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Food ostern

Eierlikörkuchen ganz altmodisch

 

Hallo ihr Lieben!

Als ich vor ungefähr zwei Wochen überlegte, was koche und backe ich den so an Ostern, fiel mir auf, dass es einen Kuchen gibt, den ich wahnsinnig liebe, aber noch nie selber gemacht habe. Der Grund dafür ist ganz einfach, kein Mensch auf dieser Welt kann den so gut machen wie meine Schwiegermutter! Meiner Meinung nach ist es der allerbeste Eierlikörkuchen ever, rein subjektiv gesehen, natürlich.

Leider bäckt meine Schwiegermutter aufgrund ihres Alters nicht mehr so viel. Und so haben wir den Eierlikörkuchen schon ganz, ganz lange nicht mehr gegessen! Bis jetzt habe ich mich nicht wirklich rangetraut, aber jetzt wird es langsam Zeit das Familienrezept auszuprobieren bevor es in Vergessenheit gerät! Er ist natürlich vom Style etwas altbacken, ich hätte den Eierlikörkuchen auch moderner interpretieren können, aber ich wollte einfach nicht! Ich wollte ihn genauso Old School, wie er halt nun mal ist.

Ich freu mich an Geburtstagen oft wenn es statt Muffins, Cupcakes und hippen Torten mit Frischkäse oder Ähnlichen, auch mal einen stinknormalen, klassischen Kuchen gibt. Und deshalb widmen wir uns heute auch einen einfachen, klassischen Eierlikörkuchen!

Wobei, so einfach war das Ganze dann kurz doch nicht. Wie die meisten älteren Menschen hat auch meine Schwiegermutter nicht wirklich ein Rezept, sie macht das einfach so! Aber um mir zu helfen gab sie mir 3 Rezepte, die sie aufgehoben hatte, und meinte: “ Ich mische die irgendwie zusammen. Kann aber auch sein, dass ich eines der Rezepte nehme, ich weiß es nicht genau.“ Na super! Es blieb mir nichts anderes übrig als jede Zutat und jedes Rezept mit ihr durchzugehen und das kam dabei heraus:

Eierlikörkuchen

Zutaten: Teig

  • 80 gr Butter
  • 100 gr Zucker
  • 5 Eier
  • 200 gr gemahlene Mandeln
  • 100 gr geriebene Kuvertüre
  • 1 TL Backpulver

Guß

  • 250 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Schnapsglas Eierlikör

Zubereitung:

Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Butter, Zucker und Eigelb schaumig schlagen. Mandeln und Backpulver dazugeben und nochmals rühren. Die Kuvertüre unterrühren. Das Eiweiß zum Teig geben und unterheben. In eine gefettete Springform (26-28 cm Durchmesser) geben und bei vorgeheizten Backofen

  • bei 160 Grad bzw. 180 Grad Umluft
  • ca. 50 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Den vollständig abgekühlten Kuchen dann mit 2/3 der Sahne überziehen, die restliche Sahne in einen Spritzbeutel geben und  den Rand verzieren.  Eierlikör auf den Kuchen verteilen. Ihr könnt den Kuchen beliebig und den Anlass entsprechend ein wenig dekorieren und da Ostern ist, habe ich einfach ein paar Ostersüßigkeiten auf den Kuchen verteilt.

Große Frage zum Schluss, schmeckt er? Jaaaaaaaaa!!!! Ich habe es hinbekommen! Zum Testen war dann noch kurz meine Freundin und ihre Mutter da. Und was meint ihr, was sie gesagt haben? „Voll lecker, du hast Eierlikörkuchen gemacht, den hab ich schon ewig nicht mehr gegessen!“

Manche Sachen kommen halt nie aus der Mode und ich habe beschlossen noch mehr „alte Kuchen“ zu backen. Und ich glaube auch, die Omas freuen sich, ihr Wissen gemütlich bei einer Tasse Tee oder Kaffee weiterzugeben. Meine Oma lebt leider nicht mehr und heute wünschte ich mir, ich könnte sie nach einigen Rezepten fragen, den sie war die Starbäckerin in unseren Dorf und hat sogar regelmäßig Hochzeiten beliefert! Da kommt eindeutig auch meine Liebe zum Backen und auch zum dekorieren und verzieren von Torten her.

Als meine Schwiegermutter dann meinen Kuchen probiert hatte, war ich gespannt auf ihr Urteil. „Der Eierlikörkuchen schmeckt ja wie meiner!“   She made my day !!!!

Ihr Lieben, ich wünsche euch allen ein fröhliches Osterfest, feiert schön, lasst es euch gutgehen und genießt die Tage !!!

Eure Dani

Food ostern

Osterbrunch oder ich habe ja sonst nichts zu tun

 

 

Hallo ihr Lieben!

 

Herzlich willkommen beim großen Osterspezial, nimmt euch einen Kaffee der Blogpost wird sehr lang, ich hab da ein bißchen was vorbereitet. Da wir letztes Jahr Ostern nicht wirklich gefeiert haben, geben wir dieses Jahr doppelt Gas und es gibt das komplette Osterprogramm! Yeah!

Also, los gehts!

Eiersalat: 6 Gläser

Zutaten:

  • 10 hartgekochte Eier ( selber kochen oder kaufen )
  • 1 Becher Saure Sahne
  • 3 El Salatmayonnaise
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Eier würfeln. Schnittlauch kleinschneiden. Alle Zutaten vermengen, abschmecken, in Gläser füllen. Mit etwas Schnittlauch dekorieren.

Lachscreme: 6 Personen Vorspeise

Zutaten:

  • 100 gr geräucherter Lachs
  • 150 gr körniger Frischkäse
  • 150 gr Schmand
  • 1/2 Gurke
  • 2 Stengel Dill
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Gurke schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden. Dill feinhacken. Gurke, Dill, Schmand, Frischkäse mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In kleine Gläser füllen, Lachs in kleine Stücke zupfen und auf die Creme legen. Mit Dill dekorieren.

Spargelquiche: 6 kleine Auflaufformen

Zutaten:

  • 1 Packung Filoteig
  • 500 gr grüner Spargel
  • 400 gr Schmand
  • 3 Eier
  • 150 gr geriebener Gouda
  • 1 Bund Petersilie
  • 100 gr geschmolzene Butter
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen, holzige Enden abschneiden und in kochenden Salzwasser 4 Minuten kochen. Schmand, Eier, Gouda und kleingeschnittene Petersilie mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Filoteig ausbreiten und den Teig der Auflaufform etwas größer ausschneiden. Ihr braucht pro Form 3 Filoblätter. Form mit geschmolzener Butter ausstreichen, erstes Filoblatt reinlegen, mit Butter bestreichen, Vorgang mit allen 3 Blättern wiederholen. Spargel in Stücke schneiden und Filoblätter damit belegen. Mit Schmand- Käse- Guss die Form auffüllen und bei vorgeheizten Backofen

  • bei 200 Grad bzw. 180 Grad Umluft
  • ca. 20 Minuten backen.

Schinkenkrustenbraten:

Zutaten:

  • 1 1/2 Kilo Schinkenbraten mit Schwarte ( beim Metzger kreuzweise einschneiden lassen)
  • 2 Bund Suppengemüse
  • 1/2 Liter Bier
  • 250 ml Wasser
  • Olivenöl
  • Salz/ Pfeffer

Zubereitung:

Suppengemüse waschen und grob würfeln. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen. Auf ein diese Backblech oder einer Backform verteilen. Fleisch mit Öl, Salz und Pfeffer einreiben und mit der Schwarte nach oben auf das Gemüse legen. Bei vorgeheizten Backofen

  • bei 200 Grad bzw. 180 Grad Umluft
  • 1 Stunde braten.

Nach einer Stunde den Braten mit 1/3 des Bieres übergießen, Vorgang nach 20 Minuten wiederholen, das Ganze 3 Mal. Die Gesamtbackzeit des Bratens beträgt 2 Stunden. Danach Gemüse vom Blech nehmen, durch einen Sieb passieren und mit 250 ml Wasser auffüllen und nochmals aufkochen. Braten aufschneiden und mit Soße servieren. Da wir den Braten als kalten Braten essen brauch ich die Soße nicht, ich gefriere sie in Gläsern ein.

Nudelsalat mit Bärlauchpesto: 6 Personen als Beilage

Zutaten: Pesto

  • 1 Bund Bärlauch
  • 7 El Olivenöl
  • 100 gr geriebener Parmesankäse
  • 20 gr Pinienkerne
  • Salz

ausserdem:

  • 500 gr Nudeln nach Wahl
  • 6 eingelegte trockene Tomaten
  • 6 eingelegte geröstete Paprika
  • 20 gr Pinienkerne
  • etwas gehobelten Parmesan zum dekorieren

Zubereitung:

Alle Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Hälfte in eine Schüssel geben, die andere Hälfte brauchen wir später. Barlach, Öl , Parmesankäse und eine Prise Salz zu den Pinienkernen geben und alles mit dem Pürierstab verrühren bis eine glatte Masse entsteht.

Nudeln kochen, abgießen und erkalten lassen. Tomaten und Paprika würfeln und zu den Nudeln geben. Pesto untermischen und mit gehobelten Parmesan und Pinienkernen dekorieren.

Frühlingssalat: 6 Personen als Beilage

Zutaten: 

  • 200 gr Salatmix mit Blumen (z.b. Edeka )
  • 1 Packung Mozzarella Minikugeln
  • 6 Radieschen
  • 3 El Olivenöl
  • 5 El Sherryessig
  • 1 Tl Senf
  • Kräutersalz

Zubereitung:

Salat waschen, abtropfen lassen. In einer Schüssel Öl, Essig Senf und Salz verrühren und den Salat hineingeben.  Salat anrichten und Mozzarellakugeln und kleingeschnittene Radieschen dazugeben.

Wir kommen nun zu den Nachtischen.

Schokoeier mit Eierlikörcreme: 6 halbe Schokoeier

Zutaten: 

  • 3 Überraschungseier
  • 200 gr Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 200 gr Quark
  • 1 Schnapsglas Eierlikör
  • 6 Physalis

Zubereitung:

Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Quark mit Likör mischen und mit dem Handrührgerät glattrühren. Sahne dazugeben nochmals kurz glattrühren. Ü-Eier vorsichtig halbieren, Creme mit einer Tülle einspritzen und mit Physalis dekorieren.

Blätterteigkuchen:

Zutaten:

  • 2 Rollen Blätterteig aus der Kühltheke
  • 400 gr Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 200- 300 gr Erdbeeren, je nach Größe
  • 200 gr Himbeere
  • 200 gr Brombeere
  • 1 Eigelb
  • etwas Zucker

Zubereitung:

Blätterteig ausrollen. Einen Dessertteller darauflegen und einen Kreis entlang des Tellers ausschneiden. Bei ca. 18 cm Durchmesser kann man zwei Kreise herausschneiden. Backblech mir Backpapier auslegen und die Kreise darauflegen. Mit dem Eigelb bestreichen und etwas Zucker darüber streuen. In vorgeheizten Backofen bei

  • 200 Grad bzw. 180 Grad Umluft
  • ca. 10 Minuten backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen. Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker Steif schlagen. Obst waschen, Erdbeeren halbieren. Dann den Kuchen schichten. Erste Schicht auf ersten Boden Sahne und Erdbeeren. Zweiter Boden Sahne und Himbeeren und dritter Boden Sahne und Brombeeren. Letzter Boden drauf und mit Beeren verzieren.

So meine Lieben, Rezeptmarathon durch. Und da ich nicht am Ostermorgen nicht ewig in der Küche stehe, sage ich euch noch kurz was ich Vortag schon erledige und was am Ostermorgen.

Am Vortag: Eiersalat – Eier kochen und würfeln, Creme herstellen. Am Ostermorgen alles zusammenrühren und in Gläser füllen.

Am Vortag: Lachscreme – Creme herstellen und in Gläser füllen. Am Morgen mit Lachs dekorieren

Am Vortag: Spargelquiche- komplett fertigmachen nicht backen sondern kühlstellen. Am Morgen ausbacken.

Am Vortag: Schinkenbraten- komplett fertig, falls ihr in als kalter Braten anbietet. Falls nicht Braten 1 3/4 Stunden braten, Soße herstellen. Am Morgen Braten mit Soße 15 Minuten aufbacken.

Am Vortag: Nudelsalat- komplett fertig außer Parmesan. Am Morgen Parmesan darüberstiegen.

Am Vortag:Frühlingsalat- Salatsoße herstellen. Am Morgen Salat waschen, Radieschen schneiden, mir Soße vermischen und mit Mozzarella mischen.

Am Vortag: Schokoeier- Creme herstellen, kühlstellen. Eier halbieren. Physalis waschen. Am Morgen Eier mit Creme füllen und mit Physalis dekorieren.

Am Vortag: Blätterteigkuchen- komplett am Vortag.

Und ganz wichtig am Vorabend Tisch dekorieren und Getränke kaltstellen.

Und ich meine Lieben brauche jetzt dringend auch was zum Trinken, bin nach diesen ewig langen Osterspezial völlig erledigt. Ist aber auch ´ne echt trockene Baustelle hier. Ich glaube da ist noch eine angebrochene Eierlikörflasche im Kühlschrank, die muss weg bevor sie schlecht wird.

Bis bald und fröhliche Ostervorbereitungen!!!

Eure Dani

Food Valentinstag

Himbeerkuchen und Valentinstagsgeschichte

Hallo ihr Lieben!

Ich lege heute sofort mit meinen Valentinstag-Sweettable los dann haben wir schon mal den organisatorischen Teil des Valentinstags hinter uns und dann erzähl ich noch eine kleine persönliche Geschichte, die passt ganz gut zu diesen heutigen Tag!

Himbeerkuchen ( Tortenform 20cm Durchmesser)

Zutaten:

Teig:

  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100gr Rohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80gr Dinkelmehl
  • 20gr Speisestärke

Füllung:

  • 150gr Frischkäse
  • 300gr griechischer Joghurt
  • 50gr Puderzucker
  • 2-3 El Himbeermarmelade

Außerdem:

  • frische Himbeeren
  • getrocknete Rosenblätter
  • 2 EL Himbeermarmelade

Zubereitung:

Eier trennen, Eiweiß mit Salz aufschlagen und mit der Hälfte des Zuckers zu einen festen Schnee schlagen. Eigelb, restlicher Zucker und Vanillezucker gut verrühren. Mehl mit Speisestärke in die Eigelbmasse dazugeben  und nochmals kurz aufschlagen. Teig in die gefettete Form geben und bei

  • vorgeheizten Backofen 200 Grad Ober/Unterhitze oder 180 Grad Umluft
  • ca. 30 Minuten

backen. Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Alle Zutaten gut miteinander verrühren und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Tortenboden einmal in der Mitte durchschneiden, den unteren Boden mit Marmelade bestreichen und ein Teil der Himbeercreme darauf verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach die Torte mit der restlichen Creme bestreichen und nochmals im Kühlschrank kühlen. Kurz vor dem Anrichten mit frischen Himbeeren und Rosenblättern dekorieren.

Die Berliner habe ich gekauft und da wir Himbeeren in Verbindung mit Schokolade lieben, habe ich auf den Berliner ein Schäumchen gesetzt und alles mit fertiger Schokoladensoße übergossen. Sehr lecker!!!

Die Macarons sind diesmal gekauft. Ich kann sie zwar auch selber machen aber ich muss zugeben, meine sind nicht ganz so formschön. Damit wäre alles fertig!

Und nun wie schon angekündigt meine kleine Valentinsgeschichte, die mir vor ca. 2 Monaten passiert ist.

Es war ein Wochentag wie jeder andere, ich stand in meiner Küche und schnippelte Gemüse. Während ich koche höre ich oft Musik meistens Radio. Und während ich also so vor mich hinschnipple, sagt der Radiomoderator das nächste Lied an, von James Arthur „Say you won’t let go“. Inzwischen kennt glaub jeder das Lied, damals hörte ich es zum ersten Mal. Das Lied fängt an und ich höre sofort auf zu schnippeln. Schon nach den ersten Zeilen hat es mich und trifft mich direkt in mein kleines Herz. Ab der Zeile  “ I’ll bring you coffee with kiss on your head “ schießen mir wie aus dem Nichts Tränen in die Augen. Ich fange an zu heulen, so sehr berührt es mich. Ich habe schon sehr, sehr lange kein Liebeslied mehr gehört welches mich gleich so heftig mitnimmt!

Ich höre weiter zu und heule leise vor mich hin. Der James singt aber auch sooo schön! Ab der Zeile „When you looked over your shoulder, for a minute, I forget that I’m older, I wann dance with you right now“ sitzte ich tränenüberströmt , laut schluchzend auf meinen Küchenfußboden und heule mir die Seele aus dem Leib. Ich kann gar nicht genau sagen warum das so war, aber als das Lied zu Ende ist bin ich total aufgelöst!

Und weil ich gerade so schön beim heulen bin, lade ich mir das Lied bei Sportify sofort hoch und höre es nochmal und nochmal und nochmal, bestimmt eine halbe Stunde. Ich kann weder aufhören das Lied anzuhören noch kann ich aufhören zu heulen.

Vor mir läuft der Film meiner Liebe ab. Und meine Liebe geht schon recht lange, wir sind inzwischen im 26sten Jahr. Und doch ist es so, wenn ich meinen Mann sehe fühle ich mich auch kein bisschen älter, ich vergesse, dass wir schon so lange zusammen sind und dass wir langsam zusammen alt werden. Wir waren noch so jung als wir uns ineinander verliebten und unsere erste Zeit war sehr turbulent. Aber wir sind noch da, zusammen, nicht mehr nur ein Paar, inzwischen eine Familie!

Und wenn auch nicht alles superglatt lief, das Gefühl war immer da, es hat sich immer richtig angefühlt! Auch heute noch freue ich mich jeden Tag auf ihn, auch heute noch streiten und lachen wir zusammen und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht dankbar bin ihn in meinem Leben zu haben. Wir sind ein eingespieltes Team, Freunde fürs Leben und ich denke, ich kann das auch nach 26 Jahren sagen, er ist die Liebe meines Lebens. Wir haben schon so viel zusammen erlebt und es hat sich nie nach Arbeit angefühlt, niemals, wir haben nicht an uns gearbeitet, wir haben genossen und gefeiert und geliebt und uns so gelassen, wie wir halt sind!

Und genau deshalb saß ich auf meinen Küchenboden und heulte, weil ich so dankbar war für all diese Jahre, ich habe vor Freude geweint, dass er immer noch bei mir ist, trotz aller Macken und Eigenarten und dem ganzen Chaos, welches ich jeden Tag verursache!

Als mein Mann nach Hause kam hatte ich mich schon beruhigt, aber ich musste ihm noch unbedingt das Lied vorspielen. Na ja, war klar, ich weinte sofort wieder, aber dieses Mal war er da, er nahm mich in den Arm und alles war gut, alles ist gut, wenn er da ist!

Und deshalb bin ich überzeugt, dass James Arthur dieses Lied nur für mich geschrieben hat, damit ich meinem Mann, nach all diesen wunderbaren Jahren, das hier sagen kann:

I’m so in love with you and I hope you know,

Darling your love is more, than it’s worth in gold,

We’ve come so far my dear, look how we’ve grown,

And I wanna stay with you till we’ve grey and old!!!

Und jetzt wünsche ich euch noch einen wunderbaren Valentinstag, feiert ein wenig mit eure Lieben und vielleicht habt ihr auch ein Lied, was nur euch gehört, dann legt es auf und tanzt, wie früher!!!

Eure Dani

Food

Wann haben wir uns das letzte Mal gehört?

Hallo ihr Lieben!

Das neue Jahr ist nun auch schon ein paar Wochen alt und ich merke es geht genauso lustig weiter wie das Alte aufgehört hat!

Erst waren die Jungs krank, dann ich, dann abwechselnd die Jungs und wieder ich usw. Irgendwie ist der Wurm gerade drin und egal wieviel Vitamine, Gemüse und Smoothies ich in die Kinder und mich reinpumpe, es hilft alles nur kurzfristig!

Gerade sieht die Lage ganz gut aus und wir sind seit letzter Woche alle mal gesund. Und so gestärkt können wir und dann den superlustigen Sachen des Lebens zuwenden wie  zum Beispiel Zeugnisse oder die Entscheidung auf welche weiterführende Schule das jüngste Kind ab September geht! Und ihr wisst ja schon, das Thema Schule ist bei uns genauso witzig wie Krankheiten. Und da hilft dann leider auch kein Smoothie ( falls jemand einen Smoothie oder andere Nahrungsmittel kennt, die bei schlechten Noten helfen, bitte dringend bei mir melden, ich bin auch bereit ein Vermögen dafür auszugeben).

Eine andere Neuerung im Hause Löffler, welche mich ein bisschen vom Blogschreiben abgehalten hat, ist mein Weihnachtsgeschenk! Ich habe einen neuen Laptop, einen iMac, den ich mir schon lange gewünscht habe, geschenkt bekommen. Wie schon bekannt bin ich immer offen für Neues, nicht aber wenn es um technische Geräte geht! Wenn es auf dieser Welt nur Menschen wie mich geben würde, dann hätten wir kein Internet, keine Smartphones und schon gar keinen Fernseher mit 100 Programmen und womöglich noch Sky!!! Langsam werden aber ich und mein iMac Freunde und wenn sich meine Arbeitsabläufe wieder automatisiert haben dann gibt es auch wieder mehr Blogberichte. Ich bin dran!

Nichts Neues ist auch, dass ich kein Freund von Vorsätzen an Silvester bin, weil ich sie meistens nicht einhalte. Ich kann nicht besonders gut lange im Voraus planen, Gedanken an die Zukunft überfordern mich total, aber ich habe mir tatsächlich für dieses Jahr etwas Kleines vorgenommen.

Ich hatte während meiner diversen Erkältungen genug Zeit auch mal über vieles nachzudenken und dann ist mir aufgefallen, dass mein Leben eigentlich ziemlich cool ist und ich ganz schön viel auf die Reihe bekomme. Allerdings musste ich aber auch feststellen, dass ich es letztes Jahr nicht geschafft habe einige liebe Menschen, die entweder nicht bei mir in der Nähe wohnen oder die ich ganz selten sehe, weil wir im Alltag so gar keine Überschneidungen haben, zu besuchen. Deshalb habe ich mir dann gedacht, es wäre doch mal ein richtig guter Vorsatz mich dieses Jahr verstärkt um diese Menschen zu kümmern. Hab dann auch gleich eine Liste mit Namen angelegt und bin ganz begeistert von diesen Vorsatz! Weil ich weiß, die Umsetzung wird ganz viel Spass machen, es werden bestimmt ganz viele gemütliche Abende und tolle Gespräche dabei rauskommen! Endlich mal ein Vorsatz, der mir schon im Vorfeld ganz viel Freude bringt und mich nicht schon quält, bevor ich überhaupt angefangen habe! Yeah!!!

Und damit ich meinen Vorsatz auch tatsächlich umsetzten kann, muss ich dafür sorgen, dass ich Zeit habe, mich um meinen Vorsatz zu kümmern. Die naheliegendste Möglichkeit wäre, meine Kinder zu verschenken, da ich sie aber sehr liebe und außer mir niemand meine Kinder so toll findet wie ich, bleibt mir nur noch die Möglichkeit meine schnelle Küche zu optimieren, damit ich weniger Zeit in der Küche verbringe und mehr Zeit mit meinen Freunden! Deshalb hier jetzt ein stark vereinfachtes Rezept für Ofenkartoffeln. Keep it simple, nicht wahr?

Ofenkartoffeln

Zutaten:  

  • 2 Kilo Kartoffeln
  • 1/2 Tasse Olivenöl
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, größere Kartoffeln halbieren. In eine Schüssel geben, mit Öl, Salz und Pfeffer mischen und gut durchrühren. Auf ein Backblech geben und bei

  • vorgeheizten Backofen 200 Grad Ober/ Unterhitze oder 180 Grad Umluft
  • ca.45-50 Minuten

backen. Das Rezept ist natürlich ausbaufähig, ihr könnt noch Rosmarin dazugeben, einen Salat oder Tzatziki dazu machen. Bei uns gibt es meist einen Salat dazu und die Kinder essen die Kartoffeln am liebsten mit Saurer Sahne.

 

 

Und ich wende mich jetzt meinen spannenden Alltag zu und die Menschen, die auf meiner Liste stehen, werden im Laufe des Jahres von mir hören.

Wer aber jetzt denkt, Mensch die Dani habe ich auch schon eine Weile nicht gesehen, der darf auch mich gerne einladen. Mir reicht ein Kaffee oder ein Prossecoschorle, gerne gehe ich aber auch mit euch essen oder lass mich bekochen! Bin für alles offen, hauptsache ich sehe euch mal wieder!

Eure Dani

 

Food

Wir sind bald im Plätzchenhimmel

Hallo ihr Lieben!

Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Habt ihr schon alle Geschenke? Glüht bei euch schon der Backofen, weil ihr fleißig am backen seid? Bei mir muss Weihnachten noch eine Woche warten, ich bin noch voll im Studio eingespannt! Aber das macht gar nichts, da ich dieses Jahr, genauso wie jedes Jahr, ganz viel Spaß beim shooten habe. Jeden Tag kommen neue Menschen ins Studio und jedes Shooting ist anders. Es ist niemals anstrengend und während ich die Kidis shoote, habe ich ganz viele tolle Gespräche mit den Mamas. Da ich ohne jegliche Ausnahme tolle Kunden habe, genieße ich diese Zeit sehr. Manche sehe ich tatsächlich nur bei den Shootings und in einem Jahr passiert ganz schön viel. Deshalb dauern meine Shootings auch entsprechend länger, ich muss ja quatschen! Und manchmal verquatsche ich mich total, dann rennt mir die Zeit davon und das ist auch der Grund, warum ich es niemals hinbekomme, Weihnachten am ersten Advent zu starten. Völlig utopisch! Aber dann, meistens 2 Wochen vor Weihnachten, gebe ich mir die volle Ladung Weihnachten! Ich dekoriere wie blöd, verfalle bei den Geschenken in völligen Kaufrausch und backe mit meinen Kindern oder auch mit anderen Kindern. Unsere Backpartys sind legendär und ich bin der zufriedenste Mensch ever.

Jetzt denkt ihr bestimmt, es ist doch noch gar nicht zwei Wochen vor Weihnachten, warum hat den die schon gebacken? Habe ich natürlich nicht, die Fotos sind vom letzten Jahr, habe es mal wieder nicht geschafft das Ganze online zu stellen, wahrscheinlich hab ich zu viel gequatscht oder war zu gemütlich oder hab lieber Tee getrunken oder was auch immer. Praktischerweise muss ich jetzt natürlich keine Fotos mehr machen, da ich diese Plätzchen jedes Jahr mache. Das ist sozusagen die Pflicht, die Kür ist dann jedes Jahr noch 1-2  neue Sorten auszuprobieren. Und deshalb heute die absoluten Lieblingsplätzchen im Hause Löffler und ein must have zu Weihnachten.

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Schneeflocken

Zutaten:

  • 250g Margarine
  • 250g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100g Mehl
  • 250g Speisestärke
  • 50g gemahlene Mandeln
  • etwas Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung:

Margarine, Puderzucker und Vanillezucker rühren. Mehl und Speisestärke dazu sieben, Mandeln hinzufügen und zu einen glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie packen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nach der Ruhezeit den Teig nochmals kneten und haselnussgroße Kugeln formen. Am schnellsten seid ihr, wenn ihr aus dem Teig ein paar Rollen formt, in Stücke schneidet und die Kugeln daraus macht. Backblech mit Backpapier auslegen und die Kugeln darauf verteilen. Mit einer Gabel die Kugeln etwas flacher drücken. Bei

  • vorgeheizten Backofen 180 Grad Ober/Unterhitze oder 160 Grad Umluft
  • ca. 20 Minuten

backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen!

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Gefüllte Nougatplätzchen

Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 150g Butter
  • 50g Nougatcreme
  • etwas Puderzucker zum bestäuben
  • wer mag, gehackte Pistazien

Zubereitung:

Alle Zutaten, außer Nougatcreme, zu einem Teig kneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie packen und für 60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach nochmals durchkneten, ausrollen, ausstechen. Ihr braucht die Hälfe der Plätzchen mit Loch, die andere ohne. Alle Plätzchen aufs Backpapier legen und bei

  • vorgeheizten Backofen 180 Grad Ober/ Unterhitze oder 160 Grad Umluft
  • ca. 10 – 12 Minuten

backen. Abkühlen lassen. Die Plätzchen ohne Loch mit Nougatcreme bestreichen, Plätzchen mit Loch daraufsetzten und alles mit Puderzucker bestreuen. Wer mag, mit Pistazien garnieren.

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Terrassenkekse

Zutaten:

  • 300g Mehl
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Fläschchen Zitronenaroma
  • ca.100g Marmelade nach Wahl
  • Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Vanillezucker mischen. Butter, Ei und Zitronenaroma dazugeben und zu einem Teig verkneten. In Folie packen und für 60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach herausnehmen und nochmals kneten, ausrollen und ausstechen. Ich hab zwei verschiedene Ausstechformen, die einen fülle ich mit Erdbeermarmelade und die anderen mit Himbeermarmelade. Backblech mit Backpapier auslegen und die Plätzchen bei

  • vorgeheizten Backofen 180 Grad Ober/Unterhitze oder 160 Grad Umluft
  • ca. 8 – 10 Minuten

backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Große und mittlere Plätzchen mit Marmelade bestreichen und dann aufeinanderstapeln. Mit Puderzucker bestreuen.

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Oh ich freu mich schon ganz arg aufs Backen und könnte gleich loslegen. Aber ich gehe jetzt ganz schnell ins Studio, erledige meine letzten Aufträge und freue mich mal schon im Voraus auf die nächste Woche!

Und meine, dieses Jahr neu ausprobierten, Plätzchen bekommt ihr selbstverständlich nächstes Jahr zur selben Zeit zu Gesicht. Man muss ja mit dem bloggen auch nicht übertreiben, oder? Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, und jetzt wünsch ich euch viel Spaß beim nachbacken und eine geruhsame Adventszeit. Und für alle gestressten Mamas, Mädels, es gibt auch wunderbare Plätzchen zum kaufen, also wenn es zu stressig wird, lieber Füße hoch und Plätzchen kaufen, denn dann könnt ihr völlig entspannt, in der Bücherei nach neuen Büchern schmökern, Weihnachtsfilme schauen oder Schlittschuhfahren gehen. Genießt die Backerei und wenn nicht, lasst es, es gab auch bei uns Jahre, da gab es maximal Ausstecher, damit die Kinder was zu tun hatten. Und je weniger ihr backt, desto heldenhafter stehe ich natürlich da, auch klar!

Eure Dani