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Dani

Food Vatertag

Biertorte oder Ferrero Rocher Torte? Zum Vatertag einfach Beides

 

Hallo ihr Lieben!

 

Zur Zeit scheinen sich mal wieder alle Zeitmanagementgötter gegen mich verschworen zu haben!! Ich bin mir ganz sicher! Ein Termin jagt den anderen und es wird wohl bis zu den Sommerferien so bleiben. So sieht’s aus Freunde! Aber das Schöne bei der Sache ist, es sind ganz viele tolle Termine, die ganz viel Spaß versprechen und deshalb freue ich mich, auch wenn es Stress bedeutet!

Trotzdem muss ich jetzt schauen, wie ich alles unter einen Hut bekomme. Wenn ich so gar keine Zeit zum Kreativsein habe dann ist meine erste Adresse Pinterest! Ich bin so glücklich, dass ich im Zeitalter des Internets lebe und dass es so viele Menschen gibt, die ihre Ideen ins Netz stellen!

Ich wollte, trotz engen Zeitplans, meinem Mann etwas Kleines zum Vatertag machen. Er ist so toller Papa und er hat auch mich am Muttertag sehr verwöhnt. Er hat definitiv ein Geschenk verdient!

Und da habe ich auf Anhieb etwas auf Pinterest gefunden, da war ich mir ganz sicher, das gefällt ihm. Eine Biertorte, ist das nicht witzig? Wahrscheinlich kennt es wieder jeder außer mir, aber egal, ich zeige euch mein Ergebnis trotzdem! Da wir Kuchen lieben, toppe ich die Biertorte mit einer, kleinen Ferrero Rocher Torte, die geht super schnell, weil sie nicht gebacken wird! Ich komme Morgen ganz groß raus, welcher Mann bekommt schon zwei Torten zum Vatertag?

Für die Biertorte habe ich 20 kleine Bierdosen gekauft. Je nach Biersorte oder Bierdosengröße müsst ihr vielleicht ausprobieren, wieviel Dosen ihr braucht. Der Durchmesser meines Kuchens beträgt ca. 20 cm. Dosen einfach stapeln und mit einem Geschenkeband festmachen.

Ferrero Rocher Torte ( 20cm Durchmesser)

Zutaten:

  • fertiger Tortenboden, 3-teilig, dunkel
  • 500gr Quark
  • 400ml Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 1/2 Packungen Ferrero Rocher

Zubereitung:

Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker aufschlagen. Quark zur Sahne geben und unterrühren. Ferrero Rocher in einen Gefrierbeutel geben und mit einen Wellholz kleinmachen. Einen Teil der Rochers zum Dekorieren zur Seite stellen, den Rest in die Quarkmasse geben und kurz durchrühren.

Tortenböden zurechtschneiden ( ich habe einen Teller mit 20 cm Durchmesser daraufgelegt).

Nun die Tortenböden mit der Quarkmasse locker aufschichten und zum Schluss mit den restlichen Bröseln verzieren! Kuchen auf die Bierdosen stellen und fertig!!!

Ich weiß noch gar nicht wie wir morgen den Vatertag feiern werden, wir werden auf alle Fälle ausgiebig frühstücken und dann mal schauen, was der Tag so hergibt. Mein Mann hat den Vatertag sowieso schon mal auf heute Abend vorgezogen, da er mit ein paar Kumpels sein Weihnachtsgeschenk einlöst. Er ist heute bei einem Grillkurs. Da könnte es durchaus spät werden, wir lassen ihn morgen mal ausschlafen!

Jetzt wünsche ich allen Vätern einen ganz tollen Tag, egal ob sie mit dem Bollerwagen unterwegs sind oder auch was mit ihren Familien machen! Genießt, feiert und vergesset nie warum ihr eigentlich Vatertag habt, weil ihr Väter seid und hoffentlich die Besten, die sich eure Kinder vorstellen können!

Eure Dani

Travel

Reisen mit Kindern/Italien/Teil2/Santa Margherita Ligure

 

Hallo ihr Lieben!

Heute Morgen habe ich meinen Kaffee tatsächlich auf der Terrasse genossen. Passiert ja in letzter Zeit nicht so oft. Was für ein schöner Morgen, ich weiß schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt! Es soll ja heute tatsächlich 29 Grad geben. Unglaublich!!!

Da mache ich heute mal einen nicht so langen Blogpost, denn ich muss das gute Wetter ausnutzen und werde arbeiten, ich kann endlich ein paar Shootings draußen machen, die schiebe ich ja seit Wochen schon vor mich her! Ich freu mich!

Und da ich heute voll in Sommerstimmung bin, machen wir mal heute Teil 2 unserer Italienreise und begeben uns in das kleine, wunderschöne Städtchen Santa Margherita Ligure in der Nähe von Portofino. Ich habe allerdings heute mehr Bilder als Text, da wir nur einen Nachtmittag in Santa Margherita waren, ich es aber so wunderschön fand, dass ich es euch nicht vorenthalten kann!!!

Santa Margherita Ligure liegt zwischen Portofino und Rapallo und ist wahnsinnig schön! Luxuriöse, alte Villen und Hotels reihen sich aneinander und das Städtchen strahlt unheimlich viel Eleganz aus. Herrlich!!! Hübsche, kleine Gassen führen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Parks und charmante Geschäfte laden zum Schlendern ein.

An der Uferpromenade befinden sich zahlreiche Restaurants, da ist für jeden Geschmack was dabei! Vom Ufer aus fahren viele Tourischiffe entlang der italienischen Riviera. Ich könnte mir vorstellen, es ist bestimmt ein schöner Anblick wenn man von Santa Margherita mit dem Schiff in den Hafen von Portofino einfährt. Da wir aber nicht so viel Zeit hatten, beließen wir es beim Schlendern und Sonne genießen am Strand.

Der malerische Ort ist auch bekannt für seine vielen Veranstaltungen rund um Kunst, Kultur und Segeln. Also, wenn ihr mal in der Gegend seid, dann schaut euch dieses kleine, mondäne Städtchen an, es wird euch gefallen! Die Gegend um Portofino ist auch bei Wanderern sehr beliebt, da man von den Bergen aus einen spektakulären Blick auf die Riviera hat. Da hab ich jetzt leider keine Erfahrungswerte, ich wandere, bis jetzt zumindest, nicht! Vielleicht sollte ich es mal anfangen, dann könnte ich die Auswahl meiner Reiseziele ein bisschen erweitern, leider habe ich so gar kein Bedürfnis zu wandern und bin echt faul!

Als Fazit bleibt mir nur noch zu sagen, dass sich dieser Teil von Ligurien absolut lohnt, es herrscht eine besondere und edle Atmosphäre. Die Gegend ist reich an Bäumen und Blumen, ganz viel Grün egal wohin man schaut. Eine Traumkulisse, wie im Bilderbuch, ich bin ganz verzaubert!

Unsere Reise führte uns nun weiter, als nächstes Reiseziel  war Pisa angedacht und der schiefe Turm stand selbstverständlich auf unserer ToDo-Liste!

Ich werde jetzt noch einen Kaffee auf meiner Terrasse genießen und mich ganz arg freuen, es soll ja morgen leider schon wieder regnen! Versucht deshalb heute noch ein paar Sonnenstrahlen zu ergattern, arbeitet nicht zu viel, verschiebt einfach alles was geht auf morgen!

Eure Dani

Food Muttertag

Muttertag und Kirschkuchen im Glas

 

Hallo ihr Lieben!

Heute will ich mich noch einmal kurz mit dem Muttertag befassen und mit meinem Dasein als Mama. Aber als Allererstes gibt es ein superschnelles Rezept für ein Geschenk, ist für alle gedacht, die wie ich mal wieder keine Zeit hatten, in die Stadt zu gehen und noch was zu kaufen! Und danach noch ein paar Gedanken über uns Mamas oder Frauen im Allgemeinen.

Den Kuchen könnt ihr auch ohne Kirschen machen, den Rest der Zutaten haben die meisten im Haus.

Kirschkuchen im Glas (6 Gläser á 230ml)

Zutaten:

  • 18 Kirschen(pro Schraubglas 3) aus dem Glas
  • 200gr Mehl
  • 100gr Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 100gr Margarine
  • 2 Tl Backpulver
  • 2 Eier
  • 4 El Milch
  • 1 El Backkakao

Zubereitung:

Alle Zutaten außer dem Kakao mit einen Handrührgerät zusammenrühren. Teig zur Hälfte teilen und in separate Schüsseln geben. Den Kakao in einen der Teige geben und verrühren. Kirschen halbieren und auf beide Schüsseln verteilen. Kurz unterheben. Den hellen Teig in die Gläser füllen, jeweils ungefähr ein Esslöffel pro Glas. Danach den Kakaoteig darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei

  • 180 Grad Umluft/ 200 Grad Ober-/Unterhitze
  • 20-30 Minuten (Stäbchentest)

backen.

Nach dem Backen sofort die Gläser mit dem Deckel verschließen. Da ich das Rezept auch das erste Mal gemacht habe und es natürlich so umgewandelt habe, dass es für mich passt, weiß ich nicht, wie lange der Kuchen haltbar ist. Ich probiere es aber aus und dann lasse ich es euch wissen. Bei uns ist Haltbarkeit eh egal, wird ja alles sofort weggefuttert.

So und jetzt noch ein paar Gedanken zum Muttertag!

Als ich vor fast 15 Jahren Mutter geworden bin, hatte ich keinen Plan weder von Kindern noch von Haushalt. Die meiste Zeit meines damaligen Lebens verbrachte ich bei der Arbeit oder beim Feiern. 15 Jahre später muss ich feststellen habe ich immer noch keinen Plan! Es macht mir aber ehrlich gesagt gar nichts aus, da die Lebensphasen meiner Kinder sich so schnell ändern, dass alles was heute funktioniert morgen total falsch ist!

Was mir aber was ausmacht, oder nicht wirklich ausmacht, sondern eher nervt, sind die anderen Mütter! Und zwar nicht alles an ihnen, den ich kenne ganz viele tolle Mütter, eher nur dieses besserwisserische und die Stutenbissigkeit. Auch noch nach schon längerer Zeit als Mutter kann ich mich nicht recht daran gewöhnen, wie fies manche Mamas gegenüber anderen sein können. Ich mag es gar nicht, wenn man mein Leben bewertet und vor allem mag ich es nicht, wenn man mich danach bewertet wie gut oder schlecht meine Kinder geraten sind.

Nur weil ein Kind gut in der Schule ist, heißt es ja nicht, dass es ein besserer Mensch ist, nur weil ein Kind daheim nicht erzählt, was es außerhalb des Zuhauses tut, heißt es nicht, dass es nicht irgendeinen Quatsch macht. Nur weil der Haushalt nicht ordentlich ist, heißt es nicht gleich, dass man faul ist und nur weil man dick ist, heißt es nicht gleich, dass man träge ist!

Wir sehen alle nur die Spitze des Eisberges, aber unter der Wasseroberfläche kommt doch noch so viel. Das sehen wir nicht, ich denke das müssen wir auch nicht, es reicht dass wir wissen, es geht noch ganz tief weiter. Und dass wir aufhören ständig die Spitze zu kritisieren.

Das Leben ist doch kein Wettkampf um den Pokal für die beste Mutter! Keiner erzieht sein Kind mit Absicht schlecht, keiner ist mit Absicht gestresst und keiner macht mit Absicht etwas nicht richtig! Jeder sollte doch machen können was er will, solange es für einen passt und man damit glücklich ist, ist es doch wunderbar!

Im Vergleich zu vielen anderen, hinke ich in vielen Frauendisziplinen des Lebens ganz schön hinterher. Aber ich gebe jeden Tag mein Bestes und fühle mich gut dabei. Ein Tag ist vielleicht mal anstrengender als der andere, aber ich entscheide jeden Tag für mich selbst, was für mich und Familie jetzt gerade passt!

Ich kenne so viele wunderbare Frau, egal ob Mama oder nicht, ich bin total begeistert wie sie alle ihren Alltag bewältigen und ich lasse mich von ihnen inspirieren. Es wäre doch schön, wenn wir endlich aus diesen Konkurrenzkampf aussteigen könnten. Berufstätig gegen Hausfrau, Abi gegen Hauptschule, dick gegen dünn, sportlich gegen faul, Supermami gegen Durchschnitt! Das ist doch alles so super anstrengend, findet ihr nicht? Warum fühlen wir uns denn besser, wenn es in unseren Umfeld jemand vermeintlich schlechter macht als wir? Weil wir genau wissen, dass wir jeden Tag genauso viel falsch machen und nicht perfekt sind! Ich bin ebenso nicht ganz frei von diesen Gedanken, noch nicht, aber ich arbeite täglich daran. Und ich bin auch schon fast raus der Nummer. Liegt wahrscheinlich an meinen biblischen Alter, aber ich bin zufrieden mit mir und es fällt mir auch nicht schwer, immer wieder positiv und gutgelaunt durch mein nicht perfektes Leben zu gehen! Und deshalb wünsche ich mir auch von allen Frauen, dass sie gnädiger mit sich selber sind, dass sie sich, ihre Kinder, Partner und ihr Umfeld mögen und dass sie sich nicht in diesen Konkurrenzkampf begeben, denn da verlieren wir Frauen alle! Ein selbstbestimmtes Leben zu führen heißt für mich, selbst zu bestimmen, egal was andere sagen und für die Fehler, die ich mache, geradezustehen!

Ich brauche niemanden der mir sagt, was ich alles falsch mache, dass weiß ich meistens selbst, aber ich brauche jemanden, der mir hilft meine Fehler wieder auszubügeln. Ich brauche auch niemanden, der mir sagt, dass meine Kinder vielleicht ein bisschen zuviel pubertieren, ich brauche jemanden, der mich mit einen Prosseccoschorle tröstet!! Und ich brauche erst recht niemanden, der mich auslacht, weil ich nicht alles perfekt mache, ich brauche jemanden, der mit mir lacht, wenn mir mal wieder was Dummes passiert!!!

Nur weil man sein Bestes gibt heißt es ja noch lange nicht, dass alles nach Plan läuft! Im Nachhinein bin ich ja auch meistens schlauer und oft erkennt man erst Jahre später, warum es gut war, dass es schiefgelaufen ist!

Morgen ist Muttertagen und ja meine Damen, für alle Mütter dieser Welt! Ausnahmslos!!! Egal wie doof oder toll ihr die Mutter nebenan findet, auch die hat Muttertag! Und deshalb Mädels, lasst locker, geniesst die Zeit mit all den tollen Frauen in euren Leben, lasst jeden seinen Raum,  sein Glück selber zu finden und helft euch statt zu kritisieren!

In diesem Sinne wünsche ich allen Mamas dieser Welt einen superschönen Muttertag und haltet zu zusammen Mädels, denn nur so können wir voneinander lernen, aneinander wachsen und uns weiterentwickeln !!!

Ich drücke euch !!!

Und ach, was ich noch sagen wollte, dieser ganze Blogpost trifft selbstverständlich nicht auf mich zu, denn meine Kinder sind perfekt, mein Mann auch, mein Haushalt auch, mein Körper auch und ich bin perfekter als perfekt, und sollte jemand anderer Meinung sein, so möge er es für sich behalten, ich will das nicht hören, erzählt mir lieber, wie toll ich bin und ich werde euch für immer lieb haben!!!

Eure Dani

Book Muttertag

Buchtipp zum Muttertag

 

Hallo ihr Lieben!

Am Sonntag ist ja bekanntlich Muttertag! Seit drei Tagen sage ich das meinen Kindern jeden Tag. Ich will auch gar keinen Fall, dass sie es womöglich vergessen. Ich will Geschenke!!! Früher hat sich der Kindergarten oder die Schule um Geschenke gekümmert und jedes Gedicht und jedes noch so schief ausgeschnittenen Herz brachte mich zum Heulen. Das waren noch Zeiten, die sind leider vorbei und deshalb muss ich mich jetzt selbst darum kümmern. Ich gehöre nicht zu der Fraktion Mamas die an diesen Tag nichts wollen oder den Muttertag als ein Konsumfest für Gärtner und Konditoren verschmähen! Da bin ich nicht so bescheiden. In Gegenteil, ich finde es gibt viel zu wenig Feste an denen den Mamas etwas geschenkt wird! Ich finde, ich leiste hier hervorragende Arbeit, lasse mir keine Überstunden auszahlen, hab kein Urlaubsgeld, bin super flexibel und die meiste Zeit gut drauf. Ausserdem packe ich jedes Jahr Tonnen von Geschenken, man denke nur mal an meine selbstgemachte Adventskalender. Wer, wenn nicht ich, sollte eigentlich öfters beschenkt werden?  Jeder ist seines Glückes Schmied und willst du Geschenke dann wünsch sie dir! Ist also ganz einfach!

Und nein, es geht mir nicht ums Materielle, es geht einzig und allein um die Wertschätzung, die hier ab und an zu kurz kommt! Bei der Art der Geschenke bin ich ja auch völlig flexibel, das überlasse ich der Kreativität und den Geldbeutel meiner Jungs. Ich freu mich über alles! Hauptsache man macht sich mal Gedanken über die Mama! Und ich denke da auch an meine zukünftigen Schwiegertöchter, die davon profitieren könnten, dass meine Jungs früh gelernt haben, wie man Frauenherzen höher schlagen lässt. Nicht umsonst heisst es ja, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und auch die Liebe, wie ich finde.

Und falls ihr noch ein Geschenk für den Muttertag braucht, dann habe ich heute einen wunderbaren Buchtipp für euch. Ein Buch über 3 sehr lange Frauenleben und über all das Schöne und nicht so Schöne was das Leben als Frau so mit sich bringt!

Anne Gesthuysen erzählt in ihrem Buch „Wir sind doch Schwestern“ die Lebensgeschichte ihrer drei Großtanten. Das macht das Buch auch zu etwas ganz Besonderen, denn es ist nicht nur eine Geschichte, diese Geschichte wurde gelebt!

Im Mittelpunkt des Romans stehen die drei Schwestern Gertrud, Paula und Katty. Sie treffen sich, anlässlich des bevorstehenden 100sten Geburtstages von Gertrud, auf den Tellermannhof am Niederrhein, den Katty bewirtschaftet. Gertrud ist noch sehr rüstig, hört aber nicht mehr so gut. Paula ist 98 Jahre alt und fast blind. Sie war schon immer die ausgeglichenste der drei Schwestern und hat oft die Rolle des Streitschlichters. Katty ist mit 84 Jahren die Jüngste, fühlt sich auch wesentlich jünger und ist auf jedem Fest die Letzte!

Die drei Frauen sind sehr unterschiedlich und genauso unterschiedlich verlaufen auch ihre Leben. Gemeinsam erleben sich ein Jahrhundert miteinander, dass durch Weltkriege, vielen Traditionen und einer konservativen Gesellschaft geprägt war. Sie haben es es alle drei nicht einfach, doch mit viel Lebensfreude, Humor, starken Kaffee und ein paar Schnäpschen meistern sie ihr Leben!

Ich mag das Buch sehr! Es berührt mich, es ist lustig und traurig und es lässt mich ehrfürchtig zurück vor so viel Leben! Es ist leicht und unterhaltsam geschrieben, in kurzen Kapiteln mit vielen Rückblenden. Eine wirklich tolle Familiengeschichte und ein Stück Zeitgeschichte noch dazu. Und es ist auch eine Geschichte über das Älterwerden, Altersstarrsinn, gesellschaftlichen Druck, nicht aufgearbeitete Geschehnisse und Geschwisterliebe! 282 Jahre Leben. Sehr stark, ich liebe es!

Ich bin gespannt was in meinem Leben noch so alles auf mich zukommt und ich bin mir sicher am Sonntag  kommen erst mal Geschenke. Heute morgen noch habe ich meine Jungs mal wieder darauf hingewiesen, sie mögen doch bitte an Sonntag denke. Nachdem bis dato kein Kind ein Geschenk hat, habe ich einen kleinen Zusatz als Motivation hinzugefügt :“Jungs, ihr wisst, ihr habt nächsten Monat alle Geburtstag?“ (das stimmt übrigens wirklich, alle meine Kinder sind im Juni geboren) Ich sehe das übrigens nicht als Erpressung, zwischen Erpressung und Motivation ist doch wohl noch  ein Unterschied, oder?

Gesetzt den unwahrscheinlichen Fall ich bekomme am Sonntag nichts, dann ist es nicht so schlimm. Ich probiere es einfach nächstes Jahr wieder und wieder und wieder, bis es der Letzte in unserer Familie geschnallt hat. Und außerdem gehe ich dann am Montag in die Stadt und kaufe mir was ganz Tolles, schließlich muss ich ja schauen wo ich bleibe. Und da wären wir wieder bei, jeder ist seines Glückes Schmied !!!

Eure Dani

Travel

Reisen mit Kindern/ Italien/Teil1/Portofino

 

 

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich habe ich gedacht, wenn erst mal der April durch ist dann folgt nur noch Sonnenschein. Leider lag ich da mal ganz falsch. Wir haben gerade nur noch Regen und ich ziehe ersthaft in Erwägung am Wochenende mit den Kindern mit dem Bau der Arche Löffler anzufangen. Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher ob ich die Jungs nach dem Bau auch auf die Arche mitnehme oder ob der Platz mit ein paar Kisten Prossecco besser genützt wäre. Mal sehen, ich denke darüber nach. Bis dahin machen wir uns mal ein paar sonnige Gedanken und ich berichte euch von unserer kleinen 2-wöchigen Italienreise letztes Jahr.

Ich denke, Italien geht immer. Und wenn wir auch schon oft in Italien waren, so gibt es doch genug Flecken, die wir noch nicht besucht haben oder nur zu zweit. Unsere Tour führte uns nach Portofino, Pisa, Rom und Gardasee. Ich freute mich vor allem auf Rom, ich mag die Stadt sehr und war mir sicher den Kids würde es auch gut gefallen.

Erstes Etappenziel war Rapallo in der Nähe von Portofino. Ich habe Portofino schon oft auf Instagram bewundert, war aber selber noch nie da. Die Campingplatzsuche war gar nicht so einfach, da es nicht so viele Campingplätze in der Umgebung von Portofino gab und irgendwie auch keine, die mir wirklich zusagten. Bin halt inzwischen ein recht verwöhnter Camper! Die Wahl fiel auf Camping Miraflores in Rapallo und zwar wegen der guten Lage.

Da wir nur zwei Nächte bleiben wollten, war es nicht so schlimm, dass der Platz nicht so mega luxuriös war. Der Miraflores ist ein kleiner Platz und sehr einfach. Die sanitären Anlagen sind sehr spartanisch und es gibt zwar einen kleinen Pool, der ist aber nicht beheizt. Den Kids machte das nichts aus und ich war mit einer Liege am Pool auch zufrieden. Der Campingladen war ausreichend und das Restaurant einfach und lecker. Für zwei Nächte alles gut, länger würde ich jetzt nicht bleiben.

Am Spätnachmittag unserer Ankunft machten wir uns auf nach Portofino. Wir hatten vor unser Abendessen in diesen kleinen Städtchen einzunehmen. Die Küstenstraße dorthin war wunderschön, wir hatten tolles Wetter und es war auch nicht so viel los. Ich würde mal behaupten, die Strecke mit dem Wohnwagen zu fahren, könnte eventuell in Stress ausarten, aber mit dem Auto war es herrlich. Im Sommer kommt es wohl öfters vor, dass die Straßen nach Portofino wegen Überfüllung gesperrt werden. An Pfingsten war aber es aber relativ entspannt und wir hatten auch kein Problem einen Parkplatz in einem zentrumsnahen Parkhaus zu finden.

Portofino ist ein sehr, sehr schönes Dorf. Anscheinend das teuerste Fischerdorf der Welt. Es diente schon oft als Filmkulisse für Hollywood und Universal Studios haben in Orlando Portofino nachgebaut. Durchaus verständlich!

Im Sommer treffen sich hier die Reichen uns Schönen mit ihren Yachten. Und da wir ja soooo reich und sooo schön sind gehören wir definitiv nach Portofino, auch klar! An teuren Läden wie Gucci oder Vuitton mangelt es nicht. Steven Spielberg, Leonardo di Caprio und auch Rihanna waren schon hier. Wir haben aber keinen Promis gesehen und wenn sie dagewesen wären, hätten wir sie wahrscheinlich nicht erkannt. Wir erkennen nur Fußballer. Wobei, ich traue mir durchaus zu einen di Caprio oder einen Clooney  auf jeden Fall zu erkennen.

Es ist wirklich ein kleines Dorf, ich glaube es hat nicht mehr wie 500 Einwohner, aber es hat tatsächlich sehr viel Glamour! Wir haben Yachten gesehen, Menschen die in Abendgarderobe durchs Dorf laufen oder auf den Deck ihrer Yachten Champagner trinken. Die Jungs fanden es auch cool zu sehen, was alles geht, wenn man Geld hat. Wir haben beschlossen, wir brauchen dringend eine Yacht!!!

Zum Abendessen suchten wir uns das Restaurant Sottocoperta aus. Das Essen war durchschnittlich  und der Preis in Ordnung. Wir hatten einen wunderschönen Blick auf den Hafen und konnten in aller Ruhe dem nachgehen, was man hier so am allermeisten macht, nämlich Menschen beobachten.

Man hätte jetzt nach dem Essen eine Runde laufen können z.B. zum Castello Brown, von dem aus man einen tollen Blick auf Portofino hat oder man hätte auch durch den Museo del Parco schlendern können um ein bisschen Kunst zu genießen, aber wir waren einfach nur müde von der Anreise und so fiel die Wahl auf Eis!! War aber auch eine wirklich gute Entscheidung! Ich glaube, es ist das teuerste Eis der Welt mit einem stolzen Preis von 3,80€ die Kugel! Kurz überlegten wir ob das wirklich sein muss, aber es gibt Sachen im Leben, die sollte man einfach nur genießen, so wie eben das teuerste Eis der Welt im teuersten Fischerdorf der Welt! Gilt übrigens auch für das teuerste Crepes unter dem Eiffelturm oder den teueren Wein an der Chaussee Elysee. Gespart wird daheim! Und so waren wir auch noch superspendabel und jeder bekam 2 Kugeln. Leute 38€ für Eis, verrückt! Und dann sagt der Jüngste, mir schmeckt mein Eis nicht! Hab ich schon erwähnt, dass ich Kinder nicht auf die Arche Löffler lasse? Ich finde es war das beste Eis ever, lag vielleicht auch am Preis, aber ich hatte noch nie so ein gutes Eis! Ich tauschte mein leckeres Schokoladeneis mit dem Kind und es war glücklich, hatte halt eine falsche Sorte gewählt! Also wenn ihr mal in Portofino seid, geht in die Gelateria San Giorgino, es lohnt sich!

Ein toller Abend ging zu Ende und wir werden wiederkommen. Definitiv !!! Allerdings erst wenn meine Jungs im heiratsfähigen Alter sind. Dann werde ich uns, während der Filmfestspiele in Cannes, in Portofino einquartieren. Zu dieser Zeit ist die Promidichte in Portofino am höchsten. Wir werden im teuersten Hotel des Dorfes absteigen, egal was es kostet, es ist eine Investition für die Zukunft, denn ich gehe davon aus, dass sich irgendeine reiche Promitochter in einen von meinen Jungs verliebt! Wenn dass schon mit der Schulkarriere der Jungs vielleicht nicht so klappen sollte wie geplant, muss ich als gute Mutter natürlich anderweitig vorsorgen! Und dann werde ich meinen Blog um die Kategorie „Glamour“ erweitern und euch von meinen neuen Leben auf den tollsten Yachten und den heißesten Hotspots dieser Welt, als Schwiegermutter Von und Zu, berichten! Ich werde treue Blogleser, meinen Steuerberater und Freunde, die immer nett zu mir waren, mitnehmen und sie mit Champagner, Kaviar  und Schuhen verwöhnen! Also ihr Lieben, stellt euch immer gut mit mir, ich habe große Pläne und ihr wisst nie, was noch alles aus mir wird!!!

Eure Dani