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Wand- und Sideboarddeko, Tapeten und Fliesen

So, liebe Freunde des Sommers, es geht langsam aber sicher dem Ende zu. Wenn ich morgens aufstehe, ist es noch dunkel und bei meinem ersten Kaffee auf der Terrasse fröstelt es mich langsam auch. 

Was für ein verrückter Sommer. Da die Kids kaum in der Schule waren fühlte sich dieser Sommer endlos an und wir in Baden Württemberg haben ja auch noch ein bißchen Sommerferien. Unsere Urlaubsplanung war so ähnlich wie das Wetter, mal gut mal schlecht. Wir fahren in Urlaub, nein wir fahren doch nicht, wir fahren ins Ausland, nein doch nicht, wir bleiben in Deutschland. Schlussendlich werden wir noch ein paar Tage Bayern machen und that’s it! Ich habe ehrlich gesagt kein Bock auf Quarantäne und schon gar nicht so kurz vor dem Schulstart! 

Aber bis jetzt ist der Sommer auch ganz gut ohne Urlaub verlaufen und wir waren sehr entspannt. War auch mal schön, sich das Urlaubsfeeling nach Hause zu holen. Wir haben viel gegrillt, uns mit Freunden getroffen, haben ein Tagesbett auf die Terrasse gestellt, ich hab viel gelesen und alles sommerlich dekoriert. Fühlte sich auch durch die heissen Temperaturen fast schon nach Urlaub an.

Und bevor jetzt der Sommer endgültig geht, mache ich hier auf dem Blog und Instagram noch ’ne Woche Sommer und dann gehen wir in den Herbst.

Heute zeige ich euch was man mit Tapeten und Fliesen so machen kann. Die Idee dazu hatte ich letztes Jahr in meinem Urlaub in Lissabon. Lissabon ist bekannt für seine Fliesen in tausend verschiedenen Mustern. Es sieht einfach nur wunderschön aus.

Und die zweite Inspiration hatte ich durch meine Tapetensammlung. Ich liebe die Mustern und Farben von Tapeten und kaufe einfach zum Spaß und weil es mir gefällt immer mal wieder eine Rolle Tapeten. Leider mag ich keine dauerhafte Deko, deshalb tapeziere ich nicht und ich kann ja auch nicht ständig neu fliesen. Aber man kann ja Tapeten und Fliesen auch anderweitig einsetzen und das zeig ich euch heute.

Dekobeispiel 1 Tapeten

Ihr braucht: Tapeten/ Bilderrahmen/ Schere

Tapeten auf die Größe des jeweiligen Rahmens zuschneiden und in den Rahmen befestigen.

 

Dekobeispiel 2 Fliesen

Ihr braucht: 3 Fliesen (Baumarkt)/ Klebepistole/ Golddraht/ Zange/ Stift

Fliesen mittag anzeichnen. Golddraht auf 10 cm abzwicken und eine Schlaufe biegen. Mit der Klebepistole an die angezeichnete Stelle kleben.

Dekobeispiel 3 Sideboard

2 Blumentöpfe in passenden Muster (Gärtnerei)/ 2 kleine Palmen (z.B. Arecapalme/ 2 Holztablettes/ 2 Kerzen/ 2 Seesterne/ Blumentopf/ Orchidee 

Das wars dann auch schon, geht ganz schnell. So mag ich das! Und man kann die Tapeten genauso wie die Fliesen jederzeit den Jahreszeiten entsprechend austauschen. 

Und jetzt geniessen wir alle noch ein bißchen Sommer und freuen uns dann auf einen hoffentlich schönen Herbst in diesen verrückten Zeiten.

Bleibt entspannt und habt Spaß!

Eure Dani

 

 

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Zeugnisse, Schule und Vertrauen

Vor ab schon mal eine kleine Warnung, der heutige Text ist sehr lang und persönlich und ich habe ein wenig gehadert ihn zu veröffentlich. Aber es musste raus, weil mich der Umgang mit diesem Thema oft wütend macht und auch traurig und ich auch glaube, dass es vielen von euch so geht!

Gestern gab es Zeugnisse. Bei uns daheim war das lange kein so schöner Tag. Während bei dem einem Kind, das Zeugnis immer super war, sah es bei seinen Brüdern nicht so rosig aus. 

Ich muss ein bisschen ausholen. Die Grundschule lief bei allen drei Jungs mehr als gut und ohne viel Zutun von uns Eltern kamen die Großen mit 1er-Schnitten auf eigenen Wunsch aufs Gymnasium. Der Karriere als Rechtsanwälte und Ärzte stand also nichts im Wege. Na gut, natürlich wussten wir, sie werden mit dem wenigen Arbeitsaufwand keine Musterschüler aber was auf dem Gymnasium folgte war das reinste Desaster, anders kann ich es leider nicht bezeichnen.

Die Arbeitseinstellung wurde immer schlechter und die Noten ebenfalls. Egal wie motivierend wir als Eltern helfen wollten, Nachhilfe zahlten, Gespräche mit den Lehrern führten, nichts half. Wir haben versucht nicht zuviel Druck aufzubauen und den richtigen Ton zu treffen, was immer eine Gratwanderung war. Es gelang uns nicht sie zu motivieren und sie blieben im gleichen Jahr gemeinsam in der 6ten bzw. 8ten sitzen. Auf diesem Gymnasium waren wir eine der wenigen Familien ever denen das geglückt ist. Gibt Schöneres im Leben. Und nach langen Diskussionen gaben die Jungs auf und gingen Mitte der 8ten bzw. nach Beendigung der 6ten auf die Realschule. Der Kleine entschied sich dann trotz megaguter Noten für die Realschule. Nun waren sie also alle auf der Realschule und wir atmeten erst mal auf. Und atmeten durch. Die Noten wurden nicht so viel besser, aber keiner war mehr versetzungsgefährdet und die Jungs waren glücklicher.

Warum ich das heute schreibe? Ich weiß, dass viele Eltern und Kinder enorm unter Druck stehen, ohne Abi ist man heute Nichts. Viele Eltern, die Kinder haben, bei denen es läuft und auch die Gesellschaft im Allgemeinen, lassen es die Eltern und Kinder auch deutlich spüren. Dann kommen dann so nett gemeinte Sätze wie, naja ist doch nicht schlimm, es kann ja auch nicht jeder Abi machen, es muss ja auch noch Handwerker geben. Klar, solange es nicht das eigene Kind ist. 

Als vor ein paar Monaten die Pandemie losging, war in der Presse nur was von den armen Abiturienten die Rede, die um ihr gutes Abi bangten. Das machte mich so wütend, es gab auch noch Real-und Hauptschüler die ohne Vorbereitung in die Prüfung mussten und auch hier entscheiden die Noten über eine gute oder schlechte Ausbildungsstelle oder das Weitermachen auf höheren Schulen. Und auch sie haben sich auf eine tolle Abschlussfeier und – fahrt gefreut. Aber egal, nicht so wichtig, machen ja schließlich kein Abi. Ich hätte heulen und schreien können, gleichzeitig !

Jetzt sind wir mal ehrlich und schauen uns in unseren näheren Bekanntenkreis um. Wir haben Menschen, die studiert haben und glücklich oder auch unglücklich mit ihrem Leben sind. Wir haben Menschen, die nicht studiert haben und glücklich oder unglücklich sind. 

Und ganz tief drin in unseren Herzen, wissen wir genau, obwohl wir es nicht wahrhaben wollen, das Leben ist nun mal das, was man daraus macht. Ein gutes Zeugnis kann helfen aber es macht aus einem Kind weder einen besseren noch einen glücklicheren Erwachsenen. Aber der Umgang mit dem Leben, mit dem Versagen, mit dem nicht erreichen von Zielen und das Vertrauen, dass man gut genug ist, egal wie das Zeugnis ausfällt, das macht den Unterschied. 

Zu wissen, dass man geliebt wird, so wie man ist, dass Fehler passieren, aber eben nicht das Ende der Welt sind, das schafft Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten.

Schule war und ist bei uns immer noch ein Thema aber es war niemals, zu keinem Zeitpunkt, das Hauptthema. Ich habe mich stur geweigert es zum Hauptthema zu machen. Man hat darüber gesprochen ( und auch mal etwas lauter) , hat nach Möglichkeiten gesucht es anders zu machen und damit war dann Ende Gelände! Den Rest des Tages ging es um andere Themen. Meine Hauptthemen waren immer aus meinen Jungs selbstständige Erwachsene zu machen, die Vertrauen in sich und in das Leben haben, die fröhlich sind und mit ihrer Familie Spaß haben, die freundlich sind zu anderen und auch zu sich selbst.

Es war und ist nicht einfach. Vieles ist schiefgelaufen aber auch das war gut so. Es hat uns als Familie toleranter gemacht und stärker. Wir haben alle gelernt, dass uns die Meinung anderer nichts angeht. Egal ob andere unseren Weg nicht gut finden, es besser wissen oder urteilen, es ist uns egal, denn nur wir wissen wie es uns wirklich geht und was uns gut tut. Wir sind entspannt und lieben unser Leben. 

Als unsere Jungs sitzengeblieben sind und die Zeugnisse nach Hause gebracht haben, haben beide zu mir gesagt, dass es ihnen ganz arg leid tut, mich so zu enttäuschen. Ich habe so furchtbar geweint, nicht wegen diesen scheiss Zeugnissen, sondern weil sie gedacht haben, sie könnten mich mit Noten enttäuschen und ich habe geweint, weil ich wusste, wie sie sich fühlen. Das erste Mal so richtig das Gefühl von Versagen zu spüren, nicht gut genug zu sein und Angst zu haben, wie es weitergeht. In ihnen ist an diesem Tag etwas zerbrochen und es war jetzt an uns Eltern es wieder ganz zu machen. 

Wir haben sie in den Arm genommen, ihnen erklärt, dass ihre Noten nichts mit unserer Liebe zu ihnen zu tun haben, dass wir es schon wieder hinbekommen werden und dass wir, wie jedes Jahr, erst mal fett essen gehen und feiern. Was wir denn feiern sollen, haben sie gefragt? Dass ihr jeden Tag in die Schule gegangen seid, obwohl ihr keine Lust hattet, dass ihr in Verhalten und Mitarbeit (und Sport) eine zwei habt, dass ihr trotz den ganzen Druck in der Schule nett und freundlich zu euren Mitschülern und euren Lehrern seid und dass für uns Eltern jeder Tag, am Ende des Tages, ein Fest ist!

Wir haben vertraut und geholfen und gebangt und gehofft, dass alles gut wird. Der Große hat trotz nicht so guter Noten seine Mittlere Reife gemacht, seine Traumlehrstelle gefunden, ist nach einem Jahr Lehre super glücklich und hat wieder gute Noten. Der Mittlere macht nächstes Jahr seine Mittlere Reife und wenn es weiter so gut läuft , macht er weiter mit der Schule und wenn er will schafft er auch das Abi. Der Kleine hat immer noch super Noten und eine Belobigung . 3 Jungs, eine Familie, und jeder geht anders seinen Weg.

Ich weiß, dass viele in meinem Umkreis gedacht haben oder immer noch denken, ich hätte bei meinen Jungs die berühmte rosa-rote Brille auf. Aber zwischen der rosa-roten Brille und Vertrauen gibt es einen entscheidenden Unterschied. Während die Brille keinen Platz für Reflexion zulässt, geht es beim Vertrauen um die Auseinandersetzung mit der Situation und wie wir mit ihr umgehen. Wir vertrauen darauf, dass wir einen Weg finden, wir hören darauf, wie es unseren Kindern geht und was sie möchten, wir akzeptieren ihre jetzigen Möglichkeiten und Talente und versuchen sie da abzuholen, wo sie gerade sind. 

Ich weiß nicht, was aus unseren Jungs wird, ich weiß nicht ob sie beruflich wie privat glücklich werden, ich kann nicht in die Zukunft schauen. Aber ich weiß, dass ich froh bin, dass das Thema Schule unsere Beziehung als Familie nie vergiftet hat. Ich werde meine Jungs nicht mehr lange bei mir haben und das ist gut so. Aber ich kann super gut loslassen, denn wir haben unsere gemeinsame Zeit genutzt und genossen  und was sie, mit oder ohne Abi, aus ihren Leben machen, liegt dann ganz alleine in ihren Händen.

Wir können das Leben unserer Kinder nicht komplett regeln, auch wenn wir als Eltern nichts anderes wollen, als ihnen Leid zu ersparen. Wir müssen lernen, dass unsere Träume nicht immer die Träume unserer Kinder sind. Manchmal kann man nur zuschauen wie sie Fehler machen und helfen wenn sie es zulassen. Manches muss man einfach nur aussitzen und geduldig sein. 

Habt Vertrauen in eure Kinder und habt Vertrauen in eure Fähigkeiten als Eltern. Ihr macht mit Sicherheit jeden Tag einen guten Job und auch wenn wir als Eltern Fehler machen, wir haben zu jedem Zeitpunkt unser Bestes gegeben und wir konnten es nicht besser. Lasst eure Kinder Abi machen, wenn sie Spaß an der Schule haben und ehrgeizig sind, unterstützt sie und baut sie auf, wenn es nicht so läuft. Feiert , wenn sie die Hauptschule oder die Realschule geschafft haben, feiert gute und schlechte Zeugnisse, man findet immer was Gutes in jeder Situation. Meine Kinder lieben mich obwohl ich (noch) keinen Nobelpreis gewonnen hab und nicht studiert hab. Wir wissen alle warum wir unsere Kinder lieben und ganz ehrlich, bestimmt nicht wegen den Zeugnissen. 

Danke fürs Zuhören!

Eure Dani

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Corona, Studioumbau und wie geht’s weiter?

 

Es geht also langsam wieder los. Nach wochenlangem Stillstand scheint die Welt wieder Fahrt aufzunehmen, jede Woche bringt neue Lockerungen und neue, alte Freiheiten.

Wie die meisten Menschen in diesen Zeiten, wusste ich am Anfang der Krise nicht so recht, was ich mit diesem neuen Zustand anfangen soll. Da ich keine Virologin, Ärztin, Statistikerin oder Politikerin bin, blieb mir ja auch nichts anderes übrig als mich so gut es ging an die neue Situation anzupassen.

 

Meine erste Jahreshälfte von 2020 war sowieso recht bescheiden, erst lag ich im Januar mit einer fetten Bronchitis flach, danach hatte ich wochenlang einen super schmerzhaften Muskelfaserriss und dann einen fließenden Übergang in die Corona-Zeit. Alle meine Urlaubspläne sind dahin und alle beruflichen Pläne für dieses Jahr haben sich komplett aufgelöst. So weit, so schlecht!

Nun bin ich ja per se kein Mensch, der lange Angst oder schlechte Laune hat und beim Jammern fühle ich mich auch nicht wohl. So stand für mich von Anfang an fest, ich werde die Zeit nützen um mich neu aufzustellen. Trotz Krise bin ich sehr privilegiert, wir sind alle gesund, die Kinder schon recht groß , wir haben viel Platz und trotz Homeoffice und Homeschooling gingen wir uns eigentlich nicht auf die Nerven. Alle meine Familienmitglieder den ganzen Tag um mich herum zu haben, war entspannter als gedacht und von Langeweile waren wir ganz weit entfernt. 

Ich genoss die Zeit ohne Schulstress, ohne morgendlichen Druck pünktlich zu sein und die Hektik des Alltags. Wir hatte viele schöne Abende beim gemeinsamen Essen (was vor Corona eine Seltenheit war) und stundenlangen Filme schauen ohne schlechten Gewissen. Und ich hatte endlich Zeit mein Studio umzubauen und aufzuhübschen.

Da es bei mir zuhause eher praktisch und bei der Anzahl der Familienmitglieder eher chaotisch ist, wollte ich das Studio hell und feminin haben. Es sollte sich nicht wie ein Büro anfühlen sondern eher wie eine gemütliche Wohnung.

Ich bin eine passionierte Sammlerin und das sollte sich im Studio wiederspiegeln. Hier sollten all die unzähligen Dinge, die ich über Jahre auf Reisen und auf Flohmärkten gesammelt habe, ihren Platz finden.

Und damit all diese Dinge gut zur Geltung kommen, brauchte ich eine ruhige Bühne, die ich nach Lust und Laune umdekorieren kann. Weiß ist die vorherrschende Farbe der Möbel und mit neuen Kissen, Blumen und selbstgemalten Bildern sah der Raum schon ganz anders aus.

Meinen großen Tisch habe ich behalten obwohl ich lange über einen neuen, runden Tisch nachgedacht habe. Aber hier hat die Praktikerin, die ich ganz selten bin, gesiegt. Ich brauche einfach einen großen Tisch der funktional ist und an dem ich mich ausbreiten kann. Und er sollte am Fenster stehen damit ich in den wunderschönen Garten schauen kann. Hier entstehen meine meisten Pläne und hier werden hoffentlich bald auch wieder viele gemütliche Abende mit Freunden stattfinden.

 

Da bei mir das kreative Denken nie aufhört, verwachsen private Bereiche mit dem Geschäftsbereich und alles was ich sehe, anfasse oder spüre fließt in neue Inspirationen ein. Nichts ist für mich entspannter als eine schöne Umgebung, die Sicht auf schöne Dinge und Raum fürs Arbeiten, Kreativität, Kunst und Menschen. Mein Zuhause ist da wo meine Familie ist aber im Studio fällt der Alltag von mir ab und ich fühle mich ganz leicht und ruhig. Es ist wie Urlaub!

 

Ich würde euch gerne erzählen, wie es bei mir weitergeht, ich kann es leider nicht. Ich weiß es einfach nicht. Gerade stecke ich noch im Planungsprozess. Ich überlege, verwerfe, fange neu an. Ich lerne jeden Tag aufs Neue, beschäftige mich Sachen von den ich keine Ahnung habe und vieles davon ist nicht so spassig sondern halt eben Arbeit. Mir raucht 20x am Tag der Kopf aber meine Ärmel sind ganz weit nach oben gekrempelt und ich werde mich schon irgendwie durchkämpfen. 

Wollt ihr wissen was in meinem Kopf vorgeht? Kleine Kostprobe vielleicht? Okay aber nur eine kleine, ich will euch nicht gleich mit meinen ganzen Hirn überfordern:

  • kann ich einen Podcast machen obwohl ich furchtbar schwäble?
  • wie nehme ich Videos auf? Welche Kamera? Welches Mikro? Welche Musik? Wie schneiden?
  • wie verlege ich ein selbstgeschriebenes Buch?
  • wie funktionieren E-books
  • bleibt der Blog oder mache ich nur noch Insta?
  • wie werde ich reich, berühmt und schön ohne Sport, Diät und Beautydoc?

Ihr seht, es gibt viel zu tun, wer hat da schon Zeit für schlechte Laune und jammern? Ich nicht!

Und wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt ein bisschen was zu dekorieren, dann kauft euch ein paar neue Kissen, schöne Blumen und macht es euch schön. Wir können die äußeren Umstände gerade nicht ändern aber wir können unser Zuhause mit schönen Dingen und viel Liebe füllen.

Eure Dani

 

 

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3-Gänge-Herbstmenü und ein Fest der Farben

 

Hallo Herbst!

So, Oktoberfest vorbei, Schluß mit Ramba-Zamba, jetzt wird es gemütlich. Da ist er, der goldene Oktober, wie ich es mir gewünscht habe. Meine absolute Lieblingsjahreszeit! Je kühler es draußen wird desto mehr hat man das Gefühl, die Farben der Natur werden immer wärmer. Auch wenn es uns morgens etwas schwerer fällt in der Dunkelheit aufzustehen, so sieht doch die Welt ein paar Stunden später, wenn die Herbstsonne strahlt, einfach nur magisch aus! Ein Fest der Farben! Da schlägt mein Fotografenherz Purzelbäume!

Und genauso hoch schlug es auch als ich beim Gärtner das bunte Heidekraut sah! Manchmal hilft mir ein bunter Strauß Blumen um schnell meine Stimmung zu heben und die Welt nicht nur grau zu sehen. Man schaut sich die Blumen an und denkt, auch im dunkelsten Grau gibt es Lichtblicke!

 

 

Und wenn es dann abends richtig dunkel wird und man die Blumen gar nicht mehr so gut sieht, dann macht man es sich so richtig gemütlich, kriecht unter seine Decke und hat nicht mal ein schlechtes Gewissen auf dem Sofa rumzulümmeln, was soll man denn schon draußen, ist eh dunkel und kalt!

Mir macht es überhaupt nichts aus abends meine Aktivitäten runterzufahren und mich voll und ganz meinen Büchern und dem Fernseher zu widmen. Und da ich die Doku-Dani bin, schaue ich sämtliche Dokus auf Netflix, Prime, YouTube usw. an, auf die ich im Sommer keine Lust hatte. Jetzt wisst ihr auch, warum ich so schlau bin, schlechtes Wetter tut meiner Allgemeinbildung richtig gut.

Und meinen Geschmacksnerven tut der Herbst auch gut. Kürbis, Feigen, Pilze und so viele andere Vitamine, die man jetzt dringend braucht um gesund durch die nass-kalte Zeit zu kommen. Das zählt doch als Vitamine, wenn die Feige im Quarkauflauf ist, oder nicht? Bestimmt!

 

 

Kürbissuppe mit roten Linsen

Zutaten:

  • 2 El Olivenöl
  • 1 Hokkaidokürbis (ca. 900 g )
  • 1 Zwiebel 
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika 
  • 2 Orangen ( Saft und Abrieb )
  • 1 El Currypulver
  • 750 ml Gemüsebrühe 
  • 300 ml Sahne
  • 200 gr rote Linsen
  • Salz/ Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und grob würfeln. Paprika und Kürbis waschen, entkernen und ebenfalls grob würfeln. 

In einen Topf Olivenöl geben, Zwiebel und Knoblauch kurz anbraten. Currypulver dazugeben und alles 2 Minuten rösten. Kürbis und Paprika hinzutun, mischen, kurz mitbraten und mit Saft und Abrieb der Orange und Gemüsebrühe ablöschen. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Sahne und die Linsen hinzufügen und nochmals 10 Minuten köcheln. Ein Teil des Gemüses zur Deko herausnehmen und zur Seite stellen. Den Rest pürieren. Suppe in einen Teller geben und mit Gemüse garnieren.

 

 

Salsicciapasta

Zutaten:

  • 600 g Salsiccia ( ca. 6 Stück )
  • 500 g gemischte Pilze oder Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Speckwürfel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 frische Peperoni
  • 1 Bund Basilikum
  • 3 El Olivenöl
  • 6 El Sherry
  • 300 ml Sahne
  • 600 g Spaghetti
  • etwas Parmesan zum Bestreuen
  • Salz/ Pfeffer

Zubereitung:

Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Peperoni waschen, entkernen und in Scheiben schneiden. Basilikum waschen, abtropfen lassen und klein hacken. Die Salsiccia häuten und in Scheiben schneiden.

In einen Topf Olivenöl geben. Salsiccia, Speck, Zwiebel, Knoblauch und Peperoni im Topf anbraten. Die Pilze dazugeben und kurz mitbraten. Mit Sherry und Sahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln abkochen. 1 Schöpflöffel Nudelwasser zur Salsicciasoße geben, nochmals abschmecken und die abgegossenen Nudeln dazugeben. Alles gut durchmischen und mit Parmesan und Basilikum bestreuen.

 

 

 

 

Quarkauflauf mit Feigen:

Zutaten:

  • 500 g Magerquark
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 250 ml Milch
  • 8 Feigen
  • 100 ml Wasser
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Butter zum Einfetten der Förmchen ( 6 Stück )
  • Puderzucker zum Bestreuen 

Zubereitung:

Backofen auf 180° C Umluft oder 200° C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Förmchen einfetten. 

Feigen waschen, den Stiel entfernen. 3 Feigen vierteln und für die Deko zur Seite stellen. Restliche Feigen klein würfeln. Feigen in einem Topf mit Wasser, Zimt und Vanillezucker geben und bei mittlerer Hitze ca. 5-8 Minuten einkochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Quark, Eier, Puddingpulver und Milch mit einem Handrührgerät verrühren. Die eingekochten Feigen dazugeben und mit einem Spaten unterheben. Auf die Förmchen verteilen. Im Ofen ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen, mit Feigenvierteln dekorieren und mit Puderzucker bestreuen. Auf jeden Fall noch warm essen!

 

 

Dann wünsche ich euch wunderschöne Herbsttage und ihr wisst ja, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Einstellung! Statt Freibad gibt es jetzt die gemütliche und warme Badewanne, statt Grillen gibt es jetzt Eintopf für die Freunde, wir sitzen nicht mehr draußen auf der Terrasse sondern muckelig auf dem Sofa und wir können uns jetzt gemütlich umarmen und kuscheln ohne vor Hitze aneinander festzukleben. 

Also Ofen an, Tee in die Hand, die Decke über den Kopf und macht es wie die Natur, werdet ruhiger, langsamer und das weiß jeder Igel,  fresst euch den Winterspeck an. Okay, die Geschichte mit dem Speck muss nicht unbedingt sein, aber der Rest!!!

Eure Dani

 

 

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Ich habe was zu feiern! / 1 Jahr Visit and stay!

Hallo ihr Lieben!

Ich habe heute ein klein wenig was zu feiern. Und eigentlich kann ich es ja fast noch gar nicht glauben, aber heute ist tatsächlich der erste Geburtstag von “ Visit and stay „!!! Yeah!!! Vor genau einem Jahr bin ich das allererste Mal online gegangen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie aufgeregt ich damals war!

Die Idee hinter dem Blog entstand eigentlich aus der Not heraus. Ich war immer mehr mit Whats App Nachrichten beschäftigt. Nach und nach ist immer öfters nach Rezepten oder Dekovorschlägen gefragt worden. Du hast doch da mal den Kindergeburtstag gemacht, was brauch ich den da alles, ihr wart doch da mal im Urlaub, kannst du ein paar Tipps geben, du hast doch da diesen tollen Kuchen gemacht, hast du mir das Rezept? Zunehmend hatte ich immer mehr mit der Informationsweitergabe zu tun und langsam überforderte es mich! Da ich aber sehr gerne die Informationen weitergeben wollte, war ein eigener Blog die einzig logische Konsequenz! Einmal aufgeschrieben, kann man ja dann wann immer man will einfach alles nachlesen! Trotzdem hat es fast 3 Jahre gedauert bis der Blog in seiner jetzigen Form stand! Lag allerdings vor allem an der Gestaltung des Blogs. Irgendwie hat mir kein Layout richtig gefallen und was die Technik, die hinter einem Blog steckt anbelangt, bin ich nach wie vor eine mega Pfeife!

Als die erste Post geschrieben war und ich kurz vor dem Veröffentlichen stand, fragte mich eine Freundin:“ Wen interessiert überhaupt eigentlich, was du da schreibst?“ Gute Frage! Die genaue Antwort wusste ich nicht und ich bekam fast schon kalte Füße! Ich hatte richtig Angst! Wer liest das, sind die Fotos gut genug, die Themen interessant und kann ich überhaupt schreiben? Ich schreibe seit meinem 12ten Lebensjahr Tagebuch, für mich, für die Kinder, einfach so! Aber die hat ja auch noch keiner gelesen. Online zu gehen heißt ja auch sich öffentlich zu machen, sich Kritik auszusetzen! Aber wer mich kennt, der weiß auch, dass ich immer offen bin für Neues und dass ich einfach mache, so mal aus dem Bauch heraus, ohne mir zu viel Sorgen zu machen. Wird schon schiefgehen und das Glück ist mit den Mutigen! Ich drückte also den Veröffentlichen-Knopf und wartete. Der Anfang war gemacht und der Zuspruch, der mir entgegen kam, überwältigte mich total!

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Heute, ein Jahr später, habe ich natürlich keine Angst mehr! Manche Posts kommen super an, andere erreichen vielleicht nur Einzelne. Aber mein Blog wird gelesen und was total schön ist, ich liebe die Arbeit an meinem Blog! Das ist genau das, was ich machen will! Bis ich eine Post fertig habe ist das natürlich viel Arbeit. Thema suchen, planen, einkaufen, kochen, fotografieren, bearbeiten, Text schreiben, da geht viel Zeit drauf und einen Blog macht man glaub ich auch nur wenn man wirklich Bock drauf hat! “ Visit and stay “ hat mich schon viele Nachtschichten gekostet, aber ich profitiere jeden Tag davon. Ich kann mich ausleben, neue Sachen ausprobieren,  mit andere Gleichgesinnten im Gespräch bleiben, schreiben was ich will und fotografieren wozu ich Lust habe! Mein Blog, mein Ventil!!!

Ich habe in diesen Jahr gemerkt, dass ich für den Blog immer zu wenig Zeit habe. Mein Kopf ist voll von Ideen, meine Ideenbücher vollgeschrieben und vollgemalt mit möglichen Themen über die ich gerne schreiben würde. Aber mir läuft durch den Alltag oft die Zeit davon. Ich bin mir sicher auch das wird mal anders und wenn die Kinder größer sind, bleibt bestimmt mehr Zeit für mich!

Mein kleines Herz brennt für meinen Blog und der Zuspruch meiner Leser spornt mich an. Ich liebe mein Leben sehr auch wenn es auf den ersten Blick nicht besonders spektakulär ist. Meine Kinder funktionieren nicht so, wie ich das gerne möchte ( Kinder die funktionieren gibt es nicht, wer das behauptet lügt), mein Haushalt nervt mich jeden Tag aufs Neue, die Schule geht mir auf den Keks und ich habe nie etwas anzuziehen!!! Aber ich kann es mir ganz oft schön machen, ich habe die Gabe alles liegen und stehen zu lassen, was nicht ganz dringend erledigt werden muss. Ich kann super wegignorieren! Was ich nicht anschau, seh ich nicht! Und ich bin unheimlich dankbar für alles was ich habe! Jeden Tag! Wenn ich auch nur einen von euch vor dem PC oder Handy erreichen kann, inspirieren darf oder auch nur zum Schmunzeln bring, dann bin ich glücklich! Ich bin wie ihr, glücklich, traurig, fröhlich, genervt, fleißig oder stinkefaul!! Ich schaffe alles oder auch nichts, je nach Tagesform!

Ich mache weiter mit den bloggen, solange wie es mir Freude macht! Ich bleib dabei, weil es mir gut tut!!!

Und zur Feier des Tages werde ich heute ganz viel arbeiten. Mein Terminkalender lässt momentan eine große Feier nicht zu, das macht aber gar nichts, ich werde mich heute den ganzen Tag freuen, ich habe es geschafft einen Blog ins Leben zu rufen, hab mir wieder eine kleinen Traum verwirklicht und ich muss mir nicht die Frage stellen, wer liest das überhaupt?

Danke an alle die diesen Blog lesen, teilen oder mir schreiben. Danke an alle die meinen Alltag mit mir zusammen leben und fühlen.

Schreibt mir weiterhin auf den Blog, in Facebook oder Email, fragt mir weiter Löcher in den Bauch, lasst es mich wissen, wenn euch was gefällt oder nicht, der Austausch mit euch ist meine Inspiration!!!

Ich drück euch alle ganz, ganz fest und heute bin ich besonders glücklich, dass ihr alle bei mir und “ Visit and stay “ seid und ihr euch ein klein wenig Zeit für mich genommen habt!

Ganz besonders liebe Grüße

Eure Dani

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