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Quick-Tipp

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ostern

3-Gänge-Ostermenü

 

 

Hallo ihr Lieben!

Jetzt habe ich einen Blogpost vorbereitet, musste ihn nur noch abtippen und dann kam mir doch tatsächlich das gute Wetter dazwischen. Hey, ganz ehrlich, wann kann man denn das schon sagen, mir kam das gute Wetter dazwischen, irre , oder?

Aber jetzt, jetzt wird es langsam dunkel und ich habe Zeit für euch. Wir legen auch gleich los, weil nach dem Post wartet mein Mann mit einem Gläschen Wein und frischgebackenen Brot auf mich! Oh Leute, mir geht’s so gut!

Dieses Jahr gibt es mal zur Abwechslung kein Osterbrunch sondern mal ein Ostermenü. Ich serviere heute:

  1. Gang: Erbsensuppe mit Sahne
  2. Gang: Ganz falscher Hase mit Kartoffel-Spargel-Gemüse, dazu Mairübchen-Radieschen-Salat
  3. Gang: Pfirsich-Käsekuchen

Dann fangen wir mal an, ihr wisst ja, mein Wein wartet!

Vielleicht noch ein paar Infos zum Ablauf, den Pfirsich -Käsekuchen am Vortag zubereiten, da er über Nacht in den Kühlschrank muss, die Erbsensuppe kann man auch am Vortag machen, dann müsst ihr sie am Ostertag nur kurz aufwärmen und habt weniger Arbeit und den falschen Hasen mit Umluft ausbacken, das hat den Vorteil, dass ihr das Gemüse 30 Minuten vor Garzeitende dazuschieben könnt und so ist alles gleichzeitig fertig! Das Menü ist für 6 Personen gedacht!

So, jetzt aber!

Erbsensuppe

Zutaten:

  • 1 El Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 500 gr Erbsen (TK)
  • 1 Tl Zitronensaft
  • 6 El Sahne
  • Salz/Pfeffer
  • etwas Petersilie zum Garnieren

Zubereitung:

Kartoffel und Zwiebel schälen, würfeln und in Butter andünsten. Gemüsebrühe dazugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Die Erbsen in die Brühe geben, weitere 10 Minuten kochen, bis die Erbsen gar sind. Die Suppe pürieren, sollte sie zu dickflüssig sein, ein bisschen Brühe nachgießen. Eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen, mit Sahne und Petersilie garnieren.

 

 

Falscher Hase (Kastenform )

Zutaten:

  • 750 gr Hackfleisch gemischt
  • 1 Zwiebel
  • 1 Brötchen vom Vortag
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 5 Eier (davon 2 für das Hackfleisch und 3 zum Überbacken)
  • 250 gr frischen Spinat
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Brötchen klein würfeln und mit Milch übergießen, Zwiebel schälen und fein würfeln. Hackfleisch mit Zwiebel und 2 Eier mischen. Brötchen ausdrücken, zur Hackfleisch geben. Gut mit Salz und Pfeffer würzen und ordentlich durchkneten!

In eine Kastenform geben (Form braucht nicht eigefettet werden) und mittig mit einem Löffel eine Mulde formen. Mit Alufolie abdecken und bei

  • 180 Grad Umluft
  • erst mal 40 Minuten backen

In der Zwischenzeit Spinat putzen, waschen und in einer Pfanne mit ein wenig Butter bei mittlerer Hitze dünsten bis er zusammenfällt. Mit Salz/Pfeffer würzen.

Hackfleisch nach 40 Minuten aus dem Ofen holen, die Mulde mit Spinat füllen, danach die Eier auf den Spinat aufschlagen. Nochmal für ca. 20 Minuten in den Ofen schieben.

Zum Servieren die Ränder mit einem scharfen Messer umfahren, danach auf einen Teller stürzen und sofort auf eure Servierplatte zurückstürzen.

Kartoffel-Spargel-Gemüse

Zutaten:

  • 1 Kilo kleine Kartoffeln (z.B. Drillinge)
  • 500 gr grüner Spargel
  • 250 gr kleine Strauchtomaten
  • 250 ml Olivenöl ( davon 200 ml für die Kartoffel und 50 ml für den Rest)
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und putzen. In einer Schüssel mit Öl , Salz und Pfeffer geben und gut durchrühren. Auf einem Backblech verteilen. Bei

  • 180 Grad Umluft
  • est mal ca. 20 Minuten backen

In der Zwischenzeit Spargel waschen und die unteren Enden abschneiden. Falls nötig die Enden schälen. Tomaten waschen. Gemüse mit dem restlichen Öl bestreichen, salzen und pfeffern. Nach 20 Minuten Kartoffeln aus den Ofen holen und das restliche Gemüse auf den Blech verteilen. Nochmals alles 15 Minuten backen.

Mairübchen-Radieschen-Salat

Zutaten:

  • 2 Mairübchen
  • 8 Radieschen
  • 100 gr Naturjoghurt
  • 2 El Olivenöl
  • 2 El Balsamico Bianco
  • 2 Tl Senf
  • 1 El Zitronensaft
  • 1 El gehackte Petersilie
  • 1 El gehackten Schnittlauch
  • Kräutersalz/ Pfeffer

Zubereitung:

Rübchen und Radieschen waschen, Wurzel und Grün entfernen, in feine Scheiben schneiden oder hobeln.

Restliche Zutaten zu einem Dressing verrühren und über die Rübchen und Radieschen verteilen.

Pfirsich- Käsekuchen

Zutaten: Boden

  • 100 gr Vollkornbutterkekse
  • 100 gr Kakaobutterkekse
  • 150 gr weiche Butter

Füllung

  • 1 Päckchen Götterspeise Zitrone
  • 200 ml Wasser
  • 200 gr Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 100 gr Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • 500 ml Sahne
  • 2 kleine Dosen Pfirsich
  • etwas gehackte Pistazien

Zubereitung:

Backpapier (weiß) auf den Boden der Springform (26 cm Durchmesser) legen und den Ring der Form daraufgeben und zumachen. Den Ring mit ein wenig Butter einfetten.

Für den Boden die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Wellholz fein zerkleinern. In eine Schüssel schütten und mit Butter gut verkneten. Keksmasse in die Springform geben und verteilen. Gut festdrücken.

Götterspeise in einen Topf mit Wasser geben und 10 Minuten quellen lassen. Währenddessen Sahne steif schlagen. Nun das Wasser mit dem Götterspeisenpulver bei mittlerer Temperatur erhitzen bis sich das Pulver aufgelöst hat (dauert nicht lange und die Flüssigkeit muss ganz klar sein). Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

In einer zweiten Schüssel Frischkäse, Zitronensaft, Vanillezucker, Zucker verrühren, die lauwarme Götterspeise dazugeben, alles nochmals verrühren. Die geschlagene Sahne unterheben bis eine homogene Masse entsteht. Die Masse auf den Keksboden verteilen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Wenn die Masse fest ist, aus dem Kühlschrank holen und mit einem scharfen Messer vorsichtig um den Tortenring fahren und den Ring entfernen. Pfirsiche aus der Dose holen und gut abtropfen lassen. Den Springformboden lösen und den Kuchen auf einen Tortenständer servieren. Mit Pfirsichen und Pistazien garnieren.

Juhu, geschafft!!! Jetzt hab ich mir einen Wein verdient, oder nicht? Und frisches Brot mit fett Butter, so richtig viel Kohlenhydrate nach 21 Uhr, aber wisst ihr was, mir wurscht, ich trink auch zwei Wein und esse 5 Brot wenn es sein muss!

Ich wünsche euch nun fröhliche Ostern, trinkt viel Wein und Eierlikör, genießt gutes Essen, freut euch  gemeinsam, sucht Eier und vor allem feiert das Leben, denn das ist ja der Sinn der nächsten Tage. Ostern sollte ein fröhliches Fest sein, wir gedenken daran, dass der Tod nicht das Ende ist, ich mag diesen Gedanken sehr . Also seid dankbar für alles was ihr habt, verbringt Zeit mit Familie und Freunden und seid fröhlich!

Ich drücke euch alle

Eure Dani

 

ostern Quick-Tipp

Quick-Tipp Osterdekoration

 

Hallo ihr Lieben!

Ostern rückt ja gerade immer näher und für alle die noch schnell was brauchen, zeige ich euch heute eine einfache Osterdekoration!

Eigentlich wollte ich gar kein Blogpost darüber machen, da ich die Dekoration sehr einfach finde. Auf einen Blog gehört ja meiner Meinung nach etwas Anspruchsvolleres, dachte ich zumindest bisher.

Warum ich heute trotzdem darüber schreibe hat einen ganz einfachen Hintergrund. Meine Freundin war diese Woche bei mir zu Besuch und ich war gerade fertig mit meinen Ostertablett. Ihr gefiel die Dekoration und ich dachte mir, boah, das ist doch total billig und superschnell gemacht! Wir unterhielten uns darüber wie easy sowas dekoriert ist und dass es jeder Dekotrottel eigentlich auch hinbekommt. Sie stimmte mir zu, sagte aber, ich soll es auf den Blog bringen, da es genug Menschen wie sie gäbe, die es vielleicht nachmachen könnten, ihnen aber schon mal grundsätzlich die Idee fehlt.

Okay, kurz darüber nachgedacht und da ich ja noch meine Rubrik Quick-Tipp habe, die ja sträflich vernachlässigt wird, machen wir jetzt heute ganz schnell und ganz easy ein dekoratives Ostertablett!

Osterdekoration

Ihr benötigt:

  • 1 Tablett ( in meinem Fall Goldtablett)
  • 1 großes Porzellanei
  • 3 kleinere Porzellaneier
  • 2 Porzellanhasen
  • 8 kleine goldene Eier ( meine sind eigentlich zum Aufhängen gedacht)
  • 1 weiße Orchidee in einem weißen Übertopf
  • 1 Zweig Schleierkraut

So geht’s:

Tablett mit Moos auslegen und die restlichen Dekoartikel nach Belieben in das Tablett legen. Fertig!

Ihr könnt natürlich auch ganz andere Farben, Tabletts, Blumen oder Dekoartikel nehmen, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt!

Dann hoffe ich, ihr seid ein bisschen inspiriert und schreibt mir ruhig, ob ihr mehr so einfache Deko wollt oder ob ihr der Meinung seid, es zu einfach und das braucht ihr nicht!

Dann wünsche ich euch noch eine schönen Tag und und frohes Schaffen!

Bis bald

Eure Dani

Food Valentinstag

Valentinstagsmenue für Zwei

 

 

Hallo ihr Lieben!

 

So, liebe Freunde, was soll ich sagen, ich melde mich zurück! Für alle, die jetzt denken, ach Gott, die lebt ja noch, sei gesagt, nein, ich lebe nicht wirklich, ich vegetiere eigentlich nur so vor mich hin! Gerade befinde ich mich seit ca. 8 Wochen auf der Krankenstation Löffler! Ich habe kaum Kontakt zur Außenwelt und meine Kräfte schwinden. Meine Crew kämpft seit Wochen gegen diverse Seuchen, die Stimmung auf der Station ist mehr als niedergeschlagen! Ein Mann nach dem anderen kippt um, zeitweise bis zu 4 Männer gleichzeitig! Und meine Tage bestehen gerade nur noch aus pflegerischen Tätigkeiten. Ich habe einen 24/7 Job als Krankenschwester in einem Krisengebiet!!! Ihr wißt was ich meine, 1-4 kranke Männer jede Woche! Hallo!!!

Meine Kreativität beschränkt sich gerade auf die Auswahl der Speisen, ansonsten tütle, pflege und knuddle ich den ganzen Tag. Zum Einkaufen werde ich herausgelassen, sollte ich allerdings zu lange brauchen, werde ich sofort telefonisch zurückgepfiffen! Nichtsdestotrotz habe ich alle meine verbleibende Kräfte mobilisiert um mal wieder einen Blogpost rauszuhauen!

Und das sei an dieser Stelle auch mal gesagt, wenn jemand dieses Jahr das Recht hat über den Valentinstag zu schreiben, dann wohl ich, oder? Mir sind alle Formen der Liebe bekannt und gerade liebe ich fast bis zur Erschöpfung!!! Wie allen gut bekannt, brauchen kranke Männer besondere Aufmerksamkeit und wenn es mehr als einer ist, dann kann es durchaus ein klein wenig anstrengend werden! Das mit der Liebe mein ich! Und da ich gerade ein Zuviel an Mutterliebe habe, beschränkt sich mein heutiger Blogpost auf 2 verliebte Menschen, ohne Kinder! Los geht’s!!

Menü für zwei Personen

  • Pastinakensuppe mit Ingwer
  • Involtini vom Schweineschnitzel mit rosa Kartoffelpüree und Rote Beete Gemüse in Orangensauce
  • Blätterteigherzen gefüllt mit Vanillepudding und Kirschkompott

 

Pastinakensuppe mit Ingwer

Zutaten: 

  • 1 große Pastinake (ca. 200 g)
  • Ingwer ca. 2 cm
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • ein paar Chillifäden

Zubereitung:

Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und ebenfalls würfeln.

Butter und Öl in einen Topf geben, Schalotte dazugeben und bei mittlerer Hitze ca. 3-4 Minuten dünsten. Ingwer und Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten. Pastinake waschen, würfeln und in den Topf geben, ebenfalls kurz andünsten und mit Brühe ablöschen. Köcheln lassen, bis die Pastinake weich ist (ca. 20 Minuten). Von der Kochstelle nehmen, mit Sahne auffüllen und pürieren. Sollte die Suppe zu dickflüssig sein, ein bisschen mehr Sahne oder Milch dazugeben. Suppe mit Salz und Pfeffer nachwürzen und kurz nochmals aufkochen! In Gläser oder Teller füllen und mit Chillifäden dekorieren!

Rosa Kartoffelpüree

Zutaten:

  • 6 mittelgroße Kartoffeln ca. 500 g geschält
  • ca. 700 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • ca. 1-2 EL Rote Beete Saft
  • 1 EL Butter
  • ca. 80-100 ml Milch
  • Salz/ Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen und würfeln. Mit Wasser und Salz ca. 20 Minuten gar kochen. Wasser abgießen. 1 EL Rote Beete Saft, Butter und 80 ml Milch zufügen und mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen, falls ihr das Püree breiiger oder farbiger haben wollt, noch ein bisschen Milch und Saft hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine größere Herzausstechform auf den Teller legen, das Püree hineingeben und die Form vorsichtig entfernen.

Rote Beete Gemüse in Orangensauce

Zutaten:

  • 1 große Rote Beete
  • 4 Minikarotten
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Orangen
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 2 EL Orangenessig
  • Salz/ Pfeffer

Zubereitung:

Rote Beete schälen und würfeln ( Handschuhe benützen ). Karotten waschen und schälen. Zwiebel schälen und achteln. 1 Orange schälen und filetieren. Rote Beete, Karotten, Zwiebel und Orangenfilets in eine Auflaufform geben.

Die zweite Orange auspressen, mit Olivenöl, Honig und Essig mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über das Gemüse in die Auflaufform geben. Bei

  • 200 Grad Ober- Unterhitze ( 180 Grad Umluft)
  • ca. 25 Minuten

auf mittlerer Schiene backen.

Involtini vom Schweineschnitzel

Zutaten:

  • 4 dünne Schweineschnitzel, mittlere Größe
  • 4 eingelegte Tomaten
  • 4 Stengel Oregano
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 4 Scheiben Pancetta oder Parmaschinken
  • Salz/ Pfeffer
  • etwas Pflanzenöl zum Anbraten
  • Zahnstocher

Zubereitung:

Oreganoblätter vom Stengel lösen, größere Blätter klein schneiden, Basilikumblätter und eigelegte Tomaten ebenfalls kleinschneiden und mit dem Oregano mischen.

Schnitzel ausbreiten, salzen, pfeffern, mit Pancetta belegen. Die Kräutermischung auf dem Schnitzel verteilen. Schnitzel an den Seiten einschlagen und einrollen. Mit den Zahnstochern festmachen. In eine Pfanne Pflanzenöl erwärmen und die Involtini von allen Seiten anbraten.

In eine feuerfeste Form nebeneinander legen und bei

  • 200 Grad Ober- Unterhitze (180 Grad Umluft )
  • 20 Minuten

garen. Zum Servieren die Zahnstocher herausnehmen.

Blätterteigherzen gefüllt mit Vanillepudding und Kirschkompott

Zutaten:

Blätterteigherzen

  • 4 Scheiben gefrorene  Blätterteigquadrate
  • 1 EL flüssiger Butter

Zubereitung:

Blätterteigquadrate nebeneinander auftauen lassen. Aufeinander legen und Herzen mit einer Ausstechform oder einer selbstgemachten Vorlage ausstechen. Mit Butter bestreichen, mit einer Gabel den Rand rundherum zusammendrücken. Bei

  • 200 Grad Ober- Unterhitze ( 180 Grad Umluft )
  • 10-15 Minuten

backen. Abkühlen lassen und mit einen Löffel ein Loch in die Herzen drücken.

Kirschkompott

Zutaten:

  • 1 Glas Süßkirschen
  • 2 EL Speisestärke
  • 4 EL Orangensaft
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:

Kirschen abgießen und dabei den Saft auffangen. Saft mit Vanillezucker in einen Topf geben und aufkochen. Stärke mit Orangensaft mischen und zum Kirschsaft dazugeben. Unter Rühren kurz aufkochen und die Kirschen dazugeben. Bei Seite stellen.

Vanillepudding

1 Päckchen Vanillepudding nach Packungsanweisung zubereiten. Abkühlen lassen.

Blätterteigherzen mit Vanillepudding und Kirschkompott füllen. Übrigen Pudding und Kompott zu den Herzen servieren, entweder in separate Schüsseln oder auf den Teller .

Ich hoffe, ihr seid jetzt ein bisschen inspiriert und habt Lust auf Valentinstag. Feiert auf alle Fälle schön und verwöhnt euch.

Ich für meinen Teil werde hier weiter tapfer die Stellung halten. Ich freue mich schon auf den Tag an dem ich endgültig die Krankenstation verlassen darf, ich freue mich auf die ersten Sonnenstrahlen, die zart mein Gesicht umspielen, die frische Luft, die meine Lunge füllt und auf gesunde Kinder, die fröhlich über unsere Wiese hüpfen.

Solltet ihr das Bedürfnis verspüren, mich hier herauszuholen, schlüpft in euren Schutzanzug, lasst euch schon mal prophylaktisch gegen alle möglichen Krankheiten impfen und stellt euch auf einen harten Kampf ein, ich befürchte, man lässt mich hier nicht gehen.

Vielleicht greife ich morgen am Valentinstag zum  letzten mir noch verbleibenden Mittel und bekämpfe meine Viren mit Proseccoschorle und wenn das nicht reicht, dann desinfiziere ich meinen Körper von innen mit Schnaps. Dann kann ich zwar am Valentinstag nicht kochen, aber ich bin bestimmt super lustig !!!

Liebe Freunde, ich muss jetzt schnell Schluss machen. Ich habe Angst entdeckt zu werden, wie ich mit der Außenwelt Kontakt aufnehme. Jetzt muss ich schnell auf meinen Posten zurück, aber ich melde mich sobald die Luft hier wieder  “ rein“ ist!!!

Eure tapfere Dani

 

 

Book

Kreatives Sabbatical und Buchtipp für Scanner

 

Hallo ihr Lieben!

 

Bis kurz vor meinem 40sten Geburtstag, habe ich immer gedacht, mit mir stimmt irgendetwas nicht. Ich hatte immer das Gefühl, bei mir läuft es nicht ganz so rund wie bei anderen. Während das Leben der Menschen um mich herum strukturiert abläuft, herrscht bei mir das Chaos, während andere einen Beruf haben und nach und nach ihre Karrieren aufbauen und Geld verdienen, fange ich immer wieder was Neues an. Mein Kopf arbeitet ständig und ohne Pause. Ich tanze andauernd auf mehreren Hochzeiten, habe viel zu viele Interessen. Nie bleibe ich an etwas dran, nie führe ich angefangenes zu Ende.

Schon in der Schule hatte ich viele AG’s und die Lehrer riefen am Anfang vom Schuljahr bei meinen Eltern an, weil ich mich schon wieder bei zu vielen Aktivitäten gemeldet hatte. Sie machten sich Sorgen, dass ich mein mir selber auferlegtes Pensum nicht durchstehen könnte. Ich war im Chor, obwohl ich nicht singen kann, Theater AG, Schreibmaschine, Steno (gibt’s das heute noch?), Französisch, Informatik, Foto AG, Badmighton, Zeichenkurs. Hinzukamen noch, dass ich diverse Sportarten ausprobierte Ballett, Kunstturnen, Tischtennis, Schwimmen, Handball, Fechten. In meiner kargen Freizeit, die ich noch hatte, las ich wie eine Bekloppte, malte, bastelte und schrieb Tagebücher. Eine Zeitlang las ich alles über Geschichte und Archäologie, dann wieder alles über Psychologie. Als dann die ersten Haustiere bei uns einzogen, fand ich Tiere total spannend, las alles über sie und nicht nur das, ich zeichnete sie auch noch. Kurze Zeit danach kam die Phase der Esoterik, Bücher über das Leben nach dem Tod, Räucherstäbchen. Zu diesem Zeitpunkt steckte ich mitten in der Pubertät mit all ihren Begleiterscheinungen. Und wenn ihr jetzt alle Schnappatmung bekommt, was ich da alles gemacht habe, dann kann ich euch beruhigen, das Meiste davon habe ich relativ schnell wieder aufgegeben.

Die wenigsten Sachen habe ich tatsächlich vertieft, nachdem ich mich ein bißchen in die Materie eingearbeitet hatte, fand ich es auch schon wieder langweilig und hörte sofort wieder auf!

Nach der Schule ging ich in meine erste Lehre, die war nix, ich machte sie aber fertig. Ich zog mit 18 aus, in meine erste Wohnung, kurze Zeit später zog ich in eine WG und fing dann meine zweite Lehre an. Ich dachte, ich hätte den Job fürs Leben gefunden und blieb 10 Jahre dabei. Zwischendrin zog ich nochmal um, in eine eigene Wohnung, baute ein Haus mit meinen Mann und wir zogen gemeinsam ein. Da war ich 28. Als mein erstes Kind auf die Welt kam, fand ich das so super, Mutter zu sein, also kamen relativ schnell Kind 2 und 3 zur Welt.

Damit es mir nicht langweilig wurde, fing ich an zu backen, zu kochen und zu dekorieren. Ich machte Zeichenkurse, Backkurse, Kochkurse, Erziehungskurse und diverse Kurse mit den Kindern. In dieser Zeit fing auch meine Liebe zur Fotografie an und um mich einzuarbeiten fotografierte ich, lernte Bildbearbeitung. Es stellte sich heraus, dass die Fotografie genau mein Ding war und so kündigte ich meinen Job und eröffnete ein Fotostudio.

Nebenher hatte ich diverse Ehrenämter, wollte überall dabei sein. Weihnachtsmarkt, Elternsprecher, Förderverein, Leitung des Mutter-Kind-Turnens, Faschingsverein. Keine Schulveranstaltung ohne mich, kein Kuchenverkauf ohne meine Kuchen, keine Bundesjugendspiele ohne meine Mithilfe.

Warum erzähle ich euch das alles so ausführlich? Ganz einfach, weil mich in all dieser Zeit ein Gefühl begleitete und das war nicht so schön. Ich machte irgendwie alles, aber nichts richtig. Ich sehnte mich nach einen strukturierten Leben, nach Ordnung und der einzig richtigen Sache für mich. Ständig diese Rastlosigkeit und der übervolle Kopf, nie Ruhe, nie Feierabend. Ich wollte einfach nur arbeiten gehen, ein Hobby haben und abschalten. Wenn ich mit meinen Umfeld darüber sprach, was ich sehr selten tat, kam oft der Satz, „du hast halt kein Durchhaltevermögen“, und irgendwann glaubte ich es auch. Genau, das war es, daran muss ich arbeiten, Durchhaltevermögen.

Ihr könnt es wahrscheinlich schon erraten, es klappte nicht, ich konnte einfach nicht durchhalten, ich war eher noch unglücklicher als das ich etwas fand, was mich ausfüllte!

Kurz vor meinem 40sten Geburtstag dachte ich intensiv über mein Leben nach, über das was war und was wohl noch kommen sollte. Die Zeit läuft schneller ab als einem lieb ist.

Und genau zu dieser Zeit fiel mir ein Buch in die Hände, wieder ganz zufällig, wie alles in meinem Leben. Und dieses Buch veränderte mein Leben komplett. Wenn mich jemand fragt, welches ist das wichtigste Buch in deinem Leben, so ist es eindeutig dieses. Es ist das Buch von Barbara Sher und heißt “ Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“.

Frau Sher beschreibt in diesen Buch einen besonderen Menschentypus und nennt ihn Scanner. Menschen, die eben nicht dranbleiben können, die viele Interessen haben, vieles nicht zu Ende bringen. Mit jeder Seite die ich las, dachte ich, das bin ich, das ist mein Leben und ich bin nicht allein. Wie cool ist das denn?

Das Buch klärt verschiedene Scannertypen und enthält viele praktische Beispiele die Scannern helfen. Es war tatsächlich das erste Buch, welches ich komplett durchgearbeitet habe. Mit jeder Seite merkte ich, ich bin nicht wankelmütig, ich bin halt ein Mensch, der viele Interessen hat, aber ich kann lernen damit umzugehen. Nicht mit mir stimmte was nicht, sondern die Art und Weise wie ich mich sehe und mich wahrnehme ist nicht richtig.

Für Menschen wie mich ist es ein sehr wertvolles Buch. Seite für Seite lernte ich mich besser zu verstehen. Ich habe mir als allererstes eine Liste mit all meinen Interessen gemacht und da war dann auch schon die entscheidende Erkenntnis, ich habe immer viele Projekte, aber ich kehre immer wieder zu den Gleichen zurück. Ich schreibe, zeichne, koche, lese und fotografiere mein Leben lang. Ich habe durchaus Konstanten in meinem Leben, mein Mann, meine Familie und Freunde, die ich, trotz wechselnder Bekanntenkreise, immer noch habe.

Ich habe aufgrund des Buches angefangen verschiedene Projektbücher zu führen. Ich hatte schon immer ein Buch, in dem ich alle meine Ideen aufschrieb, aber es war völlig wirr. Inzwischen habe ich an die 9 Projektbücher, den Themen nach geordnet. Meine Gedanken sind strukturiert und wenn sie erst aufgeschrieben sind, ist mein Kopf freier und ich kann Ideen umsetzten wenn ich Lust und Zeit habe, weil ich sie gleich finde.

Ich habe mir verschiedene Projektboxen angelegt, die stehen griffbereit da, wenn ich sie brauche um meine Ideen umzusetzen. Wenn mir also einfällt, ich könnte jetzt zeichnen, gehe ich an meine Box mit Schriften, Farben, Papier usw. und leg los. Ich habe teilweise Sachen doppelt gekauft um gleich starten zu können, wenn es mir einfällt, ohne lange nach meinen Sachen zu suchen.

Ich habe Ordnung geschaffen und mir nach und nach eine Arbeit-und Lebenssituation geschaffen, die zu mir passt. Vor der Selbstständigkeit hatte ich immer Angst, inzwischen weiss ich, es ist die einzig richtige Form für mich zu arbeiten, weil ich mir meine Zeit selber einteilen kann und somit auch Zeit habe für andere Projekte.

Natürlich bin ich immer noch chaotisch, habe es aber besser im Griff. Ob ich nun ein waschechter Scanner bin oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt, ich denke, dass muss auch jeder für sich entscheiden, aber es ist auch völlig egal, denn das Buch hat mir geholfen. Nicht alles ist umsetzbar, jedes Leben ist nun mal anders, aber zu sehen, dass ich sehr wohl vieles auf die Reihe bekomme macht mich froh.

Und zu wissen, dass ich einfach Pausen zwischen meinen Projekten brauche und ich nicht durchhalten muss, weil ich sowieso irgendwann wieder zu den Projekten zurückkehre, erleichtert mein Leben ungemein.

Meine Pausen, meine kreativen Sabbaticals, wie ich sie inzwischen nenne, sind für mich Lebensnotwendig, auch wenn es bedeutet, dass auch z.B. mein Blog immer mal wieder ruht. Der Weg ist das Ziel, gilt für mich wahrscheinlich mehr als für andere und deshalb bin ich auch relativ Angstfrei, wenn ich neue Entscheidungen treffe. Neuanfänge machen mir keine Angst mehr, ich liebe sie, mit all ihren schlaflosen Nächten , Aufregung und der Unsicherheit, die halt dazugehört. Je öfter man es macht, desto weniger Angst hat man. Und egal ob man erfolgreich ist oder nicht, man hat es zumindest probiert.

Vielleicht schieße ich morgen mein Studio weil ich keinen Bock mehr hab, vielleicht auch nicht. Vielleicht laufe ich mal den Jakobsweg, nur so als Projekt und hör das Wandern danach sofort wieder auf, vielleicht auch nicht. Vielleicht schreibe ich ein Buch, vielleicht gebe ich Kochkurse, vielleicht verkaufe ich meine Zeichnungen, vielleicht mache ich irgendwann ein Ashram auf, weil ich gerade Yoga so toll finde. Vielleicht mache ich auch nichts davon.

Warum schreibe ich heute einen so langen Beitrag? Weil ich glaube, dass viele von euch da draußen auch so sind. Und weil ich Mutmachen will, es zu tun, egal was es ist. Einfach mal machen und wenn es nicht funktioniert, dann ist man halt auch mal gescheitert. Es ist meistens nicht so schlimm, wie man denkt.

Ich habe inzwischen ein sehr grosses Vertrauen in mein Leben und meine Fähigkeiten, dass es völlig egal ist, was noch kommt, ich bin im Reinen mit mir, ich versuche mir mein Leben so schön zumachen wie es nur geht, unabhängig davon, was andere davon halten. Auch wenn ich für diese Erkenntnisse schon recht alt werden musste. Aber besser spät als nie.

Und das allerwichtigste, was mir durch dieses Buch klargeworden ist, was ich aber eigentlich schon immer gewusst habe, es aber nie annehmen konnte, ist eigentlich ganz einfach, ich bin halt so wie ich bin und das ist richtig gut so!!!!

Eure Dani

Food Vatertag

Biertorte oder Ferrero Rocher Torte? Zum Vatertag einfach Beides

 

Hallo ihr Lieben!

 

Zur Zeit scheinen sich mal wieder alle Zeitmanagementgötter gegen mich verschworen zu haben!! Ich bin mir ganz sicher! Ein Termin jagt den anderen und es wird wohl bis zu den Sommerferien so bleiben. So sieht’s aus Freunde! Aber das Schöne bei der Sache ist, es sind ganz viele tolle Termine, die ganz viel Spaß versprechen und deshalb freue ich mich, auch wenn es Stress bedeutet!

Trotzdem muss ich jetzt schauen, wie ich alles unter einen Hut bekomme. Wenn ich so gar keine Zeit zum Kreativsein habe dann ist meine erste Adresse Pinterest! Ich bin so glücklich, dass ich im Zeitalter des Internets lebe und dass es so viele Menschen gibt, die ihre Ideen ins Netz stellen!

Ich wollte, trotz engen Zeitplans, meinem Mann etwas Kleines zum Vatertag machen. Er ist so toller Papa und er hat auch mich am Muttertag sehr verwöhnt. Er hat definitiv ein Geschenk verdient!

Und da habe ich auf Anhieb etwas auf Pinterest gefunden, da war ich mir ganz sicher, das gefällt ihm. Eine Biertorte, ist das nicht witzig? Wahrscheinlich kennt es wieder jeder außer mir, aber egal, ich zeige euch mein Ergebnis trotzdem! Da wir Kuchen lieben, toppe ich die Biertorte mit einer, kleinen Ferrero Rocher Torte, die geht super schnell, weil sie nicht gebacken wird! Ich komme Morgen ganz groß raus, welcher Mann bekommt schon zwei Torten zum Vatertag?

Für die Biertorte habe ich 20 kleine Bierdosen gekauft. Je nach Biersorte oder Bierdosengröße müsst ihr vielleicht ausprobieren, wieviel Dosen ihr braucht. Der Durchmesser meines Kuchens beträgt ca. 20 cm. Dosen einfach stapeln und mit einem Geschenkeband festmachen.

Ferrero Rocher Torte ( 20cm Durchmesser)

Zutaten:

  • fertiger Tortenboden, 3-teilig, dunkel
  • 500gr Quark
  • 400ml Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 1/2 Packungen Ferrero Rocher

Zubereitung:

Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker aufschlagen. Quark zur Sahne geben und unterrühren. Ferrero Rocher in einen Gefrierbeutel geben und mit einen Wellholz kleinmachen. Einen Teil der Rochers zum Dekorieren zur Seite stellen, den Rest in die Quarkmasse geben und kurz durchrühren.

Tortenböden zurechtschneiden ( ich habe einen Teller mit 20 cm Durchmesser daraufgelegt).

Nun die Tortenböden mit der Quarkmasse locker aufschichten und zum Schluss mit den restlichen Bröseln verzieren! Kuchen auf die Bierdosen stellen und fertig!!!

Ich weiß noch gar nicht wie wir morgen den Vatertag feiern werden, wir werden auf alle Fälle ausgiebig frühstücken und dann mal schauen, was der Tag so hergibt. Mein Mann hat den Vatertag sowieso schon mal auf heute Abend vorgezogen, da er mit ein paar Kumpels sein Weihnachtsgeschenk einlöst. Er ist heute bei einem Grillkurs. Da könnte es durchaus spät werden, wir lassen ihn morgen mal ausschlafen!

Jetzt wünsche ich allen Vätern einen ganz tollen Tag, egal ob sie mit dem Bollerwagen unterwegs sind oder auch was mit ihren Familien machen! Genießt, feiert und vergesset nie warum ihr eigentlich Vatertag habt, weil ihr Väter seid und hoffentlich die Besten, die sich eure Kinder vorstellen können!

Eure Dani