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Corona, Studioumbau und wie geht’s weiter?

 

Es geht also langsam wieder los. Nach wochenlangem Stillstand scheint die Welt wieder Fahrt aufzunehmen, jede Woche bringt neue Lockerungen und neue, alte Freiheiten.

Wie die meisten Menschen in diesen Zeiten, wusste ich am Anfang der Krise nicht so recht, was ich mit diesem neuen Zustand anfangen soll. Da ich keine Virologin, Ärztin, Statistikerin oder Politikerin bin, blieb mir ja auch nichts anderes übrig als mich so gut es ging an die neue Situation anzupassen.

 

Meine erste Jahreshälfte von 2020 war sowieso recht bescheiden, erst lag ich im Januar mit einer fetten Bronchitis flach, danach hatte ich wochenlang einen super schmerzhaften Muskelfaserriss und dann einen fließenden Übergang in die Corona-Zeit. Alle meine Urlaubspläne sind dahin und alle beruflichen Pläne für dieses Jahr haben sich komplett aufgelöst. So weit, so schlecht!

Nun bin ich ja per se kein Mensch, der lange Angst oder schlechte Laune hat und beim Jammern fühle ich mich auch nicht wohl. So stand für mich von Anfang an fest, ich werde die Zeit nützen um mich neu aufzustellen. Trotz Krise bin ich sehr privilegiert, wir sind alle gesund, die Kinder schon recht groß , wir haben viel Platz und trotz Homeoffice und Homeschooling gingen wir uns eigentlich nicht auf die Nerven. Alle meine Familienmitglieder den ganzen Tag um mich herum zu haben, war entspannter als gedacht und von Langeweile waren wir ganz weit entfernt. 

Ich genoss die Zeit ohne Schulstress, ohne morgendlichen Druck pünktlich zu sein und die Hektik des Alltags. Wir hatte viele schöne Abende beim gemeinsamen Essen (was vor Corona eine Seltenheit war) und stundenlangen Filme schauen ohne schlechten Gewissen. Und ich hatte endlich Zeit mein Studio umzubauen und aufzuhübschen.

Da es bei mir zuhause eher praktisch und bei der Anzahl der Familienmitglieder eher chaotisch ist, wollte ich das Studio hell und feminin haben. Es sollte sich nicht wie ein Büro anfühlen sondern eher wie eine gemütliche Wohnung.

Ich bin eine passionierte Sammlerin und das sollte sich im Studio wiederspiegeln. Hier sollten all die unzähligen Dinge, die ich über Jahre auf Reisen und auf Flohmärkten gesammelt habe, ihren Platz finden.

Und damit all diese Dinge gut zur Geltung kommen, brauchte ich eine ruhige Bühne, die ich nach Lust und Laune umdekorieren kann. Weiß ist die vorherrschende Farbe der Möbel und mit neuen Kissen, Blumen und selbstgemalten Bildern sah der Raum schon ganz anders aus.

Meinen großen Tisch habe ich behalten obwohl ich lange über einen neuen, runden Tisch nachgedacht habe. Aber hier hat die Praktikerin, die ich ganz selten bin, gesiegt. Ich brauche einfach einen großen Tisch der funktional ist und an dem ich mich ausbreiten kann. Und er sollte am Fenster stehen damit ich in den wunderschönen Garten schauen kann. Hier entstehen meine meisten Pläne und hier werden hoffentlich bald auch wieder viele gemütliche Abende mit Freunden stattfinden.

 

Da bei mir das kreative Denken nie aufhört, verwachsen private Bereiche mit dem Geschäftsbereich und alles was ich sehe, anfasse oder spüre fließt in neue Inspirationen ein. Nichts ist für mich entspannter als eine schöne Umgebung, die Sicht auf schöne Dinge und Raum fürs Arbeiten, Kreativität, Kunst und Menschen. Mein Zuhause ist da wo meine Familie ist aber im Studio fällt der Alltag von mir ab und ich fühle mich ganz leicht und ruhig. Es ist wie Urlaub!

 

Ich würde euch gerne erzählen, wie es bei mir weitergeht, ich kann es leider nicht. Ich weiß es einfach nicht. Gerade stecke ich noch im Planungsprozess. Ich überlege, verwerfe, fange neu an. Ich lerne jeden Tag aufs Neue, beschäftige mich Sachen von den ich keine Ahnung habe und vieles davon ist nicht so spassig sondern halt eben Arbeit. Mir raucht 20x am Tag der Kopf aber meine Ärmel sind ganz weit nach oben gekrempelt und ich werde mich schon irgendwie durchkämpfen. 

Wollt ihr wissen was in meinem Kopf vorgeht? Kleine Kostprobe vielleicht? Okay aber nur eine kleine, ich will euch nicht gleich mit meinen ganzen Hirn überfordern:

  • kann ich einen Podcast machen obwohl ich furchtbar schwäble?
  • wie nehme ich Videos auf? Welche Kamera? Welches Mikro? Welche Musik? Wie schneiden?
  • wie verlege ich ein selbstgeschriebenes Buch?
  • wie funktionieren E-books
  • bleibt der Blog oder mache ich nur noch Insta?
  • wie werde ich reich, berühmt und schön ohne Sport, Diät und Beautydoc?

Ihr seht, es gibt viel zu tun, wer hat da schon Zeit für schlechte Laune und jammern? Ich nicht!

Und wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt ein bisschen was zu dekorieren, dann kauft euch ein paar neue Kissen, schöne Blumen und macht es euch schön. Wir können die äußeren Umstände gerade nicht ändern aber wir können unser Zuhause mit schönen Dingen und viel Liebe füllen.

Eure Dani

 

 

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3-Gänge-Herbstmenü und ein Fest der Farben

 

Hallo Herbst!

So, Oktoberfest vorbei, Schluß mit Ramba-Zamba, jetzt wird es gemütlich. Da ist er, der goldene Oktober, wie ich es mir gewünscht habe. Meine absolute Lieblingsjahreszeit! Je kühler es draußen wird desto mehr hat man das Gefühl, die Farben der Natur werden immer wärmer. Auch wenn es uns morgens etwas schwerer fällt in der Dunkelheit aufzustehen, so sieht doch die Welt ein paar Stunden später, wenn die Herbstsonne strahlt, einfach nur magisch aus! Ein Fest der Farben! Da schlägt mein Fotografenherz Purzelbäume!

Und genauso hoch schlug es auch als ich beim Gärtner das bunte Heidekraut sah! Manchmal hilft mir ein bunter Strauß Blumen um schnell meine Stimmung zu heben und die Welt nicht nur grau zu sehen. Man schaut sich die Blumen an und denkt, auch im dunkelsten Grau gibt es Lichtblicke!

 

 

Und wenn es dann abends richtig dunkel wird und man die Blumen gar nicht mehr so gut sieht, dann macht man es sich so richtig gemütlich, kriecht unter seine Decke und hat nicht mal ein schlechtes Gewissen auf dem Sofa rumzulümmeln, was soll man denn schon draußen, ist eh dunkel und kalt!

Mir macht es überhaupt nichts aus abends meine Aktivitäten runterzufahren und mich voll und ganz meinen Büchern und dem Fernseher zu widmen. Und da ich die Doku-Dani bin, schaue ich sämtliche Dokus auf Netflix, Prime, YouTube usw. an, auf die ich im Sommer keine Lust hatte. Jetzt wisst ihr auch, warum ich so schlau bin, schlechtes Wetter tut meiner Allgemeinbildung richtig gut.

Und meinen Geschmacksnerven tut der Herbst auch gut. Kürbis, Feigen, Pilze und so viele andere Vitamine, die man jetzt dringend braucht um gesund durch die nass-kalte Zeit zu kommen. Das zählt doch als Vitamine, wenn die Feige im Quarkauflauf ist, oder nicht? Bestimmt!

 

 

Kürbissuppe mit roten Linsen

Zutaten:

  • 2 El Olivenöl
  • 1 Hokkaidokürbis (ca. 900 g )
  • 1 Zwiebel 
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika 
  • 2 Orangen ( Saft und Abrieb )
  • 1 El Currypulver
  • 750 ml Gemüsebrühe 
  • 300 ml Sahne
  • 200 gr rote Linsen
  • Salz/ Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und grob würfeln. Paprika und Kürbis waschen, entkernen und ebenfalls grob würfeln. 

In einen Topf Olivenöl geben, Zwiebel und Knoblauch kurz anbraten. Currypulver dazugeben und alles 2 Minuten rösten. Kürbis und Paprika hinzutun, mischen, kurz mitbraten und mit Saft und Abrieb der Orange und Gemüsebrühe ablöschen. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Sahne und die Linsen hinzufügen und nochmals 10 Minuten köcheln. Ein Teil des Gemüses zur Deko herausnehmen und zur Seite stellen. Den Rest pürieren. Suppe in einen Teller geben und mit Gemüse garnieren.

 

 

Salsicciapasta

Zutaten:

  • 600 g Salsiccia ( ca. 6 Stück )
  • 500 g gemischte Pilze oder Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Speckwürfel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 frische Peperoni
  • 1 Bund Basilikum
  • 3 El Olivenöl
  • 6 El Sherry
  • 300 ml Sahne
  • 600 g Spaghetti
  • etwas Parmesan zum Bestreuen
  • Salz/ Pfeffer

Zubereitung:

Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Peperoni waschen, entkernen und in Scheiben schneiden. Basilikum waschen, abtropfen lassen und klein hacken. Die Salsiccia häuten und in Scheiben schneiden.

In einen Topf Olivenöl geben. Salsiccia, Speck, Zwiebel, Knoblauch und Peperoni im Topf anbraten. Die Pilze dazugeben und kurz mitbraten. Mit Sherry und Sahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln abkochen. 1 Schöpflöffel Nudelwasser zur Salsicciasoße geben, nochmals abschmecken und die abgegossenen Nudeln dazugeben. Alles gut durchmischen und mit Parmesan und Basilikum bestreuen.

 

 

 

 

Quarkauflauf mit Feigen:

Zutaten:

  • 500 g Magerquark
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 250 ml Milch
  • 8 Feigen
  • 100 ml Wasser
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Butter zum Einfetten der Förmchen ( 6 Stück )
  • Puderzucker zum Bestreuen 

Zubereitung:

Backofen auf 180° C Umluft oder 200° C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Förmchen einfetten. 

Feigen waschen, den Stiel entfernen. 3 Feigen vierteln und für die Deko zur Seite stellen. Restliche Feigen klein würfeln. Feigen in einem Topf mit Wasser, Zimt und Vanillezucker geben und bei mittlerer Hitze ca. 5-8 Minuten einkochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Quark, Eier, Puddingpulver und Milch mit einem Handrührgerät verrühren. Die eingekochten Feigen dazugeben und mit einem Spaten unterheben. Auf die Förmchen verteilen. Im Ofen ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen, mit Feigenvierteln dekorieren und mit Puderzucker bestreuen. Auf jeden Fall noch warm essen!

 

 

Dann wünsche ich euch wunderschöne Herbsttage und ihr wisst ja, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Einstellung! Statt Freibad gibt es jetzt die gemütliche und warme Badewanne, statt Grillen gibt es jetzt Eintopf für die Freunde, wir sitzen nicht mehr draußen auf der Terrasse sondern muckelig auf dem Sofa und wir können uns jetzt gemütlich umarmen und kuscheln ohne vor Hitze aneinander festzukleben. 

Also Ofen an, Tee in die Hand, die Decke über den Kopf und macht es wie die Natur, werdet ruhiger, langsamer und das weiß jeder Igel,  fresst euch den Winterspeck an. Okay, die Geschichte mit dem Speck muss nicht unbedingt sein, aber der Rest!!!

Eure Dani

 

 

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Ich habe was zu feiern! / 1 Jahr Visit and stay!

Hallo ihr Lieben!

Ich habe heute ein klein wenig was zu feiern. Und eigentlich kann ich es ja fast noch gar nicht glauben, aber heute ist tatsächlich der erste Geburtstag von “ Visit and stay „!!! Yeah!!! Vor genau einem Jahr bin ich das allererste Mal online gegangen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie aufgeregt ich damals war!

Die Idee hinter dem Blog entstand eigentlich aus der Not heraus. Ich war immer mehr mit Whats App Nachrichten beschäftigt. Nach und nach ist immer öfters nach Rezepten oder Dekovorschlägen gefragt worden. Du hast doch da mal den Kindergeburtstag gemacht, was brauch ich den da alles, ihr wart doch da mal im Urlaub, kannst du ein paar Tipps geben, du hast doch da diesen tollen Kuchen gemacht, hast du mir das Rezept? Zunehmend hatte ich immer mehr mit der Informationsweitergabe zu tun und langsam überforderte es mich! Da ich aber sehr gerne die Informationen weitergeben wollte, war ein eigener Blog die einzig logische Konsequenz! Einmal aufgeschrieben, kann man ja dann wann immer man will einfach alles nachlesen! Trotzdem hat es fast 3 Jahre gedauert bis der Blog in seiner jetzigen Form stand! Lag allerdings vor allem an der Gestaltung des Blogs. Irgendwie hat mir kein Layout richtig gefallen und was die Technik, die hinter einem Blog steckt anbelangt, bin ich nach wie vor eine mega Pfeife!

Als die erste Post geschrieben war und ich kurz vor dem Veröffentlichen stand, fragte mich eine Freundin:“ Wen interessiert überhaupt eigentlich, was du da schreibst?“ Gute Frage! Die genaue Antwort wusste ich nicht und ich bekam fast schon kalte Füße! Ich hatte richtig Angst! Wer liest das, sind die Fotos gut genug, die Themen interessant und kann ich überhaupt schreiben? Ich schreibe seit meinem 12ten Lebensjahr Tagebuch, für mich, für die Kinder, einfach so! Aber die hat ja auch noch keiner gelesen. Online zu gehen heißt ja auch sich öffentlich zu machen, sich Kritik auszusetzen! Aber wer mich kennt, der weiß auch, dass ich immer offen bin für Neues und dass ich einfach mache, so mal aus dem Bauch heraus, ohne mir zu viel Sorgen zu machen. Wird schon schiefgehen und das Glück ist mit den Mutigen! Ich drückte also den Veröffentlichen-Knopf und wartete. Der Anfang war gemacht und der Zuspruch, der mir entgegen kam, überwältigte mich total!

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Heute, ein Jahr später, habe ich natürlich keine Angst mehr! Manche Posts kommen super an, andere erreichen vielleicht nur Einzelne. Aber mein Blog wird gelesen und was total schön ist, ich liebe die Arbeit an meinem Blog! Das ist genau das, was ich machen will! Bis ich eine Post fertig habe ist das natürlich viel Arbeit. Thema suchen, planen, einkaufen, kochen, fotografieren, bearbeiten, Text schreiben, da geht viel Zeit drauf und einen Blog macht man glaub ich auch nur wenn man wirklich Bock drauf hat! “ Visit and stay “ hat mich schon viele Nachtschichten gekostet, aber ich profitiere jeden Tag davon. Ich kann mich ausleben, neue Sachen ausprobieren,  mit andere Gleichgesinnten im Gespräch bleiben, schreiben was ich will und fotografieren wozu ich Lust habe! Mein Blog, mein Ventil!!!

Ich habe in diesen Jahr gemerkt, dass ich für den Blog immer zu wenig Zeit habe. Mein Kopf ist voll von Ideen, meine Ideenbücher vollgeschrieben und vollgemalt mit möglichen Themen über die ich gerne schreiben würde. Aber mir läuft durch den Alltag oft die Zeit davon. Ich bin mir sicher auch das wird mal anders und wenn die Kinder größer sind, bleibt bestimmt mehr Zeit für mich!

Mein kleines Herz brennt für meinen Blog und der Zuspruch meiner Leser spornt mich an. Ich liebe mein Leben sehr auch wenn es auf den ersten Blick nicht besonders spektakulär ist. Meine Kinder funktionieren nicht so, wie ich das gerne möchte ( Kinder die funktionieren gibt es nicht, wer das behauptet lügt), mein Haushalt nervt mich jeden Tag aufs Neue, die Schule geht mir auf den Keks und ich habe nie etwas anzuziehen!!! Aber ich kann es mir ganz oft schön machen, ich habe die Gabe alles liegen und stehen zu lassen, was nicht ganz dringend erledigt werden muss. Ich kann super wegignorieren! Was ich nicht anschau, seh ich nicht! Und ich bin unheimlich dankbar für alles was ich habe! Jeden Tag! Wenn ich auch nur einen von euch vor dem PC oder Handy erreichen kann, inspirieren darf oder auch nur zum Schmunzeln bring, dann bin ich glücklich! Ich bin wie ihr, glücklich, traurig, fröhlich, genervt, fleißig oder stinkefaul!! Ich schaffe alles oder auch nichts, je nach Tagesform!

Ich mache weiter mit den bloggen, solange wie es mir Freude macht! Ich bleib dabei, weil es mir gut tut!!!

Und zur Feier des Tages werde ich heute ganz viel arbeiten. Mein Terminkalender lässt momentan eine große Feier nicht zu, das macht aber gar nichts, ich werde mich heute den ganzen Tag freuen, ich habe es geschafft einen Blog ins Leben zu rufen, hab mir wieder eine kleinen Traum verwirklicht und ich muss mir nicht die Frage stellen, wer liest das überhaupt?

Danke an alle die diesen Blog lesen, teilen oder mir schreiben. Danke an alle die meinen Alltag mit mir zusammen leben und fühlen.

Schreibt mir weiterhin auf den Blog, in Facebook oder Email, fragt mir weiter Löcher in den Bauch, lasst es mich wissen, wenn euch was gefällt oder nicht, der Austausch mit euch ist meine Inspiration!!!

Ich drück euch alle ganz, ganz fest und heute bin ich besonders glücklich, dass ihr alle bei mir und “ Visit and stay “ seid und ihr euch ein klein wenig Zeit für mich genommen habt!

Ganz besonders liebe Grüße

Eure Dani

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Allgemein Travel

Roadtrip mit Kindern/ Teil 5/ Normandie

Hallo Ihr Lieben!

Na, so wie es heute wieder aussieht, macht der deutsche Sommer mal ´ne Pause. Da schwelgt man doch dann schon mal in Erinnerungen vom letzten Sommerurlaub! Deshalb entführe ich euch heute in die Normandie, denn da war es letztes Jahr voll schön und vielleicht heitern euch ja ein paar Strandbilder ein bisschen auf und machen Lust auf Sommerurlaub.

Los geht´s! Unsere Reise letztes Jahr führte uns nach ein paar aufregenden Tagen in Paris weiter in die Normandie. Die Kids hatten langsam genug von der Großstadt und wollten nur noch eins: baden!!!

Unser nächstes Ziel lag in der Nähe von St.Mere-Englise, wo wir den Campingplatz Le Cormoran für 3 Nächte gebucht hatten.

Zuvor wollten wir aber noch einen kleinen Abstecher nach Etretat und seinen berühmten Kreidefelsen machen. Der wunderschöne Ort Etretat befindet sich an der Cote d´Albatre  ( Alabasterküste ) ungefähr 2 1/2 Autostunden von Paris entfernt. Bekannt wurde er natürlich durch seine imposanten, weißen Kreidefelsen die bis zu 70 Meter aus dem Meer ragen. Der Ort war an diesen Tag total überlaufen und einen Parkplatz zu finden, vor allem mit dem Wohnwagen, war ein echtes Problem! Zwar gibt es viele Parkmöglichkeiten, die auch gut ausgeschildert sind, aber eben für Autos. Und während mein Mann noch einen Parkplatz suchte, machten wir uns auf den Weg zum Strand.

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Am Kieselstrand angekommen stürzten sich die Kids in die Wellen und die Mama bewunderte die Felsen, die tatsächlich total spektakulär sind! Wenn ihr mal in der Nähe seid, schaut sie euch auf alle Fälle an. Ich muss zugeben, mir war das Wasser viel zu kalt, bin mehr der Whirlpooltyp, den Jungs machte es aber mal wieder gar nichts aus und da die Wellen auch noch recht ordentlich waren, hatten die den Spaß par excellence!

Für einen Zwischenstopp war Etretat für uns perfekt, aber ich glaube einen 14tägigen Urlaub würde ich hier eher nicht anstreben. Ich bin kein Freund von Kieselstränden und es wäre mir definitiv zu viel los. Nach ein paar Stunden Sonne tanken und baden ging es dann weiter zum Campingplatz, der ca.3 Stunden von Etretat entfernt lag.

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Der Campingplatz ist auf jeden Fall zu empfehlen. Er hat eine top Lage, mit schönen, wirklich riesigen Stellplätzen, die durch eine Hecke voneinander getrennt sind. Zum Baden geht es nur über eine mäßig befahrene Küstenstraße oder in den beheizten Pool! Der Platz ist sehr gepflegt und hat einen kleinen Laden. Also, wir fanden ihn toll und würden jederzeit wiederkommen.

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Um den Tag abzurunden, machten wir noch einen ausgiebigen Abendsparziergang am Stand. Da gerade Ebbe war, konnten wir ewig weit laufen, den Sonnenuntergang genießen und obwohl ich eigentlich dachte, für die großen Jungs ist Wattwandern nichts mehr, gefiel es ihnen überraschend gut. Lag vielleicht auch an einen uns zugelaufenen Hund, mit dem sie viel Spaß hatten und wir danach die Diskussion, warum wir eigentlich keinen Hund haben. Dabei liegt die Antwort klar auf der Hand, ich kaufe erst einen Hund, wenn die Kinder ausziehen, brauch nicht noch jemanden um den ich mich kümmern muss oder ich tausche Kind gegen Hund.

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Den Campingplatz habe ich bewusst ausgewählt, da er nur ein paar Kilometer von Utah Beach liegt. Die Geschichte des D-Days hatte mein Großer schon in einem Geschichtsreferat behandelt und nun wollten wir uns das auch ansehen.

Utah Beach hat einen fantastischen Sandstrand und man mag sich gar nicht vorstellen, was vor Jahrzehnten hier abging. Entlang des Strandes sind noch Überreste von Bunkern und hier befindet sich auch das kleine und sehr informative Landungsmuseum (Musee du Debarquement). Geschichtsunterricht am Strand, besser geht´s nicht! Die Kids waren superinteressiert und zum entspannen sammelten wir noch richtig schöne Muscheln am Strand!

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Die restliche Zeit in der Normandie spannten wir einfach nur aus, aßen die weltbesten Garnelen, die es hier überall zum kaufen gibt (so richtig große, dicke Dinger, nicht so kleine Würmchen), und genossen unseren tollen Strand und den Pool! Ein wunderschönes Fleckchen Erde diese Normandie und definitiv eine Reise wert.

Also, wenn ihr mal nicht wisst wohin, geht mal hin und genießt zur Abwechslung mal menschenleere, kilometerlange Strände. Hat auch was für sich!

Im nächsten Teil unserer Reise geht es in die Bretagne. Mein persönliches Highlight unserer Reise und bis dahin, lasst euch die Laune vom Wetter nicht verderben, es kann ja nur noch besser werden.

Eure Dani

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Ein Tag für Alltagsheldinnen- Muttertag

Hallo ihr Lieben!

Wie ihr wisst, war die beste Idee meines Lebens, meinen Mann zu heiraten. Die andere beste Idee meines Lebens, war Mama zu werden.

Als Mama bin ich eine Heldin, ein Multitalent. Ich sollte

  • ein aufgeräumtes Haus haben
  • immer gewaschene und frischgebügelte Wäsche im Schrank haben
  • biologisch und nahrhaft kochen
  • liebevoll sein
  • meinen Job im Griff haben
  • organisiert sein
  • konsequent sein
  • sportlich aktiv mit meinen Kids sein
  • ruhig und gelassen sein
  • ein gutes Vorbild sein
  • Verständnis haben
  • mit meinen Kindern lernen
  • mich um Urlaube und Geschenke kümmern
  • Feste vorbereiten
  • Schulzettel rechtzeitig unterschreiben
  • keine Termine vergessen
  • pädagogisch wertvoll den Tag meiner Kinder gestalten und dabei natürlich
  • gut aussehen
  • und das Ganze bitte jeden Tag!!!

Tja ganz ehrlich, ich schaff nicht einmal die Hälfte von der Liste. An guten Tagen bin ich ganz nah dran, an schlechten Tagen, schau ich meine Kinder an und denke, ihr seid nicht wirklich von mir, oder?

Ich mache jeden Tag tausendmal was nicht richtig und tausendmal was richtig! Aber egal, wie ich bin, ich bin hier die einzige Mutter! Es gibt nur eine Mama hier, ob es den Kindern passt oder nicht! Man kann mich nicht austauschen, nicht ins Zimmer schicken oder irgendwie loswerden! Man muss mit mir Leben und mit mir klarkommen. Wobei es ja ganz einfach wäre mich glücklich zu machen, nur ein bisschen Zimmer aufräumen, gute Noten schreiben, immer lieb zu mir sein und akzeptieren, dass ich immer Recht habe! Ich weiß nicht, warum meine Kinder es einfach nicht kapieren! Ihre Liste ist doch um so viel kürzer wie meine!

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Seit 14 Jahren bin ich nun Mama. 14 Jahre, die mich verändert haben. Ich hatte nie den Anspruch, dass mein Leben so bleibt, wie es vor meinen Kindern war. Ich brauche keine Kinder, wenn mein Leben danach genauso weitergehen soll wie davor. Mein Leben war ohne meine Kinder toll, mit Kindern ist es auch toll, aber eben anderst toll! Ich habe zugelassen, dass sie mein Leben verändern. Sie haben meine Ansichten über das Leben auf den Kopf gestellt, über den Sinn des Lebens brauch ich nicht nachdenken, ich habe keine Zeit dafür. Und sie haben was in mein Leben gebracht, was so unendlich wertvoll ist, sie lieben mich bedingungslos.

Kein Fehler von mir kann so groß sein als dass sie ihn mir nicht verzeihen, keine schlechte Eigenschaft von mir hindert sie daran mich zu lieben und wenn ich mit ihnen streite, versöhnen sie sich auch ganz schnell wieder mit mir.

Kein Tag vergeht an dem nicht mein erster Gedanke am Morgen meinen Kindern gilt, kein Tag vergeht an dem mein letzter Gedanke, bevor ich einschlafe, meine Kinder sind! Und egal um wieviel besser es andere Mütter machen, um wieviel organisierter sie ihren Alltag bewältigen, sportlicher oder ausgeschlafener sie sind, konsequenter oder sensibler, ich bin bestimmt das Beste was meinen Kindern passieren konnte!

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Und egal ob meine Kinder nervig sind, schlechte Noten haben oder bescheuert pubertieren, sie sind das Beste, was ich vom Leben geschenkt bekommen habe! Sie holen alles Gute aus mir raus, ich habe mich auf sie eingelassen und soviel zurückbekommen. Jeden Tag lehren sie mich geduldig zu sein, gelassener an die Dinge ranzugehen, zu geben ohne was dafür zu erwarten, tolerant zu sein gegenüber anderen Meinungen und Charaktereigenschaften. Und jeden Tag erwache ich in der Gewissheit, ich werde heute wieder geliebt! Ist das nicht schön?

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Also liebe Mamas , lasst euch heute feiern, ärgert euch nicht, genießt den Tag und seid über dieses Geschenk dankbar, welches euch das Leben einfach so gegeben hat. Denn egal was wir Mamas tun oder nicht tun, wir sind die Besten und dafür werden wir geliebt. Nimmt es nicht als selbstverständlich hin, dass eure Kinder euch lieben und versuchen mit euch klarzukommen, nimmt es als dass was es nun mal ist, ein Geschenk!

Und stellvertretend für mich, die ja heute nicht persönlich jeder Mama dieser Welt einen Blumenstrauß überreichen kann, tut das heute mein kleines Modell und ihre bezaubernde Mama! Ein Strauß voller Flieder für alle die jeden Tag ihr Bestes geben und nicht wissen, wohin sie die Reise hinführt!!!

Eure Dani

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