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Vegane Woche: Frühstücksauflauf mit Joghurt

 

Nachdem wir jetzt ein paar Tage vegane, würzige Gerichte geschlemmt haben, wenden wir uns heute dem Süßen zu. 

Am Wochenende hat man meistens mehr Zeit zum Frühstücken und wenn die Tage kälter werden, darf es ruhig auch etwas Warmes sein. Und vielleicht muss es ja auch nicht Brötchen oder Ei sein sondern ein leckerer süßer Auflauf mit Brombeeren und Physalis. Ihr könnt natürlich auch nur Beeren nehmen z.B. Himbeeren oder auch gemischte Beeren. Ich habe hier frische Brombeeren genommen und fand sie in der Kombination mit der Physalis sehr lecker. 

Der Geschmack des Auflaufs erinnert ein bißchen an Cheesecake, deshalb könnte man ihn auch locker Nachmittags zum Kaffee essen. Aber probiert einfach mal selbst.

Frühstücksauflauf:

Auflaufform oder Springform ca.24 cm Durchmesser

Zutaten:

  • 300g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100g Zucker
  • 1 El Speisestärke
  • 200ml pflanzlicher Hasselnussdrink
  • 200g pflanzlicher Joghurt (z.B. Soja)
  • 100ml neutrales Pflanzenöl
  • 1 Orange (Abrieb+Saft)
  • 250g Brombeeren
  • 100g Physalis
  • etwas Puderzucker
  • etwas Margarine für die Form

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form mit Margarine einfetten.

Die Früchte waschen und abtropfen lassen. Alle Zutaten, bis auf die Früchte, gut mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig in die Form geben und die Früchte darauf verteilen. Im Backofen ca. 40-45 Minuten backen. Herausnehmen und mit Puderzucker bestreuen. Fertig!

 

Ich überlege mir gerade ob ich jetzt so langsam den Kamin anschmeiße. Vielleicht noch ein Glas Wein dazu und eine Runde netflixen. Ich weiß, es wird kein spannender Abend, aber soooo gemütlich.

Eure Dani

 

 

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Vegane Woche: Linsensalat mit Süßkartoffeln

 

Die vegane Woche schreitet voran und heute kommen wir zu einem Rezept welches ich wohl schon am häufigsten gemacht habe, einen Linsensalat.

Linsen habe ich immer zu Hause und da der Salat schnell gemacht ist gehört er definitiv zu meiner Top Ten der unkomplizierten Küche.

Eigentlich kann man in einen Linsensalat alles reinschmeißen, was die Küche so hergibt. Manchmal gibt es den Salat als Resteessen oder als Beilage zum Grillen. Oft mache ich ihn auch wenn wir Campen sind und da man ihn gut vorbereiten kann, nehme ich ihn auch oft mit ins Studio als Mittagessen. 

Egal welche Variante ich auch mache, am liebsten mag ich ihn mit einem Apfelessig- Honig- Dressing. Honig ist aber nicht Vegan und deshalb brauchte ich eine Alternative. Ich habe mich für Agavedicksaft entschieden und es hat genauso geschmeckt.

Linsensalat mit Süßkartoffeln (4 Personen)

Zutaten:

  • 1 Dose Linsen (800g Abtropfgewicht)
  • 1 Packung frischen Babyspinat
  • 1-2 Süßkartoffeln (geschält ca.300g)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 6 getrocknete Tomaten (eingelegt aus dem Glas)
  • 4 El veganer Joghurt 
  • Chilliflocken
  • Olivenöl

Dressing:

  • 8 El Apfelessig
  • 2 El Agavedicksaft
  • 4 El Olivenöl
  • Kräutersalz/ Pfeffer

Angaben beim Dressing könnt ihr beliebig variieren, je nach Geschmack, soll nur eine Art Grundrezept sein.

Zubereitung:

Süßkartoffeln schälen und würfeln. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Babyspinat waschen und gut abtropfen lassen. Die eingelegten Tomaten klein würfeln.

In eine Pfanne etwas Öl  und die Süßkartoffeln bei mittlerer Hitze ca.10 Minuten anbraten. Die Zwiebeln dazugeben und ca. 3-4 Minuten mitbraten.

Linsen in einen Sieb geben, kurz waschen und abtropfen lassen. In eine Salatschüssel geben. Die Süßkartoffel, Tomaten und Chilliflocken zu den Linsen geben.

Das Dressing machen und gut mit den Linsen vermischen. Den Babyspinat könnt ihr entweder gleich zu den Linsen geben oder ihr richtet ihn auf den Tellern an und gebt dann den Salat dazu. Den Joghurt über den Salat geben.

Ihr könnt jetzt selbst entscheiden, zu welcher Gelegenheit ihr den Salat macht, aber der geht immer, immer, immer!

Und ich, meine Lieben, freue mich jetzt auf einen entspannten Freitag Abend. Ich habe heute mal wieder bei meiner hiesigen Buchhandlung zugeschlagen und nun will das ganze Material auch gelesen werden! Irgendwann einmal mache ich meine eigene Buchhandlung auf, mit einem kleinen Café mit selbstgemachten Kuchen und schönen Dekoartikeln und Vasen und Blumen und wenn keiner was kauft, kann ich alles selber essen, lesen und dekorieren! Das wäre doch echt ein Traum!

Eure Dani

 

 

 

 

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Vegane Woche: Dreierlei Bohneneintopf

 

Na ihr Lieben, schon genug von veganem  Essen oder geht noch was? Ich hätte da noch was vorbereitet, wenn ihr noch Lust habt!

Heute machen wir die herbstliche Farbpalette durch, verschiedene Brauntöne bei der Tischdecke und bunt im Topf.

Auf dem Tisch kommen heute Holzteller und Suppenschüsseln in brau/ schwarz, getrocknete Artischockenblüten, grüne Kürbisse, Kerzen und mal keine weisse Tischdecke, sondern, um in der gleichen Farbfamilie zu bleiben, in Beige. Und in den Topf kommen Bohnen!

 

Wenn es draußen kälter wird und drinnen gemütlicher dann mutiere ich zum Suppenkasper und Eintopfliebhaber! Da ist dann kein Gemüse vor mir sicher, kommt alles in den Topf und wird schön heiß gemacht! 

Als Kind habe ich Bohnen gehasst und es gab regelmässig Streit mit meinen Eltern, weil ich mich strickt weigerte sie zu essen. Ganz schön doof von mir, mir ist ganz viel gutes Essen entgangen. Jetzt bin ich alt und jetzt weiß ich es besser, Bohnen eine soooo lecker! 

Jetzt bleibt noch die große Glaubensfrage zu klären, darf man Bohnen aus der Dose nehmen? Als gute Foodbloggerin wahrscheinlich nicht aber ich bin ja nicht nur Bloggerin sondern halt auch Mama mit begrenzter Zeit und deshalb helfe ich mir bei Bohnen auch oft mit der Dose aus. 

Ihr könnt das machen wie ihr wollt und ich mache es je nach Zeit, mal nehme ich getrocknete, mal Dose oder frisch oder wie in diesem Rezept, ich kombiniere !

 

Dreierlei Bohneneintopf (4 Personen)

Zutaten:

  • 750g weiße, dicke Bohnen (Dose)
  • 1 Dose Kidneybohnen (250g Abtropfgewicht)
  • 500g grüne Bohnen
  • 400g Tomaten (Dose)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 El Tomatenmark
  • 1 El Olivenöl
  • 1Tl Harissa
  • 1/2 Tl Zimt
  • ca. 500ml Wasser
  • Salz/ Pfeffer
  • Petersilie 

Zubereitung:

Grüne Bohnen waschen, die Enden abschneiden und halbieren. Knoblauch und Zwiebel schälen und würfeln. Bohnen aus den Dosen nehmen, kurz waschen und abtropfen lassen. 

Olivenöl in einen Topf geben und die Zwiebeln kurz anbraten. Knoblauch und grüne Bohnen dazugeben und kurz mitbraten. Tomatenmark, Harissa und Zimt in den Topf geben und alles kurz anrösten. Mit Dosentomaten und Wasser ablöschen.  10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, Kidneybohnen und weiße Bohnen dazugeben und nochmals 10 Minuten köcheln. 

Petersilie waschen und grob zerkleinern, mit dem Eintopf servieren. 

Für Fleischesser passt:

  • Würstchen
  • Speck
  • Kassler

Und wenn ich da so in meinen Topf schaue dann denke ich mir, das ist doch wie im wahren Leben mit uns Menschen, ganz viele Verschiedene in einen Topf und es kommt was Buntes und Tolles dabei heraus!!

Lasst es euch schmecken!

Eure Dani

 

 

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Vegane Woche: Scharfe Spaghetti mit karamellisierten Ofentomaten

 

Heute machen wir einen geschmeidigen Übergang vom Spätsommer mit Tomaten und Spaghetti in den Herbst, mit ein klein wenig Herbstdeko. 

Wenn die Tage kürzer werden, machen Kerzen eine schöne Stimmung und so habe ich dieses Mal Kerzen, getrocknete Rosen und ein paar Zweige roten Eukalyptus (unecht) gewählt. So wird das gemeinsame Essen schön gemütlich.

 

Es gibt kein Leben ohne Pasta! Für mich nicht! Ich weiß, ich weiß, die bösen Kohlenhydraten machen jede Diät zunichte. Aber Pasta ist halt nicht gemacht um abzunehmen sondern zum genießen. Und es ist so wunderbar, dass es Nudeln ohne Ei gibt also für unsere vegane Woche sowas von perfekt! 

Gerade jetzt im Spätsommer sind Tomaten wunderbar reif und schmecken richtig lecker. Wir haben ganz viele auf der Terrasse und genießen es, unsere eigenen Tomaten zu essen. Und damit diese knallroten, aromatischen Tomaten sinnvoll eingesetzt werden, gibt es heute Ofentomaten. Geht ruckzuck und schmeckt mega!

Wir mögen es auch recht scharf, aber falls ihr da empfindlicher seid, einfach ein paar Jalapenos weniger nehmen.

Spaghetti mit Ofentomaten (4 Personen)

Zutaten:

  • 500g Spaghetti
  • 1 kg kleine Tomaten
  • 5 Knoblauchzehen
  • 1 große Zwiebel
  • 1 rote Zwiebel
  • 10 Jalapenos aus dem Glas
  • Chiliflocken (je nach Geschmack)
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 El Balsamicoessig
  • 1 El brauner Zucker
  • 1 Bund Basilikum
  • Salz

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze. 

Tomaten waschen und halbieren. Ein paar Tomaten nicht halbieren und am Stengel lassen. Schmeckt nicht anders, sieht halt hübsch aus. In eine große Form oder Backblech geben.

Knoblauch und Zwiebeln schälen. Zwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauch fein würfeln, Jalapenos, Chilliflocken, Olivenöl, Essig und Salz zu den Tomaten geben und alles gut mischen. Mit dem Zucker bestreuen und für ca. 45 Minuten in den Ofen geben.

In der Zwischenzeit die Spaghetti kochen. Abgießen und einen Schöpflöffel Kochwasser aufheben. Basilikum waschen und grob hacken.

Die Tomaten aus den Ofen nehmen, Kochwasser, Spaghetti und Basilikum dazugeben gut nachwürzen und mischen.

Für Fleischesser passt:

  • Hackbällchen 
  • Salsiccia
  • Schnitzel 

oder natürlich Garnelen.

Läuft da nicht auch jetzt das Wasser im Mund zusammen? Mir schon und ich verrate euch was, es ist das einzige Rezept, welches meine Fleischesser daheim tatsächlich ohne Fleisch essen! 

So ihr Lieben, morgen gehts dann weiter und denkt daran,

macht euch nicht so viel Sorgen, macht euch lieber Pasta!!!

Eure Dani

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Vegane Woche: Kürbisrisotto

 

Liebe Freunde der guten Küche, ich hoffe, ich konnte euch gestern ein bißchen inspirieren und falls das der Fall war, würde ich heute gleich mal weitermachen.

Die Tischdekoration haben ich passend zum Hokkaidokürbis gewählt. Bei uns in der Nähe gibt es ein Blumenfeld zum Selberpfücken und hier habe ich auch meine Chrysanthemen in orange und weiß geholt. Noch ein paar kleine Kürbisse und fertig.

Wir wollen natürlich die Früchte des Herbstes zelebrieren und uns heute einer wundervollen Verbindung widmen nämlich Kürbis und Risotto. Ich liebe beides sehr und vor allem Risotto. Normalerweise mit viel Wein und noch mehr Parmesan aber wir machen ja einen auf vegan. Ich muss gestehen, ich habe noch keinen veganen Parmesan probiert aber tatsächlich wollte ich es auch mal ohne Käse machen. 

Ihr könnt euch vorstellen, ich war sehr skeptisch aber noch mehr gespannt! Ich musste tatsächlich auch ein paar Rezepte probieren, die waren allesamt echt lecker, aber halt nicht so wie Risotto sein sollte. 

Und das ist nun das finale Rezept, welches ich zum niederknien finde. 

Kürbisrisotto (4 Personen)

Zutaten:

  • 1 Hokkaidokürbis (entkernt ca.800g)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 El pflanzliches Öl
  • 2 El Olivenöl
  • 400g Risottoreis
  • 100 ml veganer Weißwein
  • 900 ml heißer Gemüsebrühe
  • 150 ml vegane Sahne zum Kochen
  • eine Handvoll Kürbiskerne
  • ca.100g Rucola 
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Kürbis waschen, halbieren und entkernen. 600g Kürbis in kleine Würfel schneiden, den Rest in Spalten. Die Spalten auf das Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern und für ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Pflanzenöl in einen Topf geben, Zwiebel und Kürbiswürfel darin anbraten. Knoblauch dazugeben und ebenfalls kurz mitdünsten. Reis hinzufügen und 1 Minute mitbraten. Mit Wein ablöschen, Herd auf mittlere Hitze stellen und den Wein kurz verdampfen lassen. Einen Schöpflöffel Gemüsebrühe unter Rühren dazugießen, weiterköcheln lassen und immer so viel Gemüsebrühe dazugeben, dass der Reis bedeckt ist. Die Kochzeit beträgt knapp 20 Minuten. Der Reis ist fertig wenn er zwar weich wird aber noch bissfest. Zum Schluss noch vegane Sahne hinzufügen und kurz köcheln. Salzen und Pfeffern.

Kürbisrisotto mit Rucola und Kürbiskernen anrichten.

Für Fleischesser passt dazu:

  • Schweinefilet
  • gebratene Speckstreifen
  • Hähnchenfilet

oder auch Fisch und Meeresfrüchte.

Übrigens gilt der Kürbis als Anti-Aging-Food! Regt die Zellteilung an und sorgt somit für straffe Haut. Also ran an den Kürbis Mädels, damit wir noch lange so jung aussehen wie wir uns eigentlich fühlen!!

Eure Dani