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Roadtrip mit Kindern/ Teil 9 / London

 

 

Hallo ihr Lieben!

 

Heute kommen wir zum letzten Teil der Roadtrip-Reihe. Wir hatten noch 3 Tagen London übrig , und wir hatten auch noch einiges vor.

Wie jeder gute Touri mussten auch wir noch eine Stadtrundfahrt machen. Normalerweise machen wir ja sowas mit dem Bus aber London hat da auch was Außergewöhnliches zu bieten und wir wollten es auch unbedingt testen. Wir haben uns für die Duck Tours entschieden, eine Stadtrundfahrt die mit einem Amphibienfahrzeug gemacht wird. Das ist anfürsich schon cool, aber für uns natürlich doppelt cool, weil wir genau diese Fahrzeuge in der Normandie in Utah Beach im Museum gesehen hatten. Und jetzt durften die Kinder in diesen Fahrzeugen eine Stadtrundfahrt machen, also cooler geht es doch wirklich nicht.

Die Karten für die Tour hatten wir wie immer bei getyourguide.de online von zuhause aus gebucht. Der Treffpunkt bzw. der Standort des Veranstalters befindet sich ein paar Meter vom London Eye entfernt. Leider machte das Wetter an diesen Tag mal wieder nicht so mit, wie wir uns das vorgestellt hatten, war uns aber in der Zwischenzeit auch egal, wenn wir was in diesen Urlaub gelernt hatten dann, dass wir auch bei Regen viel Spass haben konnten!

Zuerst fuhren wir mit dem Fahrzeug ein paar Sehenswürdigkeiten ab wie z.B. Big Ben, Buckingham  Palace usw. Die Sicht war durch den Regen nicht gerade super und wir kamen im Londoner Verkehr auch nur langsam vorwärts. Wir hatten einen sehr witzigen Guide und da die Führung auf englisch war, mussten wir uns ein bisschen konzentrieren um alles zu verstehen. Nach einer guten halben Stunde wechselte der Fahrer und es ging ab ins Wasser. Was für ein Spass !!! So witzig! Wir schipperten auf der Themse und ich muss gestehen, wir waren recht tief im Wasser! Gut, ist ja jetzt auch keine Aida gewesen. Es war auf alle Fälle sehr lustig und auch interessant einige Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus zu sehen. Nach ungefähr 45 Minuten ging es dann wieder aufs Land und zurück zum Ausgangspunkt! Wir waren uns einigen, es war jeden Cent wert!

Den Nachmittag verbrachten wir dann in Camden Town, eines meiner Reisehighlights. Dieser Stadtteil von London ist so inspirierend, schräg, bunt, also alles was ich liebe!!! Super viele Shops, ausgefallene Klamotten, Musik und überall lecker Essen! Indisch, Mexikanisch, Italienisch, Koreanisch, nichts was es nicht gab. Wenn ich irgendwann einmal in meinem Leben nach London umziehe dann wohne ich genau da! Es wird never ever wieder einen Londontrip geben ohne Campen Town! So verrückt!

Für den letzten Tag in London und somit auch den offiziellen letzten Tag unserer Reise hatten wir uns ein Highlight aufgespart und freuten uns so arg, wir besuchten die Harry Potter Studios. Wer meinen Blog liest weiß, wir sind der magischen Welt von Harry Potter völlig verfallen.

Die Karten hatten wir direkt auf der Studiohomepage gebucht, für uns war die Familienkarte ohne Führung am günstigsten. Da das Studio ausserhalb von London liegt, fuhren wir mit dem Auto hin. Auch da gibt es verschieden Möglichkeit zum Studio zugegangen, aber egal welche Möglichkeiten ihr in Betracht zieht, rechnet viel Zeit ein, der Londoner Verkehr ist wirklich zäh! Von unseren Campingplatz aus fuhren wir ungefähr 1 1/2 Stunden, zurück fast 2, da wir voll in die Rushhour kamen.

Ich bin mir nicht ganz sicher ob man auch als nicht Potter Fan das Studio toll findet, ich bin halt einer und deshalb null objektiv. Für mich war es sensationell und ich kam mir vor wie ein Kind im Süßwarenladen! Als Dekoverrückte kam ich voll auf meine Kosten und als Fan noch viel, viel mehr! Tage hätte ich da verbringen können und in Harrys Welt eintauchen. Ich hatte so viel Liebe zu Detail nicht erwartet und war total überwältigt. Jeder von uns hatte einen Audioguide und den würde ich auch unbedingt empfehlen. Viele Hintergrundinfos sind sehr interessant und runden den Besuch ab. Es gab unheimlich viel zu sehen und zu entdecken, ich war auf Gleis 9 3/4, sah den Hogwartszug und auch Hogwarts. Schon alleine im Hogwartsspeisesaal zu stehen machte mich glücklich! Bei Harry werde ich halt zum Kind! Interessant ist natürlich auch die ganze Technik die hinter so einen Film steckt und oh mein Gott, die Winkelgasse gibt es tatsächlich!!! Das Studio war mehr als ein würdiger Abschluss einer wunderbaren Reise!!!

Nach 4 Wochen hieß es nun zusammenpacken und langsam die Heimreise anzutreten. Mit ganz vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen kehrten wieder langsam heim.

Wenn man so eine Reise antritt kommen einem 4 Wochen ganz lange vor, man freut sich auf alles was noch erleben wird. Gefühlt waren aber die 4 Woche ruck zuck zu Ende und wir waren alle auch traurig, dass alles so schnell ging. Es ist wahrscheinlich unnötig zu erwähnen, dass so eine Reise ganz, ganz lange nachwirkt. Alles gesehene muss erst mal verarbeitet werden und noch heute erinnern wird so gerne daran zurück.

Ungefähr 3 Wochen nach der Reise saß ich mit den Kindern zusammen und wir unterhielten uns darüber. Ich fragte sie, was sie am beeindruckendsten fanden und die Antwort überraschte mich ein wenig. Alle Kinder empfanden im Nachhinein den Besuch auf den Eiffelturm am tollsten! Dicht gefolgt von Harry Potter und London Dungeons und den Surferstrand in der Bretagne. Einstimmung war auch die Tatsache man hätte sich das London Eye sparen können und gänzlich durchfiel der Louvre.

Ich weiß nicht ob wir nochmal in den Genuss einer 4 wöchigen Reise in der jetzigen Familienkonstellation kommen, da mein Großer nun langsam darüber nachdenkt alleine in den Urlaub zu fahren und so eine Reise natürlich viel Organisation bedeutet . Um so schöner ist es, dass wir es noch einmal hinbekommen haben.

Es war uns eine Freude Paris, die Normandie, die Bretagne, Südengland und London besucht zu haben und wir sind voller schöner, aufregender und inspirierender Erinnerungen an eine wunderbare Zeit!

Also packt die Koffer und reist soviel ihr nur könnt mit den Kids, den der Tag kommt an dem das Kind vielleicht nicht mehr mit euch reisen will und dann bricht das Herz nicht ganz so arg wenn man auf viele schöne Erinnerung zurückschauen kann!

Eure Dani

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Roadtrip mit Kindern/ Teil 9 / London

Hallo ihr Lieben!

 

Die letzte Station unserer Reise war nun auch erreicht und wir waren in London angekommen. Auf London freute ich schon sehr, ich war schon öfters in London aber noch nie mit den Kindern. Wir konnten es auch noch gar nicht glauben, dass wir schon bald nach Hause fahren mussten. Über 3 Wochen waren wir schon unterwegs und die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen.

Nun waren wir also in London und bauten unseren Wohnwagen auf den Campingplatz Abbey Wood, östlich von Greenwich, auf. Auch dieser war im Vorfeld gebucht.

 

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Die Gegend ist nicht besonders schön, aber der Campingplatz ist durch ganz viel Baumbestand gut abgeschirmt und er ist herrlich! 30 Minuten bis zum Zentrum, ein paar Minuten Fußweg bis zur Bahn und auf diesen Campingplatz sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Und das ist wörtlich zu nehmen! Abends, wenn wir so gemütlich zusammen saßen, spazierten Füchse vorbei, in den Bäumen zwitscherten Wellensittiche und Papageie und Eichhörnchen gingen an unsere Vorräte. Von der Campingleitung bekamen wir auch gleich bei der Ankunft den Tipp abends unsere Schuhe wegzuräumen, genauso wie den Müll, da die Tiere sonst alles mitnehmen oder durchwühlen! Für die Kinder war es auch mal schön einen Fuchs aus nächster Nähe zu sehen, einfach herrlich, dieses Abbey Wood, ein kleines Paradies mitten in London!

Ich glaube, ich muss nicht extra dazusagen, dass das schlechte Wetter mit uns gezogen war und nachdem wir ja in Stonehenge noch super Wetter hatten und noch bei Sonnenschein unseren Wohnwagen aufgebaut hatten, zogen am nächsten Tag schon die ersten Regenwolke auf. Okay, wir hatten gutes Wetter auf unserer Reise innerlich schon abgehakt.

Um wetterfestes Programm zu machen gingen wir ins Natural History Museum. Das Museum ist kostenlos und täglich geöffnet. Wenn man mag kann man am Eingang ein bisschen was spenden. Sollte man auch wirklich tun, den dieses Museum ist einfach nur grandios! Nach einer Wartezeit von 20 Minuten, was völlig okay war Anbetracht der Masse an Menschen die warteten, befanden wir uns in einer gigantischen Eingangshalle, mit dem größten Dinosaurierskelett, was bis jetzt gefunden wurde. Das Museum ist schon von außen sehr beeindruckend, aber innen ist es wirklich der Hammer. Wir waren schon in ganz vielen Naturkundemuseen, von hier bis Norwegen, und bis jetzt war immer das Berliner Naturkundemuseum mein Favorit, aber hier in London, dass war nochmal eine ganz andere Nummer. 70 Millionen Einzelobjekte, man könnte Tage hier verbringen und alles, alles, alles ist interessant und für Kinder perfekt in Szene gesetzt. Love it! Und wenn man von all dem nicht beeindruckt ist, dann spätestens vom Darwin Center, welches sich ebenfalls im Museum befindet. Ein riesiger Kokon, 8 Stockwerke, 28 Meter, sensationell! Wenn ihr euch und euren Kindern was Gutes tun wollt und wenn ihr mal sehen wollt wie beeindruckend unsere Welt war und sie noch ist, geht unbedingt hin!

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Den Abend wollten wir am Piccadilly Circus verbringen. Wir spazierten durch Chinatown und aßen dort zu Abend. Eine Restaurantempfehlung kann ich an dieser Stelle leider nicht aussprechen, da unser Abendessen nur mäßig war. Dafür war Soho umso schöner. Überall bezaubernde Pubs, unheimlich viel los, mit wirklich ganz viel Charme. Wir steuerten einen Bubbletealaden an und nachdem die Kinder versorgt waren, schauten wir uns Soho an. Zum Glück regnete es nicht und so konnten wir unseren Spaziergang und Soho genießen. Wir suchten uns ein nettes Pub und wären die Kids nicht dabei gewesen, dann wäre es bestimmt eine sehr, sehr lange Nacht geworden. Das schreit auf alle Fälle nach Wiederholung ohne Kinder! Und der hell erleuchtete Piccadilly ist nach wie vor einfach nur schön!

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Da der nächste Tag zu Abwechslung nur mit leichten Regen anfing, entschieden wir uns nach London reinzufahren und es mir Sightseeing wenigstens mal zu versuchen. Wir stiegen beim Shard aus und nachdem wir dieses imposante Gebäude angeschaut hatten, machten wir uns auf den Weg zur Tower Bridge, die nur ein paar Gehminuten entfernt liegt. Wir kamen an der HMS Belfast vorbei, gingen aber nicht auf das Schiff, weil uns der Eintritt zu teuer war. Aber auch so war das Schiff mit den Skylines im Hintergrund ein grandioser Anblick! Und kaum hatten wir die Tower Bridge von weitem gesehen, da fing es an in Strömen zu regnen. Dann nix wie ins nächste Pub. Es war draußen einfach zu ungemütlich und ein geplanter Spaziergang über die Tower Bridge hätte bei dem Regen überhaupt keinen Sinn gemacht! Da waren wir in einem Pub besser aufgehoben. Ich glaube meine Kinder waren noch nie so oft in einer Kneipe wie in London, aber London ist halt nicht Paris, es gibt halt hier mehr Pubs wie Cafes. Macht ja nix, bei Regen kann man sowieso nicht draußen sitzen.

Nach Tee und Pint of Ale beschlossen wir zur Tube zurück zu laufen und machten noch einen kurzen Abstecher bei der Hay´s Galleria. Die Galleria befindet sich direkt an der Themse, mit einer tollen Aussicht auf die Skylines und ist eine alte umgebaute Werft! Wunderschön! Viele Shops, Souvernierläden und Gastronomie befinden sich hier unter einem spektakulären Dach!

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Wir hatten noch keine Lust zum Campingplatz zurückzukehren und so entschieden wir uns ins Science Museum zu gehen. Auch dieses Museum ist kostenlos und täglich geöffnet, also genau das Richtige wenn man noch ein bisschen Zeit übrig hat. Es war überraschend wenig los. Das Museum ist natürlich voll mit Technik, mit ganz viel virtuellen Sachen zum mitmachen und auch wenn man kein Techniknerd ist, gibt es hier viel zu bewundern. Ich habe mich an einem Bildschirm, anhand eines Fotos,  älter machen lassen. Ich sah gar nicht so schlimm aus wie erwartet. Aber man kann ja auch nicht eingeben, dass man Kinder hat, was natürlich zu ein paar Falten mehr führt!

Falls ihr nur kurz Zeit in London verbringt, würde ich persönlich das Natural History Museum  den Science Museum vorziehen, kann aber auch sein, das ich eine Techniknull bin, wobei mit der Natur hab ich es auch nicht wirklich, aber immer noch mehr wie mit Technik!

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Tags darauf standen gleich zwei gebuchte Attraktionen ( wie immer bei www.getyourguide.de, und wie immer hat alles super geklappt) auf dem Programm und zwar das London Eye und das London Dungeos! Ich hätte mir wenigsten an diesem Tag besseres Wetter gewünscht, vor allem, weil die Eintrittskarten für das London Eye die Teuersten von all unseren Sehenswürdigkeiten waren! Aber ich war schon froh, dass wir überhaupt was sahen, wenn auch nur ein Teil von London!

Die Fahrt mit der gläsernen Kapsel dauert ungefähr eine halbe Stunde und der höchste Punkt liegt bei 135 Meter. Ich finde schon, dass es sich lohnt, bei guten Wetter auf alle Fälle. Auch hier sind die online bestellten Karten Gold wert, zumindest in den Ferien! Die Kinder fanden es eher ein bisschen langweilig, ich glaube, sie fanden, dass die Kapsel zu langsam sind  und sie drehen sich ja auch nicht! Oder es lag daran, dass sie noch keine zwei Wochen davor auf den Eiffelturm standen.

Da sich das London Dungeon direkt neben den London Eye befindet, machten wir das natürlich gleich anschließend. Trotz bevorzugten Einlass mussten wir eine gute halbe Stunden warten! Aber es hat sich sowas von gelohnt! Wir hatten einen riesen Spaß!!! Man muss schon gut Englisch sprechen um alles zu verstehen, aber es ist so gruselig und voll mit Effekten, die super Angst machen aber total witzig sind, da macht es find ich nichts auch, wenn man nicht ganz so viel versteht! Man kann es gar nicht glauben, dass man sich tatsächlich in einem Gebäude befindet!

Angegeben ist der Eintritt ab 6 Jahren, finde ich ehrlich gesagt  zu früh. Unser Jüngster war 8 Jahre und das war schon grenzwertig. Für alle anderen ein tolles Vergnügen und alle die sich gerne gruseln, sind hier bestens bedient. Unsere Jungs wollten gleich am nächsten Tag nochmal hin. Das ging aber nicht, da wir noch zwei absolute Highlights gebucht hatten aber davon schreibe ich euch im nächsten Blogpost.

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Jetzt wünsche ich euch noch einen hoffentlich nicht verregneten Novembertag, aber auch bei Regen ist die Welt voll schön, man sollte einfach nur raus gehen. Man sollte, ich nur wenn ich in London, Paris oder wo anders bin, ansonsten findet ihr mich bei Regen auf meinem Sofa!

Eure Dani

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Roadtrip mit Kindern/ Teil 8/ Südengland

 

Hallo ihr Lieben!

 

Nachdem wir die letzten paar Tage so ein tolles Herbstwetter hatten, ist man ein bisschen enttäuscht wenn man heute morgen aus dem Fenster schaut. Aber gut, es ist Herbst, man kann davon ausgehen, dass es nass ist und immer kälter wird.

Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man seinen Sommerurlaub in England macht, man kann schon mal davon ausgehen, dass es vielleicht regnen könnte! Die Wahrscheinlichkeit in England im Regen zu stehen ist relativ hoch! Unser Roadtrip führte uns von der Bretagne weiter nach Südengland und zwar nach Plymouth. Ich hatte wunderschöne Bilder gesehen von tollen Stränden, kleinen Hafenstädtchen und da wir Bekannte in Plymouth haben, bot es sich an diese tolle Gegend einmal zu besuchen. Ich hätte euch so gerne tolle Bilder von Devon gezeigt, kann ich aber leider nicht. Wir haben eben das volle Englandwetter abbekommen! Und während wir bei unserer Ankunft das schönste Wetter hatten, ging es dann stündlich abwärts.

Noch bei Sonnenschein konnten wir auf den Campingplatz Bolberry House Farm unweit von Plymouth aufbauen. Das war mit ganz großen Abstand der minimalistischste Campingplatz auf den wir seit Jahren waren. Außer einer großen Wiese, einen mini, mini kleinen Laden und Duschen, die man extra zahlen musste, war hier nichts gebacken. Ein paar vereinzelte Camper und ein paar Schafe, that´s it!!! Ich empfehle den Campingplatz nur für wirklich hartgesottene Camper! Komischerweise fanden es unsere Jungs gar nicht so schlecht, was vielleicht auch daran lag, dass sie genügend Platz hatten um mit den Hund unserer Bekannten zu spielen.

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Doch schon am nächsten Morgen erwachten wir in einer Suppe aus Regen und dichten Nebel und es war kalt. Typisch englisch halt! Und leider sollte das Wetter auch die nächsten Tage so bleiben. Südengland erlebten wir nur nass.

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Nichts desto trotz unternahmen wir ein paar Ausflüge in die nähere Umgebung. Wie zum Beispiel nach Salcombe! Ein kleines Fischerstädtchen mit engen Gassen und vielen Galerien, wunderschön! Wir aßen klassisch Fish and Chips, gingen essen oder saßen in einen der unzähligen Pubs. Die Pubs waren wichtig, einerseits waren sie total gemütlich andererseits hatten wir hier einigermaßen W-Lan! Das schöne am schlechten Wetter beim Campen ist, dass man seinen Wohnwagen voll nützen kann. Die Abende verbrachten wir beim spielen, lesen oder Filme schauen. Ganz gemütlich bei einer Tasse Tee!

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Unseren nächsten Ausflug machten wir nach Plymouth! Und damit unsere Kids nicht nur in irgendwelchen Städtchen herumlaufen mussten oder in Pubs ihre Zeit totschlagen mussten, gingen wir in das Aquarium von Plymouth.

Als Schlechtwetterprogramm nur zu empfehlen! Es gibt viel zu sehen, große Aquarien und eine Haifischfütterung. Und auch Plymouth ist bei schönen Wetter bestimmt voll schön, denn es war schon bei Regen sehr einladend! An den Stränden und am Hafen kann man wunderbar verweilen und an den unzähligen Ständen kann man sich auch den Bauch mit Pulled Pork-Sandwiches oder vegetarische Cheese and Onion-Sandwiches vollschlagen!

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Genauso schön, wenn auch viel kleiner ist Dartmouth! Ein Highlight für die Kids war hier das Krabbenfischen. Man kann für wenig Geld einen Eimer, Köder und Schnur kaufen und die Kids sind beschäftigt. Und da uns Erwachsene da keiner wirklich brauchte, gönnten die Männer sich einen Besuch im Pub und wir Mädels gingen zum Afternoon Tea. Auch wenn ich schon öfters in England war, so hatte ich bisher noch nie das Vergnügen eine tradionelle Tea Time zu genießen. Und es war herrlich und so lecker. Ich war ganz aus dem Häuschen und die Kellner brachten uns noch Extrahäppchen, weil sie sich so freuten, dass ich mich so freute. Mein Gott, ich bin aber auch wirklich einfach glücklich zu machen, es reicht schon eine gute Tasse Tee! In Devon ist es übrigens Brauch erst die Clotted Cream und dann die Marmalade auf die Scones zu schmieren, ja nicht andersrum! Und wäre ich nicht schon zufrieden genug gewesen so krönte die durch die Wolken hervorgekommene Sonne meinen Nachmittag!

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Und nachdem das Wetter kein bisschen besser werden wollte, entschlossen wir uns einen Tag früher nach London weiter zu ziehen. Ich glaube, ich brauche nicht extra zu erwähnen, dass an unseren Abreisetag das Wetter total schön war und die Sonne schien! Wir saßen es positiv, so konnten wir wenigstens im Trockenen abbauen!

Bei schönsten Wetter machten wir dann eine Abstecher nach Stonehenge, da wir ja quasi dran vorbeifuhren. Außer mir hatte glaub ich keiner Lust paar alten Steine anzuschauen. War mir wurscht, jetzt war ich schon in der Nähe, dann wird das auch besichtigt!

Da das Wetter gut war, war unheimlich viel los und so mussten wir eine Weile für die Karten anstehen. Vom Eingang fuhr ein Shuttlebus zu den Steinen. Irgendwie hab ich mir das Ganze ein bisschen größer vorgestellt. Es war schon beeindruckend aber nicht so beeindruckend wie ich dachte. Die Steine waren schnell besichtigt, das Museum war ganz nett, wir konnten uns ein paar Hintergrundinformationen holen, ein kleines Freilichtmuseum war aufgebaut und an einem großen Stein konnte man seine Kraft messen. Alles in allem fällt für mich Stonehenge unter die Rubrik, da waren wir auch schon mal und es war ganz nett!

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Wir waren bereit für London. Nach ein paar gezwungenermaßen gemütlichen Tagen wurde es Zeit für Action und Großstadttrubel! Südengland ist mit Sicherheit eine Reise wert und schaut man sich die Bilder im Internet an, wenn man Devon oder Plymouth eingibt, dann sieht man auch wie schön es da sein kann. Wir fahren irgendwann bestimmt wieder hin um uns das Ganze bei Sonnenschein anzuschauen.

Und ich mache mir jetzt eine gute Tasse englischen Schwarztee mit Milch und schau mal wie ich die nächsten Tage die Kinder bei unseren schlechten Wetter bei Laune halte, es sind ja schließlich Ferien. Aber ich denke außer gemütlich läuft heute nicht viel. Ist auch mal schön!

Eure Dani

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Roadtrip mit Kinder/ Teil 7 / Immer noch in der Bretagne

Hallo ihr Lieben!

Heute nehme ich euch noch einmal mit in die wunderschöne Bretagne!

Nachdem wir Paris besichtigt hatten, in der Normandie unterwegs waren und schon ein wenig die Bretagne unsicher gemacht hatten, wurde es langsam Zeit den Gang ein bisschen runterzuschalten und so machten wir uns auf dem Weg nach Penmarch. Der Plan war hier eine Woche entspannten Badeurlaub zu genießen.

Da wir ein wenig länger in Penmarch verweilen wollten, haben wir den 4 Sterne Campingplatz Yellow! Village La Plage, mit direkten Zugang zum Strand gebucht. Ein wirklich schöner Campingplatz mit ausreichend großen Stellplätzen, beheizten Schwimmbad, einen kleinen Wasserpark und ca. 50 Meter zum Strand.

Da wir schöne Mobilheime und Baumhäuser gesehen haben, denke ich, der Campingplatz ist auch für diejenigen interessant, die vielleicht nicht mit dem Wohnmobil bzw. mit dem Wohnwagen unterwegs sind.

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Das Wetter war die ganze Woche sehr wechselhaft und wir hatten von Regen bis Sonnenschein einfach alles. Es herrscht hier immer so ein klein wenig Aprilwetter und richtig heiß wurde es gar nie. Die Abende sind eher kühl, aber hey, ist halt Bretagne! Da wir aber einen beheizten Pool hatten, war das Baden auch kein Problem! Und solange es jetzt nicht voll regnet, hab ich kein Problem am Stand zu sitzen, das Meer zu genießen, zu lesen oder mit den Kindern zu spielen! Wir verbrachten somit die Tage sehr entspannt und der Strand am Campingplatz war ja sowieso ein Traum! Schöner konnte ein Strand fast nicht sein! Ein kleines Paradies, kilometerlang , superschöner Sand und fast Menschenleer!!!

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Wir haben die Tage ruhig angehen lassen, haben uns entspannt und haben auch nicht ganz soviel unternommen. An einem ein bisschen verregneten Tag machten wir unseren so ziemlich einzigen Ausflug nach Quimper. Ein Städtchen mit wunderschönen Fachwerkhäusern und vielen Galerien. Wir sind durch die süßen Gassen geschlendert und da Quimper an den Flüssen Odet und Steir liegt, gibt es natürlich unzählige Brücken. Die Stadtmitte ziert die Kathedrale Saint-Coretin. Das Städtchen ist so schön und die vielen Blumen tragen natürlich zu einen tollen Stadtbild bei!

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Sehenswert ist natürlich auch die Markhalle mit all ihren Köstlichkeiten und da ich Schokolade liebe, war ich im Himmel als ich den Laden Maison Georges Larnicol sah!!! Macarons, Schokolade, Kekse, kleine Küchlein, am liebsten hätte ich den ganzen Laden gekauft!!! Da muss man sich doch wirklich eingestehen, das haben die Franzosen echt drauf. Nach solchen liebevoll gemachten Köstlichkeiten muss man bei uns schon lange suchen!

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Eines der Highlights des Urlaubs in der Bretagne war für die Kinder ganz klar der, vom Campingplatz ein paar Autominuten gelegene, Strand von Pors Carn. Das raue Wetter sorgte für riesige Wellen und für maximalen Badespaß!!Am der Plage de Pors Carn gibt es eine Surfschule und natürlich unzählige Surfer. Der Strand ist durch eine Felsenformation in zwei Abschnitte aufgeteilt, einmal mit wenigen Surfern und der andere mit fast ausschließlich Surfern. Neoprenanzüge wären hier mit Sicherheit nicht verkehrt, das Wasser ist echt kalt. Dafür konnten wir aber in Ruhe Drachen steigen lassen und Fußball spielen. Das probiert ihr meine Lieben mal an einem Strand in Italien!!! Auf jeden Fall müsst ihr hier mal her, es ist paradiesisch!

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Wir hatten hier wirklich entspannte Tage und nach einer Woche war es dann wieder langsam Zeit für uns weiterzuziehen! Die Fähre von Roscoff nach Plymouth war gebucht und wir sagten Frankreich Adieu!

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Ich, und dass ist jetzt wirklich total subjektiv, habe in der Bretagne mein Paradies gefunden!!! Genau hier her werde ich bestimmt wieder zurück kommen. Die Bretagne ist für jemanden wie mich, der den Hochsommer hasst, genau das Richtige. Hier ist alles noch ganz wild, keine riesige Hotelbunker, das Wetter ist ungestüm und der Massentourismus hat die Bretagne noch nicht entdeckt. Die Strände sind traumhaft schön, das Wasser so blau und der Himmel so beeindruckend. Das Essen und die Patisserie sind so lecker und die Städtchen so wundervoll! Ich bin absoluter Bretagne Fan und es tut mir in der Seele weh, dass mein Teenager lieber nach Italien will, um sich zu sonnen und zu baden und auch abends noch mit kurzen Hosen rumlaufen will! Na gut, wir lieben Italien und deshalb werden wir auch noch eine ganze Weile weiter hinfahren, aber mein Herz hab ich definitiv in der Bretagne verloren. Ich in verzaubert!!!

Und ihr, ihr fahrt jetzt schön weiter in den Süden, den wenn ich wieder in die Bretagne zurückkehre, möchte ich selige Ruhe, menschenleere Strände und Schokolade nur für mich alleine!!!

Eure Dani

Travel

Roadtrip mit Kinder/ Teil 6 / Bretagne

Hallo ihr Lieben!

Um euch heute bei diesen wechselhaften und doch schon recht kalten Wetter aufzuheitern, erzähle ich euch ein klein wenig über unsere Reise in die Bretagne und unseren Aufenthalt in diesen Paradies!

Nachdem wir die wunderschöne Normandie verlassen hatten, machten wir uns auf den Weg zu unseren nächsten Campingplatz. Ausgesucht und im Voraus gebucht war Camping Les Pins der Yellow!Village Kette in Erguy. Die Yellow!Village Campingplätze sind wirklich zu empfehlen und wir waren sehr zufrieden mit allen Plätzen die wir über diesen Anbieter gebucht hatten!

Die Anfahrt dauerte ungefähr 3 Stunden und war somit genau richtig um nicht zu lang zu werden.

Der Les Pins ist ein wirklich schöner Campingplatz, mit einer tollen Badelandschaft für Kinder, allerdings muss ich vielleicht erwähnen, dass wir wirklich Mühe mit unseren Wohnwagen hatten, da die Straßen des Campings doch recht eng sind. Und auch unser Platz war lang nicht so groß wie in der Normandie und auch ziemlich uneben. Der Campingplatz hat keinen direkten Zugang zum Strand, da wir aber nur 3 Nächte bleiben wollten, machte uns der kurze Fußweg von maximal 10 Minuten nichts aus. Und nachdem der Wohnwagen stand, machten wir eine kleinen Spaziergang durch den Kiefernwald zum Strand.

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Der Strand ist richtig, richtig schön gelegen. Ein Sandstrand umrahmt von Felsen und ganz viel Grün. Ein Traum und mal wieder nichts los. Langsam konnte ich mich an die Vorzüge leerer Strände gewöhnen. Zum Glück bin ich jetzt keine mega Wasserratte, man muss einfach dazusagen, die Bretagne ist natürlich nicht Italien und somit sind die Wassertemperaturen auch nicht gerade warm und auch nicht meins, aber mir macht das auch nichts aus, hab am Strand noch genügend andere Sachen zu tun. Und den Kids ist es sowieso nie kalt. Die sind hart!!!

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Nachdem wir genügend geplanscht, gebadet und gebuddelt und uns beim Abendessen noch gestärkt hatten, wollten wir uns Erguy anschauen. Bis zur Dorfmitte ist es ca. 20-30 Minuten zu Fuß. Das kleine Fischerdorf Erguy ist bekannt für seine Jakobsmuscheln und ist ganz zauberhaft, ladet  zum flanieren ein und an guten Essen mangels hier auch nicht. Wir entschieden uns für Nachtisch, aßen Churros, das sind längliche Stangen aus Brandteig, die in heißen Öl ausgebacken werden und mit Zucker bestreut heiß gegessen werden. Herrlich!!! Genau die richtige kaloriearme Mahlzeit am Abend!

Am nächsten Tag stand ein Ausflug zur wohl berühmtesten Klosterburg Frankreichs, den Mont Saint-Michel, an. Das Kloster ist ungefähr 1 1/2 Stunden Autofahrt von Erguy entfernt. Da der Mont Saint-Michel ca. 7000 Besucher am Tag abfertigt ist natürlich unheimlich viel los. Wir parkten ein bisschen außerhalb, weil wir uns entschieden hatten den Fußweg entlang des Flusses zu nehmen. Es gibt wohl auch extra Parkplätze von denen aus ein Shuttlebus fährt. Etwa bei der Mitte der Strecke machten wir eine kurze Essenspause auf einer Brücke, von der aus wir einen herlichen Blick auf die Anlage hatten, die wirklich ein toller Anblick ist. Nachdem wir die ganzen Touris sahen, die zum Saint-Michel pilgerten, hatten wir keine kleine Lust, das Kloster von innen zu besuchen, sondern genossen noch eine Weile den Ausblick und machten uns auf nach Cancale.

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Wir hatten bis dahin noch nie Austern gegessen und da Cancale ganz berühmt ist für seine frischen Austern, bot sich hier auf den Rückweg von Saint-Michel ein Zwischenstopp zum Abendessen an. Das Angebot an Restaurants ist in Cancale groß, aber wie sich das für gute Touris gehört, setzten wir uns an die Promenade, mit einen schönen Blick aufs Meer.

6 Euro für 6 frische Austernmuscheln, das Angebot war natürlich unschlagbar! Alle außer unseren Vegetarier haben die Austern probiert und die meisten fanden es richtig eklig. Teilweise haben die Kinder die Austern kaum runterbekommen und waren kurz vorm ausspucken. Mir ging es leider auch so, obwohl sie wirklich lecker aussahen. Nun gut, ein Versuch war es wert und jetzt sind wir um eine Erfahrung reicher. Unsere Männer wurden aber richtige Fans der Muschel und bestellten sich gleich nochmal eine Portion, wann bekommt man aber auch Austern frisch aus dem Meer auf den Teller. Für den Rest der Familie wurden Käseplatten bestellt, da waren wir wieder dabei!!!

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Cancale ist wunderschön, mit ganz vielen kleinen Gassen und vielen netten Shops. Man kann Souvenirs kaufen, ganz viele süße Leckerei oder einfach nur ein bisschen an der Promenade spazieren. Ich finde es lohnt sich herzukommen, ruhig auch mal die Austern probieren und das kleine Städtchen genießen. Wir mussten uns aber dann auch langsam auf den Heimweg machen, der Abbau des Wohnwagens stand uns noch bevor, denn am nächsten Tag ging es dann weiter , noch ein wenig weiter in die Bretagne und zwar nach Penmarch.

Fazit: Ich werde niemals nie französisch lernen, ich kann mir nicht mal 10 Minuten die Städtenamen merken! Und als zweites Fazit: Meine Güte Bretagne, bist du schön, ich bin verliebt!!!

Eure Dani