitamine, Gemüse und Smoothies ich in die Kinder und mich reinpumpe, es hilft alles nur kurzfristig!

Gerade sieht die Lage ganz gut aus und wir sind seit letzter Woche alle mal gesund. Und so gestärkt können wir und dann den superlustigen Sachen des Lebens zuwenden wie  zum Beispiel Zeugnisse oder die Entscheidung auf welche weiterführende Schule das jüngste Kind ab September geht! Und ihr wisst ja schon, das Thema Schule ist bei uns genauso witzig wie Krankheiten. Und da hilft dann leider auch kein Smoothie ( falls jemand einen Smoothie oder andere Nahrungsmittel kennt, die bei schlechten Noten helfen, bitte dringend bei mir melden, ich bin auch bereit ein Vermögen dafür auszugeben).

Eine andere Neuerung im Hause Löffler, welche mich ein bisschen vom Blogschreiben abgehalten hat, ist mein Weihnachtsgeschenk! Ich habe einen neuen Laptop, einen iMac, den ich mir schon lange gewünscht habe, geschenkt bekommen. Wie schon bekannt bin ich immer offen für Neues, nicht aber wenn es um technische Geräte geht! Wenn es auf dieser Welt nur Menschen wie mich geben würde, dann hätten wir kein Internet, keine Smartphones und schon gar keinen Fernseher mit 100 Programmen und womöglich noch Sky!!! Langsam werden aber ich und mein iMac Freunde und wenn sich meine Arbeitsabläufe wieder automatisiert haben dann gibt es auch wieder mehr Blogberichte. Ich bin dran!

Nichts Neues ist auch, dass ich kein Freund von Vorsätzen an Silvester bin, weil ich sie meistens nicht einhalte. Ich kann nicht besonders gut lange im Voraus planen, Gedanken an die Zukunft überfordern mich total, aber ich habe mir tatsächlich für dieses Jahr etwas Kleines vorgenommen.

Ich hatte während meiner diversen Erkältungen genug Zeit auch mal über vieles nachzudenken und dann ist mir aufgefallen, dass mein Leben eigentlich ziemlich cool ist und ich ganz schön viel auf die Reihe bekomme. Allerdings musste ich aber auch feststellen, dass ich es letztes Jahr nicht geschafft habe einige liebe Menschen, die entweder nicht bei mir in der Nähe wohnen oder die ich ganz selten sehe, weil wir im Alltag so gar keine Überschneidungen haben, zu besuchen. Deshalb habe ich mir dann gedacht, es wäre doch mal ein richtig guter Vorsatz mich dieses Jahr verstärkt um diese Menschen zu kümmern. Hab dann auch gleich eine Liste mit Namen angelegt und bin ganz begeistert von diesen Vorsatz! Weil ich weiß, die Umsetzung wird ganz viel Spass machen, es werden bestimmt ganz viele gemütliche Abende und tolle Gespräche dabei rauskommen! Endlich mal ein Vorsatz, der mir schon im Vorfeld ganz viel Freude bringt und mich nicht schon quält, bevor ich überhaupt angefangen habe! Yeah!!!

Und damit ich meinen Vorsatz auch tatsächlich umsetzten kann, muss ich dafür sorgen, dass ich Zeit habe, mich um meinen Vorsatz zu kümmern. Die naheliegendste Möglichkeit wäre, meine Kinder zu verschenken, da ich sie aber sehr liebe und außer mir niemand meine Kinder so toll findet wie ich, bleibt mir nur noch die Möglichkeit meine schnelle Küche zu optimieren, damit ich weniger Zeit in der Küche verbringe und mehr Zeit mit meinen Freunden! Deshalb hier jetzt ein stark vereinfachtes Rezept für Ofenkartoffeln. Keep it simple, nicht wahr?

Ofenkartoffeln

Zutaten:  

  • 2 Kilo Kartoffeln
  • 1/2 Tasse Olivenöl
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, größere Kartoffeln halbieren. In eine Schüssel geben, mit Öl, Salz und Pfeffer mischen und gut durchrühren. Auf ein Backblech geben und bei

  • vorgeheizten Backofen 200 Grad Ober/ Unterhitze oder 180 Grad Umluft
  • ca.45-50 Minuten

backen. Das Rezept ist natürlich ausbaufähig, ihr könnt noch Rosmarin dazugeben, einen Salat oder Tzatziki dazu machen. Bei uns gibt es meist einen Salat dazu und die Kinder essen die Kartoffeln am liebsten mit Saurer Sahne.

 

 

Und ich wende mich jetzt meinen spannenden Alltag zu und die Menschen, die auf meiner Liste stehen, werden im Laufe des Jahres von mir hören.

Wer aber jetzt denkt, Mensch die Dani habe ich auch schon eine Weile nicht gesehen, der darf auch mich gerne einladen. Mir reicht ein Kaffee oder ein Prossecoschorle, gerne gehe ich aber auch mit euch essen oder lass mich bekochen! Bin für alles offen, hauptsache ich sehe euch mal wieder!

Eure Dani

 

Food

Wir sind bald im Plätzchenhimmel

Hallo ihr Lieben!

Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Habt ihr schon alle Geschenke? Glüht bei euch schon der Backofen, weil ihr fleißig am backen seid? Bei mir muss Weihnachten noch eine Woche warten, ich bin noch voll im Studio eingespannt! Aber das macht gar nichts, da ich dieses Jahr, genauso wie jedes Jahr, ganz viel Spaß beim shooten habe. Jeden Tag kommen neue Menschen ins Studio und jedes Shooting ist anders. Es ist niemals anstrengend und während ich die Kidis shoote, habe ich ganz viele tolle Gespräche mit den Mamas. Da ich ohne jegliche Ausnahme tolle Kunden habe, genieße ich diese Zeit sehr. Manche sehe ich tatsächlich nur bei den Shootings und in einem Jahr passiert ganz schön viel. Deshalb dauern meine Shootings auch entsprechend länger, ich muss ja quatschen! Und manchmal verquatsche ich mich total, dann rennt mir die Zeit davon und das ist auch der Grund, warum ich es niemals hinbekomme, Weihnachten am ersten Advent zu starten. Völlig utopisch! Aber dann, meistens 2 Wochen vor Weihnachten, gebe ich mir die volle Ladung Weihnachten! Ich dekoriere wie blöd, verfalle bei den Geschenken in völligen Kaufrausch und backe mit meinen Kindern oder auch mit anderen Kindern. Unsere Backpartys sind legendär und ich bin der zufriedenste Mensch ever.

Jetzt denkt ihr bestimmt, es ist doch noch gar nicht zwei Wochen vor Weihnachten, warum hat den die schon gebacken? Habe ich natürlich nicht, die Fotos sind vom letzten Jahr, habe es mal wieder nicht geschafft das Ganze online zu stellen, wahrscheinlich hab ich zu viel gequatscht oder war zu gemütlich oder hab lieber Tee getrunken oder was auch immer. Praktischerweise muss ich jetzt natürlich keine Fotos mehr machen, da ich diese Plätzchen jedes Jahr mache. Das ist sozusagen die Pflicht, die Kür ist dann jedes Jahr noch 1-2  neue Sorten auszuprobieren. Und deshalb heute die absoluten Lieblingsplätzchen im Hause Löffler und ein must have zu Weihnachten.

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Schneeflocken

Zutaten:

  • 250g Margarine
  • 250g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100g Mehl
  • 250g Speisestärke
  • 50g gemahlene Mandeln
  • etwas Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung:

Margarine, Puderzucker und Vanillezucker rühren. Mehl und Speisestärke dazu sieben, Mandeln hinzufügen und zu einen glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie packen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nach der Ruhezeit den Teig nochmals kneten und haselnussgroße Kugeln formen. Am schnellsten seid ihr, wenn ihr aus dem Teig ein paar Rollen formt, in Stücke schneidet und die Kugeln daraus macht. Backblech mit Backpapier auslegen und die Kugeln darauf verteilen. Mit einer Gabel die Kugeln etwas flacher drücken. Bei

  • vorgeheizten Backofen 180 Grad Ober/Unterhitze oder 160 Grad Umluft
  • ca. 20 Minuten

backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen!

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Gefüllte Nougatplätzchen

Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 150g Butter
  • 50g Nougatcreme
  • etwas Puderzucker zum bestäuben
  • wer mag, gehackte Pistazien

Zubereitung:

Alle Zutaten, außer Nougatcreme, zu einem Teig kneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie packen und für 60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach nochmals durchkneten, ausrollen, ausstechen. Ihr braucht die Hälfe der Plätzchen mit Loch, die andere ohne. Alle Plätzchen aufs Backpapier legen und bei

  • vorgeheizten Backofen 180 Grad Ober/ Unterhitze oder 160 Grad Umluft
  • ca. 10 – 12 Minuten

backen. Abkühlen lassen. Die Plätzchen ohne Loch mit Nougatcreme bestreichen, Plätzchen mit Loch daraufsetzten und alles mit Puderzucker bestreuen. Wer mag, mit Pistazien garnieren.

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Terrassenkekse

Zutaten:

  • 300g Mehl
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Fläschchen Zitronenaroma
  • ca.100g Marmelade nach Wahl
  • Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Vanillezucker mischen. Butter, Ei und Zitronenaroma dazugeben und zu einem Teig verkneten. In Folie packen und für 60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach herausnehmen und nochmals kneten, ausrollen und ausstechen. Ich hab zwei verschiedene Ausstechformen, die einen fülle ich mit Erdbeermarmelade und die anderen mit Himbeermarmelade. Backblech mit Backpapier auslegen und die Plätzchen bei

  • vorgeheizten Backofen 180 Grad Ober/Unterhitze oder 160 Grad Umluft
  • ca. 8 – 10 Minuten

backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Große und mittlere Plätzchen mit Marmelade bestreichen und dann aufeinanderstapeln. Mit Puderzucker bestreuen.

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Oh ich freu mich schon ganz arg aufs Backen und könnte gleich loslegen. Aber ich gehe jetzt ganz schnell ins Studio, erledige meine letzten Aufträge und freue mich mal schon im Voraus auf die nächste Woche!

Und meine, dieses Jahr neu ausprobierten, Plätzchen bekommt ihr selbstverständlich nächstes Jahr zur selben Zeit zu Gesicht. Man muss ja mit dem bloggen auch nicht übertreiben, oder? Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, und jetzt wünsch ich euch viel Spaß beim nachbacken und eine geruhsame Adventszeit. Und für alle gestressten Mamas, Mädels, es gibt auch wunderbare Plätzchen zum kaufen, also wenn es zu stressig wird, lieber Füße hoch und Plätzchen kaufen, denn dann könnt ihr völlig entspannt, in der Bücherei nach neuen Büchern schmökern, Weihnachtsfilme schauen oder Schlittschuhfahren gehen. Genießt die Backerei und wenn nicht, lasst es, es gab auch bei uns Jahre, da gab es maximal Ausstecher, damit die Kinder was zu tun hatten. Und je weniger ihr backt, desto heldenhafter stehe ich natürlich da, auch klar!

Eure Dani