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Muttertag

Food Muttertag

Muttertagsessen und ein paar Gedanken

 

Hallo ihr Lieben!

 

Da ist er ja auch schon wieder, der Muttertag! Schön, ich freu mich! Wirklich! Ich mag den Muttertag. Gut, ich muss zugeben, ich mag so ziemlich jedes Fest. Ich mag auch den Valentinstag oder Halloween oder auch Ostern, Weihnachten, Geburtstage. Ich feiere gerne, schon immer. Natürlich heute nicht so exzessiv wie früher, eher gediegener, mit gutem Essen, Wein und netter Gesellschaft. Aber feiern gehört zu mir!

Ich habe mir die letzten paar Tage Gedanken gemacht was ich den so zum Muttertag schreiben soll und war da ein klein wenig unschlüssig. Ich habe einige Posts zum Muttertag gelesen und da viele Bloggerinnen noch junge Mamas sind, weicht ihre Meinung von meiner ein klein bisschen ab.

Viele finden den Muttertag nicht mehr zeitgemäß, Gedichte aus Schule oder Kindergarten, in denen sich Kinder fürs Putzen und Waschen bedanken, eher peinlich als nett und die Wertschätzung der Mutter sollte ja auch immer vorhanden sein und nicht nur am Muttertag, ist sie nicht da, dann hat man sowieso etwas falschgemacht.

Ich sehe es in Teilen auch so und verstehe auch die Argumentation. Jetzt bin ich halt keine junge Mutter mehr. Meine Kinder sind zwischen 11 und 16. Ob das was ändert? Für mich schon.

Es gab Zeiten, da hatte ich die Kinder 24/7 um mich herum, dass sich das mal irgendwann ändert, wusste ich, aber dass es doch so schnell geht, eben nicht! Gefühlt hatte ich für immer alle Zeit der Welt mit meinen Jungs. Zur Zeit bin ich froh, wenn ich meinen Ältesten 10 Minuten am Tag sehe.

Ich bin mir auch sicher, tief im Inneren wertschätzt es meine Familie, was ich tagtäglich für sie tue, aber eine gewisse Selbstverständlichkeit ist auch bei uns vorhanden. Mag es Familien geben bei denen das besser funktioniert, aber es kann mir doch keiner erzählen, dass er Teenager daheim hat, die für alles dankbar sind, was man für sie tut. Sollte es aber tatsächlich so sein, dann schreib doch bitte ein Buch, wir anderen nicht fähigen Mütter brauchen es dringend!!!

Seit ich Mama bin, feiere ich den Muttertag und gestalte den Tag wie ich mag. Meine Mutter hat nicht den Anspruch, dass man den Tag mit ihr verbringt, zumindest nicht mehr seit ich selber Mama bin.

Meine Wünsche zur Gestaltung des Muttertags waren nie gleich. Als die Kinder noch klein waren, wollte ich einfach nur ein warmes Essen ohne Stress, dann einen Tag für mich alleine oder einen Ausflug mit der Familie oder groß feiern mit der kompletten Großfamilie. Glaubt mir, ich hab schon alles durch!

Dieses Jahr möchte ich wieder mit meiner Mama und Schwiegermama und der Familie feiern. Ich hab Bock darauf und der Grund ist eigentlich ganz simpel, Zeit! Zeit, die man noch gemeinsam verbringen darf, Zeit, die sich alle nehmen, um zusammen zu sein.

Je größer die Kinder werden, desto weniger Zeit hat man mit ihnen, je älter die Mamas werden, desto weniger Zeit bleibt.

Das ist der Grund warum ich alles feiere, was nur im Entferntesten nach feiern aussieht. Wenn dann eben so ein Muttertag daherkommt, nimmt man sich doch wieder bewusster Zeit. Okay, ich gebe es ja auch zu, ich bin super oberflächlich und mag Geschenke. Auch die völlig einfallslosen Geschenke, wie Blumen, Pralinen und Parfum. Und jetzt kommen die Kritiker, man braucht ja dafür keinen extra Tag, zum beschenken und feiern. Ja, ja, ich weiß, und wer mich kennt weiß ebenfalls, ich feiere auch, wenn es nix zu feiern gibt, ich bin mir aber sicher, dass auch bei den Kritikern der Alltag seinen Tribut fordert und auch sie zuwenig feiern. Wenn das nicht so sein sollte, siehe oben, Buch schreiben, für die, die es nicht hinbekommen.

Ich zwinge ja auch niemanden, mit mir zu feiern, ich zwinge auch niemanden mich zu beschenken, bin niemanden böse oder nachtragend, der den Muttertag vergisst! Aber glaubt mir, ich werde immer beschenkt und ich habe immer Menschen um mich herum, die gerne mit mir feiern und ich glaube ganz fest, das liegt wahrscheinlich an meinem wunderbaren Wesen oder vielleicht eher an der Tatsache, dass ich kochen kann !

Und wer auch an Muttertag mit einem guten Essen auffahren will, Bitteschön, ich hab da mal was vorbereitet! Vorspeise, Hauptgang, Torte, macht alles oder sucht euch was aus, dauert alles wie immer nicht solange, wie es aussieht!

 

 

Mousse von geräuchter Forelle ( 4-6 Gläschen, je nach Größe )

Zutaten:

  • 125 gr geräucherte Forellenfilets
  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Frischkäse (Doppelrahm)
  • 1 El Schnittlauch
  • 1 El Petersilie
  • 1 Tl frisch geriebener Meerrettich ( oder aus dem Glas)
  • Salz/ Pfeffer
  • 4-6 Scheiben Toast

Zubereitung:

Forellenfilets grob würfeln, zur Seite stellen. Sahne steif schlagen, restlichen Zutaten dazugeben. Alles mit dem Handrührgerät gut durchmixen. In Gläschen füllen, eventuell mit Kräutern garnieren.

Toastscheiben toasten, Herzen ausstechen und die Mousse damit garnieren.

 

 

Spargel-Bärlauch-Risotto mit Minutenschnitzel und Bacon

Zutaten: 

  • 1 Kl weißer Spargel
  • 500 gr Risottoreis
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 2  Zwiebeln
  • 100 ml Weißwein
  • 80 gr Parmesan
  • 1 Bund Bärlauch
  • 3 El Butter
  • Salz/ Pfeffer/ mildes Paprikapulver
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 4 Minutensteaks
  • 4 Scheiben Bacon

Zubereitung:

Gemüsebrühe aufkochen. Beim Spargel die holzigen Enden abschneiden, Spargel schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Barlach waschen, die dicken Enden der Zweige entfernen und kleinschneiden.

Butter in einem Topf zerlassen, Reis zugeben und zur mitdünsten. Dann den Spargel in den Topf unterrühren und kurz anschwitzen, der Reis darf nicht braun werden. Mit Wein ablöschen, so lange rühren, bis der Wein verdampft ist, dauert nicht lange. Das Ganze mit der Gemüsebrühe auffüllen, bis der Reis vollständig bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten kochen, dabei öfters umrühren und Gemüsebrühe nach und nach dazugeben. Wenn der Reis weichgekocht ist, Parmesan und Bärlauch dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Würzt nicht zuviel, der Parmesan ist meistens salzig.

Minutensteaks in Öl bei starker Hitze von jeder Seite ca. 2-3 Minuten scharf anbraten und mit Salz/ Pfeffer / Paprikapulver würzen.

Bacon in Öl ausbacken.

Erdbeeren-Rhabarber-Kuchen

Zutaten: 

Teig: selber backen oder Wiener Böden kaufen( 2x durchgeschnitten)

Springform ca. 26-28 cm

  • 5 Eier
  • 300 gr Zucker
  • 350 gr Mehl
  • 1 Pck Backpulver
  • 125 ml Öl
  • 175 ml Fanta

Füllung:

  • 6 Stangen Rhabarber
  • 700 gr Erdbeeren
  • 2 El Zucker
  • 2 El Wasser
  • 2 Tl Speisestärke
  • 500 ml Sahne
  • 600 gr Mascarpone
  • 2 Pck Vanillezucker
  • rote Lebensmittelfarbe

Dekoration:

  • 4 Biorosen
  • 12 Baisertropfen

Zubereitung:

Springform mit Butter einfetten.

Für den Teig Eier und Zucker schaumig rühren. Mehl und Backpulver dazugeben und unterrühren. Fanta und Öl ebenfalls unterrühren. In die Springform geben und bei

  • 150 Grad Ober-/ Unterhitze ( 180 Grad Umluft)
  • ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen)

Abkühlen lassen.

Während der Teig im Ofen ist, Rhabarber waschen, Enden abschneiden und eventuell schälen, falls der Rhabarber sowieso schon Fäden zieht. Würfeln, in einen kleinen Topf geben, mit Zucker mischen, 1/2 Stunde ziehen lassen. 1 El Wasser dazugeben und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten weichkochen. 2 El Wasser mit Speisestärke mischen und zum Rhabarber dazugeben, kurz aufkochen. Eventuell noch Zucker dazugeben, falls zu sauer. Abkühlen lassen.

Sahne steifschlagen, Mascarpone ,Vanillezucker und Lebensmittelfarbe unterrühren. Erdbeeren waschen, entstielen und bis auf 5-6 Erdbeeren alles würfeln.

Abgekühlten Tortenboden 2x durchschneiden. Auf den ersten Boden 1/3 der Creme geben, Erdbeeren auf den Boden verteilen. 2ten Tortenboden darauf setzen. Wieder Creme aufstreichen, Rhabarbermousse auf der Creme verteilen , den letzten Boden darauf legen. Restliche Creme auf den Boden verteilen, mit Erdbeeren, Rosen und Baisertropfen dekorieren, 2 Baisertropfen mit den Händen zerkleinern und auf der Deko verteilen.

Und wenn ihr jetzt den Muttertag nicht feiern wollt dann ist es doch völlig okay, dann ladet ihr halt eure Lieben ein anderes Mal ein.

Dass ich meinen Muttertag im Kreise meiner Lieben feiern darf, erfüllt mich mich Dankbarkeit, dass ich Mutter werden dürfte, finde ich sensationell.

Und dieses Jahr wird mein Muttertag auch noch mit einer sehr netten Idee gekrönt. Ich werde den Abend im Kino verbringen, wir schauen uns „I feel pretty“ an, ein echter Frauenfilm. Und wie es sich für einen Frauenfilm gehört, schau ich mir den Film mit Frauen an. Über 30 befreundete Frauen, tolle Frauen, lustige, gesellige und die Art von Frauen, die man immer gerne um sich herum hat. Und an dieser Stelle noch ein öffentliches Danke an die Initiatorin der ganzen Aktion, Caro, vielen lieben Dank und I love you so much !!!!!

Und an alle anderen Mamas, macht morgen was immer ihr wollt, aber habt Spaß! Für euch gibt es halt ein Blumenmeer in Form von meinen Fotos! Ich finde, auch wenn es altmodisch ist, wenigstens ein Stauß Blumen sollte ab und an drin sein, oder?

Also ich bin jetzt voll in Feierlaune, ich glaube, ich fange heut schon an. Her mit dem Prosecco und ab auf die Terrasse!!!

Ich drücke euch alle ganz doll!

Eure Dani

 

 

Food Muttertag

Muttertag und Kirschkuchen im Glas

 

Hallo ihr Lieben!

Heute will ich mich noch einmal kurz mit dem Muttertag befassen und mit meinem Dasein als Mama. Aber als Allererstes gibt es ein superschnelles Rezept für ein Geschenk, ist für alle gedacht, die wie ich mal wieder keine Zeit hatten, in die Stadt zu gehen und noch was zu kaufen! Und danach noch ein paar Gedanken über uns Mamas oder Frauen im Allgemeinen.

Den Kuchen könnt ihr auch ohne Kirschen machen, den Rest der Zutaten haben die meisten im Haus.

Kirschkuchen im Glas (6 Gläser á 230ml)

Zutaten:

  • 18 Kirschen(pro Schraubglas 3) aus dem Glas
  • 200gr Mehl
  • 100gr Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 100gr Margarine
  • 2 Tl Backpulver
  • 2 Eier
  • 4 El Milch
  • 1 El Backkakao

Zubereitung:

Alle Zutaten außer dem Kakao mit einen Handrührgerät zusammenrühren. Teig zur Hälfte teilen und in separate Schüsseln geben. Den Kakao in einen der Teige geben und verrühren. Kirschen halbieren und auf beide Schüsseln verteilen. Kurz unterheben. Den hellen Teig in die Gläser füllen, jeweils ungefähr ein Esslöffel pro Glas. Danach den Kakaoteig darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei

  • 180 Grad Umluft/ 200 Grad Ober-/Unterhitze
  • 20-30 Minuten (Stäbchentest)

backen.

Nach dem Backen sofort die Gläser mit dem Deckel verschließen. Da ich das Rezept auch das erste Mal gemacht habe und es natürlich so umgewandelt habe, dass es für mich passt, weiß ich nicht, wie lange der Kuchen haltbar ist. Ich probiere es aber aus und dann lasse ich es euch wissen. Bei uns ist Haltbarkeit eh egal, wird ja alles sofort weggefuttert.

So und jetzt noch ein paar Gedanken zum Muttertag!

Als ich vor fast 15 Jahren Mutter geworden bin, hatte ich keinen Plan weder von Kindern noch von Haushalt. Die meiste Zeit meines damaligen Lebens verbrachte ich bei der Arbeit oder beim Feiern. 15 Jahre später muss ich feststellen habe ich immer noch keinen Plan! Es macht mir aber ehrlich gesagt gar nichts aus, da die Lebensphasen meiner Kinder sich so schnell ändern, dass alles was heute funktioniert morgen total falsch ist!

Was mir aber was ausmacht, oder nicht wirklich ausmacht, sondern eher nervt, sind die anderen Mütter! Und zwar nicht alles an ihnen, den ich kenne ganz viele tolle Mütter, eher nur dieses besserwisserische und die Stutenbissigkeit. Auch noch nach schon längerer Zeit als Mutter kann ich mich nicht recht daran gewöhnen, wie fies manche Mamas gegenüber anderen sein können. Ich mag es gar nicht, wenn man mein Leben bewertet und vor allem mag ich es nicht, wenn man mich danach bewertet wie gut oder schlecht meine Kinder geraten sind.

Nur weil ein Kind gut in der Schule ist, heißt es ja nicht, dass es ein besserer Mensch ist, nur weil ein Kind daheim nicht erzählt, was es außerhalb des Zuhauses tut, heißt es nicht, dass es nicht irgendeinen Quatsch macht. Nur weil der Haushalt nicht ordentlich ist, heißt es nicht gleich, dass man faul ist und nur weil man dick ist, heißt es nicht gleich, dass man träge ist!

Wir sehen alle nur die Spitze des Eisberges, aber unter der Wasseroberfläche kommt doch noch so viel. Das sehen wir nicht, ich denke das müssen wir auch nicht, es reicht dass wir wissen, es geht noch ganz tief weiter. Und dass wir aufhören ständig die Spitze zu kritisieren.

Das Leben ist doch kein Wettkampf um den Pokal für die beste Mutter! Keiner erzieht sein Kind mit Absicht schlecht, keiner ist mit Absicht gestresst und keiner macht mit Absicht etwas nicht richtig! Jeder sollte doch machen können was er will, solange es für einen passt und man damit glücklich ist, ist es doch wunderbar!

Im Vergleich zu vielen anderen, hinke ich in vielen Frauendisziplinen des Lebens ganz schön hinterher. Aber ich gebe jeden Tag mein Bestes und fühle mich gut dabei. Ein Tag ist vielleicht mal anstrengender als der andere, aber ich entscheide jeden Tag für mich selbst, was für mich und Familie jetzt gerade passt!

Ich kenne so viele wunderbare Frau, egal ob Mama oder nicht, ich bin total begeistert wie sie alle ihren Alltag bewältigen und ich lasse mich von ihnen inspirieren. Es wäre doch schön, wenn wir endlich aus diesen Konkurrenzkampf aussteigen könnten. Berufstätig gegen Hausfrau, Abi gegen Hauptschule, dick gegen dünn, sportlich gegen faul, Supermami gegen Durchschnitt! Das ist doch alles so super anstrengend, findet ihr nicht? Warum fühlen wir uns denn besser, wenn es in unseren Umfeld jemand vermeintlich schlechter macht als wir? Weil wir genau wissen, dass wir jeden Tag genauso viel falsch machen und nicht perfekt sind! Ich bin ebenso nicht ganz frei von diesen Gedanken, noch nicht, aber ich arbeite täglich daran. Und ich bin auch schon fast raus der Nummer. Liegt wahrscheinlich an meinen biblischen Alter, aber ich bin zufrieden mit mir und es fällt mir auch nicht schwer, immer wieder positiv und gutgelaunt durch mein nicht perfektes Leben zu gehen! Und deshalb wünsche ich mir auch von allen Frauen, dass sie gnädiger mit sich selber sind, dass sie sich, ihre Kinder, Partner und ihr Umfeld mögen und dass sie sich nicht in diesen Konkurrenzkampf begeben, denn da verlieren wir Frauen alle! Ein selbstbestimmtes Leben zu führen heißt für mich, selbst zu bestimmen, egal was andere sagen und für die Fehler, die ich mache, geradezustehen!

Ich brauche niemanden der mir sagt, was ich alles falsch mache, dass weiß ich meistens selbst, aber ich brauche jemanden, der mir hilft meine Fehler wieder auszubügeln. Ich brauche auch niemanden, der mir sagt, dass meine Kinder vielleicht ein bisschen zuviel pubertieren, ich brauche jemanden, der mich mit einen Prosseccoschorle tröstet!! Und ich brauche erst recht niemanden, der mich auslacht, weil ich nicht alles perfekt mache, ich brauche jemanden, der mit mir lacht, wenn mir mal wieder was Dummes passiert!!!

Nur weil man sein Bestes gibt heißt es ja noch lange nicht, dass alles nach Plan läuft! Im Nachhinein bin ich ja auch meistens schlauer und oft erkennt man erst Jahre später, warum es gut war, dass es schiefgelaufen ist!

Morgen ist Muttertagen und ja meine Damen, für alle Mütter dieser Welt! Ausnahmslos!!! Egal wie doof oder toll ihr die Mutter nebenan findet, auch die hat Muttertag! Und deshalb Mädels, lasst locker, geniesst die Zeit mit all den tollen Frauen in euren Leben, lasst jeden seinen Raum,  sein Glück selber zu finden und helft euch statt zu kritisieren!

In diesem Sinne wünsche ich allen Mamas dieser Welt einen superschönen Muttertag und haltet zu zusammen Mädels, denn nur so können wir voneinander lernen, aneinander wachsen und uns weiterentwickeln !!!

Ich drücke euch !!!

Und ach, was ich noch sagen wollte, dieser ganze Blogpost trifft selbstverständlich nicht auf mich zu, denn meine Kinder sind perfekt, mein Mann auch, mein Haushalt auch, mein Körper auch und ich bin perfekter als perfekt, und sollte jemand anderer Meinung sein, so möge er es für sich behalten, ich will das nicht hören, erzählt mir lieber, wie toll ich bin und ich werde euch für immer lieb haben!!!

Eure Dani

Book Muttertag

Buchtipp zum Muttertag

 

Hallo ihr Lieben!

Am Sonntag ist ja bekanntlich Muttertag! Seit drei Tagen sage ich das meinen Kindern jeden Tag. Ich will auch gar keinen Fall, dass sie es womöglich vergessen. Ich will Geschenke!!! Früher hat sich der Kindergarten oder die Schule um Geschenke gekümmert und jedes Gedicht und jedes noch so schief ausgeschnittenen Herz brachte mich zum Heulen. Das waren noch Zeiten, die sind leider vorbei und deshalb muss ich mich jetzt selbst darum kümmern. Ich gehöre nicht zu der Fraktion Mamas die an diesen Tag nichts wollen oder den Muttertag als ein Konsumfest für Gärtner und Konditoren verschmähen! Da bin ich nicht so bescheiden. In Gegenteil, ich finde es gibt viel zu wenig Feste an denen den Mamas etwas geschenkt wird! Ich finde, ich leiste hier hervorragende Arbeit, lasse mir keine Überstunden auszahlen, hab kein Urlaubsgeld, bin super flexibel und die meiste Zeit gut drauf. Ausserdem packe ich jedes Jahr Tonnen von Geschenken, man denke nur mal an meine selbstgemachte Adventskalender. Wer, wenn nicht ich, sollte eigentlich öfters beschenkt werden?  Jeder ist seines Glückes Schmied und willst du Geschenke dann wünsch sie dir! Ist also ganz einfach!

Und nein, es geht mir nicht ums Materielle, es geht einzig und allein um die Wertschätzung, die hier ab und an zu kurz kommt! Bei der Art der Geschenke bin ich ja auch völlig flexibel, das überlasse ich der Kreativität und den Geldbeutel meiner Jungs. Ich freu mich über alles! Hauptsache man macht sich mal Gedanken über die Mama! Und ich denke da auch an meine zukünftigen Schwiegertöchter, die davon profitieren könnten, dass meine Jungs früh gelernt haben, wie man Frauenherzen höher schlagen lässt. Nicht umsonst heisst es ja, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und auch die Liebe, wie ich finde.

Und falls ihr noch ein Geschenk für den Muttertag braucht, dann habe ich heute einen wunderbaren Buchtipp für euch. Ein Buch über 3 sehr lange Frauenleben und über all das Schöne und nicht so Schöne was das Leben als Frau so mit sich bringt!

Anne Gesthuysen erzählt in ihrem Buch „Wir sind doch Schwestern“ die Lebensgeschichte ihrer drei Großtanten. Das macht das Buch auch zu etwas ganz Besonderen, denn es ist nicht nur eine Geschichte, diese Geschichte wurde gelebt!

Im Mittelpunkt des Romans stehen die drei Schwestern Gertrud, Paula und Katty. Sie treffen sich, anlässlich des bevorstehenden 100sten Geburtstages von Gertrud, auf den Tellermannhof am Niederrhein, den Katty bewirtschaftet. Gertrud ist noch sehr rüstig, hört aber nicht mehr so gut. Paula ist 98 Jahre alt und fast blind. Sie war schon immer die ausgeglichenste der drei Schwestern und hat oft die Rolle des Streitschlichters. Katty ist mit 84 Jahren die Jüngste, fühlt sich auch wesentlich jünger und ist auf jedem Fest die Letzte!

Die drei Frauen sind sehr unterschiedlich und genauso unterschiedlich verlaufen auch ihre Leben. Gemeinsam erleben sich ein Jahrhundert miteinander, dass durch Weltkriege, vielen Traditionen und einer konservativen Gesellschaft geprägt war. Sie haben es es alle drei nicht einfach, doch mit viel Lebensfreude, Humor, starken Kaffee und ein paar Schnäpschen meistern sie ihr Leben!

Ich mag das Buch sehr! Es berührt mich, es ist lustig und traurig und es lässt mich ehrfürchtig zurück vor so viel Leben! Es ist leicht und unterhaltsam geschrieben, in kurzen Kapiteln mit vielen Rückblenden. Eine wirklich tolle Familiengeschichte und ein Stück Zeitgeschichte noch dazu. Und es ist auch eine Geschichte über das Älterwerden, Altersstarrsinn, gesellschaftlichen Druck, nicht aufgearbeitete Geschehnisse und Geschwisterliebe! 282 Jahre Leben. Sehr stark, ich liebe es!

Ich bin gespannt was in meinem Leben noch so alles auf mich zukommt und ich bin mir sicher am Sonntag  kommen erst mal Geschenke. Heute morgen noch habe ich meine Jungs mal wieder darauf hingewiesen, sie mögen doch bitte an Sonntag denke. Nachdem bis dato kein Kind ein Geschenk hat, habe ich einen kleinen Zusatz als Motivation hinzugefügt :“Jungs, ihr wisst, ihr habt nächsten Monat alle Geburtstag?“ (das stimmt übrigens wirklich, alle meine Kinder sind im Juni geboren) Ich sehe das übrigens nicht als Erpressung, zwischen Erpressung und Motivation ist doch wohl noch  ein Unterschied, oder?

Gesetzt den unwahrscheinlichen Fall ich bekomme am Sonntag nichts, dann ist es nicht so schlimm. Ich probiere es einfach nächstes Jahr wieder und wieder und wieder, bis es der Letzte in unserer Familie geschnallt hat. Und außerdem gehe ich dann am Montag in die Stadt und kaufe mir was ganz Tolles, schließlich muss ich ja schauen wo ich bleibe. Und da wären wir wieder bei, jeder ist seines Glückes Schmied !!!

Eure Dani