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Roadtrip mit Kinder/ Teil 7 / Immer noch in der Bretagne

Hallo ihr Lieben!

Heute nehme ich euch noch einmal mit in die wunderschöne Bretagne!

Nachdem wir Paris besichtigt hatten, in der Normandie unterwegs waren und schon ein wenig die Bretagne unsicher gemacht hatten, wurde es langsam Zeit den Gang ein bisschen runterzuschalten und so machten wir uns auf dem Weg nach Penmarch. Der Plan war hier eine Woche entspannten Badeurlaub zu genießen.

Da wir ein wenig länger in Penmarch verweilen wollten, haben wir den 4 Sterne Campingplatz Yellow! Village La Plage, mit direkten Zugang zum Strand gebucht. Ein wirklich schöner Campingplatz mit ausreichend großen Stellplätzen, beheizten Schwimmbad, einen kleinen Wasserpark und ca. 50 Meter zum Strand.

Da wir schöne Mobilheime und Baumhäuser gesehen haben, denke ich, der Campingplatz ist auch für diejenigen interessant, die vielleicht nicht mit dem Wohnmobil bzw. mit dem Wohnwagen unterwegs sind.

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Das Wetter war die ganze Woche sehr wechselhaft und wir hatten von Regen bis Sonnenschein einfach alles. Es herrscht hier immer so ein klein wenig Aprilwetter und richtig heiß wurde es gar nie. Die Abende sind eher kühl, aber hey, ist halt Bretagne! Da wir aber einen beheizten Pool hatten, war das Baden auch kein Problem! Und solange es jetzt nicht voll regnet, hab ich kein Problem am Stand zu sitzen, das Meer zu genießen, zu lesen oder mit den Kindern zu spielen! Wir verbrachten somit die Tage sehr entspannt und der Strand am Campingplatz war ja sowieso ein Traum! Schöner konnte ein Strand fast nicht sein! Ein kleines Paradies, kilometerlang , superschöner Sand und fast Menschenleer!!!

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Wir haben die Tage ruhig angehen lassen, haben uns entspannt und haben auch nicht ganz soviel unternommen. An einem ein bisschen verregneten Tag machten wir unseren so ziemlich einzigen Ausflug nach Quimper. Ein Städtchen mit wunderschönen Fachwerkhäusern und vielen Galerien. Wir sind durch die süßen Gassen geschlendert und da Quimper an den Flüssen Odet und Steir liegt, gibt es natürlich unzählige Brücken. Die Stadtmitte ziert die Kathedrale Saint-Coretin. Das Städtchen ist so schön und die vielen Blumen tragen natürlich zu einen tollen Stadtbild bei!

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Sehenswert ist natürlich auch die Markhalle mit all ihren Köstlichkeiten und da ich Schokolade liebe, war ich im Himmel als ich den Laden Maison Georges Larnicol sah!!! Macarons, Schokolade, Kekse, kleine Küchlein, am liebsten hätte ich den ganzen Laden gekauft!!! Da muss man sich doch wirklich eingestehen, das haben die Franzosen echt drauf. Nach solchen liebevoll gemachten Köstlichkeiten muss man bei uns schon lange suchen!

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Eines der Highlights des Urlaubs in der Bretagne war für die Kinder ganz klar der, vom Campingplatz ein paar Autominuten gelegene, Strand von Pors Carn. Das raue Wetter sorgte für riesige Wellen und für maximalen Badespaß!!Am der Plage de Pors Carn gibt es eine Surfschule und natürlich unzählige Surfer. Der Strand ist durch eine Felsenformation in zwei Abschnitte aufgeteilt, einmal mit wenigen Surfern und der andere mit fast ausschließlich Surfern. Neoprenanzüge wären hier mit Sicherheit nicht verkehrt, das Wasser ist echt kalt. Dafür konnten wir aber in Ruhe Drachen steigen lassen und Fußball spielen. Das probiert ihr meine Lieben mal an einem Strand in Italien!!! Auf jeden Fall müsst ihr hier mal her, es ist paradiesisch!

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Wir hatten hier wirklich entspannte Tage und nach einer Woche war es dann wieder langsam Zeit für uns weiterzuziehen! Die Fähre von Roscoff nach Plymouth war gebucht und wir sagten Frankreich Adieu!

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Ich, und dass ist jetzt wirklich total subjektiv, habe in der Bretagne mein Paradies gefunden!!! Genau hier her werde ich bestimmt wieder zurück kommen. Die Bretagne ist für jemanden wie mich, der den Hochsommer hasst, genau das Richtige. Hier ist alles noch ganz wild, keine riesige Hotelbunker, das Wetter ist ungestüm und der Massentourismus hat die Bretagne noch nicht entdeckt. Die Strände sind traumhaft schön, das Wasser so blau und der Himmel so beeindruckend. Das Essen und die Patisserie sind so lecker und die Städtchen so wundervoll! Ich bin absoluter Bretagne Fan und es tut mir in der Seele weh, dass mein Teenager lieber nach Italien will, um sich zu sonnen und zu baden und auch abends noch mit kurzen Hosen rumlaufen will! Na gut, wir lieben Italien und deshalb werden wir auch noch eine ganze Weile weiter hinfahren, aber mein Herz hab ich definitiv in der Bretagne verloren. Ich in verzaubert!!!

Und ihr, ihr fahrt jetzt schön weiter in den Süden, den wenn ich wieder in die Bretagne zurückkehre, möchte ich selige Ruhe, menschenleere Strände und Schokolade nur für mich alleine!!!

Eure Dani

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Roadtrip mit Kinder/ Teil 6 / Bretagne

Hallo ihr Lieben!

Um euch heute bei diesen wechselhaften und doch schon recht kalten Wetter aufzuheitern, erzähle ich euch ein klein wenig über unsere Reise in die Bretagne und unseren Aufenthalt in diesen Paradies!

Nachdem wir die wunderschöne Normandie verlassen hatten, machten wir uns auf den Weg zu unseren nächsten Campingplatz. Ausgesucht und im Voraus gebucht war Camping Les Pins der Yellow!Village Kette in Erguy. Die Yellow!Village Campingplätze sind wirklich zu empfehlen und wir waren sehr zufrieden mit allen Plätzen die wir über diesen Anbieter gebucht hatten!

Die Anfahrt dauerte ungefähr 3 Stunden und war somit genau richtig um nicht zu lang zu werden.

Der Les Pins ist ein wirklich schöner Campingplatz, mit einer tollen Badelandschaft für Kinder, allerdings muss ich vielleicht erwähnen, dass wir wirklich Mühe mit unseren Wohnwagen hatten, da die Straßen des Campings doch recht eng sind. Und auch unser Platz war lang nicht so groß wie in der Normandie und auch ziemlich uneben. Der Campingplatz hat keinen direkten Zugang zum Strand, da wir aber nur 3 Nächte bleiben wollten, machte uns der kurze Fußweg von maximal 10 Minuten nichts aus. Und nachdem der Wohnwagen stand, machten wir eine kleinen Spaziergang durch den Kiefernwald zum Strand.

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Der Strand ist richtig, richtig schön gelegen. Ein Sandstrand umrahmt von Felsen und ganz viel Grün. Ein Traum und mal wieder nichts los. Langsam konnte ich mich an die Vorzüge leerer Strände gewöhnen. Zum Glück bin ich jetzt keine mega Wasserratte, man muss einfach dazusagen, die Bretagne ist natürlich nicht Italien und somit sind die Wassertemperaturen auch nicht gerade warm und auch nicht meins, aber mir macht das auch nichts aus, hab am Strand noch genügend andere Sachen zu tun. Und den Kids ist es sowieso nie kalt. Die sind hart!!!

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Nachdem wir genügend geplanscht, gebadet und gebuddelt und uns beim Abendessen noch gestärkt hatten, wollten wir uns Erguy anschauen. Bis zur Dorfmitte ist es ca. 20-30 Minuten zu Fuß. Das kleine Fischerdorf Erguy ist bekannt für seine Jakobsmuscheln und ist ganz zauberhaft, ladet  zum flanieren ein und an guten Essen mangels hier auch nicht. Wir entschieden uns für Nachtisch, aßen Churros, das sind längliche Stangen aus Brandteig, die in heißen Öl ausgebacken werden und mit Zucker bestreut heiß gegessen werden. Herrlich!!! Genau die richtige kaloriearme Mahlzeit am Abend!

Am nächsten Tag stand ein Ausflug zur wohl berühmtesten Klosterburg Frankreichs, den Mont Saint-Michel, an. Das Kloster ist ungefähr 1 1/2 Stunden Autofahrt von Erguy entfernt. Da der Mont Saint-Michel ca. 7000 Besucher am Tag abfertigt ist natürlich unheimlich viel los. Wir parkten ein bisschen außerhalb, weil wir uns entschieden hatten den Fußweg entlang des Flusses zu nehmen. Es gibt wohl auch extra Parkplätze von denen aus ein Shuttlebus fährt. Etwa bei der Mitte der Strecke machten wir eine kurze Essenspause auf einer Brücke, von der aus wir einen herlichen Blick auf die Anlage hatten, die wirklich ein toller Anblick ist. Nachdem wir die ganzen Touris sahen, die zum Saint-Michel pilgerten, hatten wir keine kleine Lust, das Kloster von innen zu besuchen, sondern genossen noch eine Weile den Ausblick und machten uns auf nach Cancale.

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Wir hatten bis dahin noch nie Austern gegessen und da Cancale ganz berühmt ist für seine frischen Austern, bot sich hier auf den Rückweg von Saint-Michel ein Zwischenstopp zum Abendessen an. Das Angebot an Restaurants ist in Cancale groß, aber wie sich das für gute Touris gehört, setzten wir uns an die Promenade, mit einen schönen Blick aufs Meer.

6 Euro für 6 frische Austernmuscheln, das Angebot war natürlich unschlagbar! Alle außer unseren Vegetarier haben die Austern probiert und die meisten fanden es richtig eklig. Teilweise haben die Kinder die Austern kaum runterbekommen und waren kurz vorm ausspucken. Mir ging es leider auch so, obwohl sie wirklich lecker aussahen. Nun gut, ein Versuch war es wert und jetzt sind wir um eine Erfahrung reicher. Unsere Männer wurden aber richtige Fans der Muschel und bestellten sich gleich nochmal eine Portion, wann bekommt man aber auch Austern frisch aus dem Meer auf den Teller. Für den Rest der Familie wurden Käseplatten bestellt, da waren wir wieder dabei!!!

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Cancale ist wunderschön, mit ganz vielen kleinen Gassen und vielen netten Shops. Man kann Souvenirs kaufen, ganz viele süße Leckerei oder einfach nur ein bisschen an der Promenade spazieren. Ich finde es lohnt sich herzukommen, ruhig auch mal die Austern probieren und das kleine Städtchen genießen. Wir mussten uns aber dann auch langsam auf den Heimweg machen, der Abbau des Wohnwagens stand uns noch bevor, denn am nächsten Tag ging es dann weiter , noch ein wenig weiter in die Bretagne und zwar nach Penmarch.

Fazit: Ich werde niemals nie französisch lernen, ich kann mir nicht mal 10 Minuten die Städtenamen merken! Und als zweites Fazit: Meine Güte Bretagne, bist du schön, ich bin verliebt!!!

Eure Dani

Allgemein Travel

Roadtrip mit Kindern/ Teil 5/ Normandie

Hallo Ihr Lieben!

Na, so wie es heute wieder aussieht, macht der deutsche Sommer mal ´ne Pause. Da schwelgt man doch dann schon mal in Erinnerungen vom letzten Sommerurlaub! Deshalb entführe ich euch heute in die Normandie, denn da war es letztes Jahr voll schön und vielleicht heitern euch ja ein paar Strandbilder ein bisschen auf und machen Lust auf Sommerurlaub.

Los geht´s! Unsere Reise letztes Jahr führte uns nach ein paar aufregenden Tagen in Paris weiter in die Normandie. Die Kids hatten langsam genug von der Großstadt und wollten nur noch eins: baden!!!

Unser nächstes Ziel lag in der Nähe von St.Mere-Englise, wo wir den Campingplatz Le Cormoran für 3 Nächte gebucht hatten.

Zuvor wollten wir aber noch einen kleinen Abstecher nach Etretat und seinen berühmten Kreidefelsen machen. Der wunderschöne Ort Etretat befindet sich an der Cote d´Albatre  ( Alabasterküste ) ungefähr 2 1/2 Autostunden von Paris entfernt. Bekannt wurde er natürlich durch seine imposanten, weißen Kreidefelsen die bis zu 70 Meter aus dem Meer ragen. Der Ort war an diesen Tag total überlaufen und einen Parkplatz zu finden, vor allem mit dem Wohnwagen, war ein echtes Problem! Zwar gibt es viele Parkmöglichkeiten, die auch gut ausgeschildert sind, aber eben für Autos. Und während mein Mann noch einen Parkplatz suchte, machten wir uns auf den Weg zum Strand.

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Am Kieselstrand angekommen stürzten sich die Kids in die Wellen und die Mama bewunderte die Felsen, die tatsächlich total spektakulär sind! Wenn ihr mal in der Nähe seid, schaut sie euch auf alle Fälle an. Ich muss zugeben, mir war das Wasser viel zu kalt, bin mehr der Whirlpooltyp, den Jungs machte es aber mal wieder gar nichts aus und da die Wellen auch noch recht ordentlich waren, hatten die den Spaß par excellence!

Für einen Zwischenstopp war Etretat für uns perfekt, aber ich glaube einen 14tägigen Urlaub würde ich hier eher nicht anstreben. Ich bin kein Freund von Kieselstränden und es wäre mir definitiv zu viel los. Nach ein paar Stunden Sonne tanken und baden ging es dann weiter zum Campingplatz, der ca.3 Stunden von Etretat entfernt lag.

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Der Campingplatz ist auf jeden Fall zu empfehlen. Er hat eine top Lage, mit schönen, wirklich riesigen Stellplätzen, die durch eine Hecke voneinander getrennt sind. Zum Baden geht es nur über eine mäßig befahrene Küstenstraße oder in den beheizten Pool! Der Platz ist sehr gepflegt und hat einen kleinen Laden. Also, wir fanden ihn toll und würden jederzeit wiederkommen.

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Um den Tag abzurunden, machten wir noch einen ausgiebigen Abendsparziergang am Stand. Da gerade Ebbe war, konnten wir ewig weit laufen, den Sonnenuntergang genießen und obwohl ich eigentlich dachte, für die großen Jungs ist Wattwandern nichts mehr, gefiel es ihnen überraschend gut. Lag vielleicht auch an einen uns zugelaufenen Hund, mit dem sie viel Spaß hatten und wir danach die Diskussion, warum wir eigentlich keinen Hund haben. Dabei liegt die Antwort klar auf der Hand, ich kaufe erst einen Hund, wenn die Kinder ausziehen, brauch nicht noch jemanden um den ich mich kümmern muss oder ich tausche Kind gegen Hund.

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Den Campingplatz habe ich bewusst ausgewählt, da er nur ein paar Kilometer von Utah Beach liegt. Die Geschichte des D-Days hatte mein Großer schon in einem Geschichtsreferat behandelt und nun wollten wir uns das auch ansehen.

Utah Beach hat einen fantastischen Sandstrand und man mag sich gar nicht vorstellen, was vor Jahrzehnten hier abging. Entlang des Strandes sind noch Überreste von Bunkern und hier befindet sich auch das kleine und sehr informative Landungsmuseum (Musee du Debarquement). Geschichtsunterricht am Strand, besser geht´s nicht! Die Kids waren superinteressiert und zum entspannen sammelten wir noch richtig schöne Muscheln am Strand!

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Die restliche Zeit in der Normandie spannten wir einfach nur aus, aßen die weltbesten Garnelen, die es hier überall zum kaufen gibt (so richtig große, dicke Dinger, nicht so kleine Würmchen), und genossen unseren tollen Strand und den Pool! Ein wunderschönes Fleckchen Erde diese Normandie und definitiv eine Reise wert.

Also, wenn ihr mal nicht wisst wohin, geht mal hin und genießt zur Abwechslung mal menschenleere, kilometerlange Strände. Hat auch was für sich!

Im nächsten Teil unserer Reise geht es in die Bretagne. Mein persönliches Highlight unserer Reise und bis dahin, lasst euch die Laune vom Wetter nicht verderben, es kann ja nur noch besser werden.

Eure Dani

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Roadtrip mit Kindern/ Teil 4 /Paris

Hallo ihr Lieben!

So, heute startet die EM und in einem von Männern dominierten Haushalt, kommt man nicht drum herum natürlich mitzufiebern! Ich bin meistens für das Rahmenprogramm sprich Essen zuständig. Von bestellter Pizza bis feudalen  Grillabende ist dann alles dabei!

Und was passt heute besser zum Thema des Tages als ein Bericht über unseren Aufenthalt in Paris! Los geht´s!

Wir hatten auf unseren Roadtrip noch 3 Tage in Paris vor uns, dass reicht natürlich niemals nie aus, um diese Stadt auch nur annähernd kennnenzulernen. Paris hat soviel zu bieten und zu sehen, aber ein paar Tage reichen für den ersten Eindruck und für einen Teil des Touriprogramms.

Uns stand an diesem Tag der Eiffelturm bevor. Wir hatten  ein Kombiticket im Vorfeld unserer Reise gebucht, das eine Führung am Eiffelturm, eine Seinefahrt und den Eintritt in den Louvre beinhaltet (www.getyourguide.de).

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Treffpunkt mit unserem Guide war um 11 Uhr am Eiffelturm und zuvor holten wir die Onlinetickets im Büro von Getyourguide ( was sich in einer Nebenstraße des Eiffelturms befand ) ab.

Unsere Führung war auf Englisch und unser Guide der Brüller. Ich war total überrascht wie viel unsere Großen  schon auf Englisch verstanden, ich glaube sie auch. Zumindest haben sie an diesem Tag begriffen, dass Englischnoten manchmal gar nichts darüber aussagen, wie gut man eine Sprache im Alltag tatsächlich versteht!

Am Eiffelturm war wie erwartet unheimlich viel los und einmal mehr waren wir froh um unsere Fast Tickets. Wir gingen an der wartenden Menschenschlange vorbei. Am Aufzug mussten wir dann ca. 10 min warten, was nicht schlimm war, da uns währendessen der Guide mit Informationen über den Eiffelturm fütterte.

Und dann standen wir da, im zweiten Stock und zu unseren Füßen lag Paris! Nennt mich sentimental oder kitschig, aber ich krieg jedesmal Gänsehaut bei diesem Anblick! Das Wetter war fantastisch, die Aussicht wundervoll und die Kids waren total begeistert. Ich bin mir sicher, sie werden ein Leben lang diesen Anblick nicht vergessen!

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Wir erkundeten den Eiffelturm, gingen in den 3.Stock , genossen die Aussicht. Im 1.Stock hielten wir uns dann länger auf, da es hier eine durchsichtige Plattform gab, auf der man stehen kann und nach unten durchblicken kann. Die Jungs sprangen darüber, legten sich hin, machten Unmengen von Selfies, wir hatten so einen Spaß, die klitzekleinen Menschen unter uns zu beobachten. Insgesamt waren wir fast 3 Stunden auf dem Eiffelturm, den Abstieg machten wir über die Treppen! Meine Güte war das ein Erlebnis !!!

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Nach einer Stärkung machten wir uns auf dem Weg zur Seinefahrt. Der Anliegeplatz der Schiffe ist direkt neben dem Eiffelturm. Hier hatten wir keine Fast Tickets aber da jede halbe Stunde ein Schiff fährt, war die Wartezeit von einer halben Stunde okay. Das Schiff besteht nur aus Stuhlreihen, der Guide erklärt kurz, was man so wissen muss ( dafür in 7 Sprachen) und es gab einen Audioguide auf Deutsch für jeden Sitz. Ob man die Fahrt wirklich braucht, weiß ich jetzt nicht, aber bei uns war sie halt schon m Ticket dabei. Unser Schiff war schon recht runtergekommen, aber Paris nochmal von der Seine aus zu sehen, war schon schön. Vorbei am Notre- Dame und am Rathaus, unter die vielen Brücken und an der Paris-Plage vorbei. War also ganz nett.

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Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück zum Louvre. Auch hier waren wir glücklich über unsere Tickets, es war viel los, aber wie erwartet konzentrierte sich die ganze Meute auf die Mona Lisa. Als ich das letzte Mal in Paris war, konnte ich mir noch in aller Ruhe die Mona Lisa anschauen, jetzt standen gefühlte 10 000 Menschen davor.

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Die Kinder gingen kurz in die erste Reihe und genauso wie ich vor 20 Jahren waren sie ein bisschen enttäuscht, die Mona-Lisa ist so ein kleines Bild und hat nicht annähernd die Größe, die man eigentlich vermutet.

Wir schauten uns noch ein paar andere Gemälde an, die ich fantastisch fand, die Jungs aber langweilten. Da wir natürlich nicht das ganze Museum anschauen konnten, hab ich noch die ägyptische Abteilung ausgesucht, dachte das könnte sie noch interessieren. Da war dann auch nicht viel los, man konnte sich in aller Ruhe umsehen und wir suchten für jeden von uns einen Sarkophag aus, wir müssen nun nur noch eine Pyramide in den Garten bauen!!!

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Wir verließen nach 3 Stunden den Louvre und spazierten weiter zum Kaufhaus La Fayette. Die Kuppel des Kaufhauses ist überwältigend und ich wäre gerne noch länger geblieben aber im Erdgeschoss des Kaufhauses befindet sich die Parfümerieabteilung und bei jeder Bewegung der Jungs überfiel mich die blanke Panik, dass sie mit ihren Rucksäcken die Flacons abraümen. Zum Wohle des Kaufhauses und unserer Haftpfichtversicherung verließen wir das Kaufhaus ganz schnell und kauften nebenan bei einer Laduree Macarons. Ich wollte unbedingt diese Teilchen probieren, sind sie doch weltbekannt! Und ja, ich wollte unbedingt eine Ladureeschachtel als Andenken mitnehmen! Also kaufte ich die kleinste Schachtel, die es gab, da diese Dinger echt nicht billig sind. Um die Jungs nicht komplett zu überfordern, kehrten wir danach zum Campingplatz zurück. wir hatten ja noch am nächsten Tag Programm!

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Das Wetter war auch an unseren letzten Tag total schön. Wir spazierten durch Montmatre und stiegen dann die berühmte Treppe zum Sacre Coeur hinauf ( es gibt auch eine Standseilbahn, aber hey ich bin sportlich). Oben angekommen hatten wir einen wundervollen Blick auf Paris. Wir setzten uns auf die Treppen und schauten einen Pantomimen zu. Der war zum Schreien komisch, machte lauter lustiges Zeug mit den Touristen und wir hatten richtig Spaß beim zuschauen. In die Kirche sind wir nur kurz rein, weil soviel los war. Montmatre ist bekannt für seine Künstler und auf alle Fälle einen Ausflug wert.

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Langsam machten wir uns auf den Weg zum Moulin Rouge und in der Gegend gab es für die Jungs ganz schön viel Neues zu sehen. Der Spaziergang entwickelte sich zur Aufklärungsstunde, die Schaufenster waren voll mit SM-Zeug und Unterwäsche und die Reaktionen schwankten zwischen : “ Jetzt echt, sowas gibt es “ und „Iiiiihhh“. Und auf die Frage : “ Papa, warst  du schon mal bei einer Prostituierten ?“, kam von meinem Schwager die wohl weltbeste Antwort :“ Jungst, merkt euch eins fürs Leben, ein Löffler muss  niemals nie für Sex zahlen.“ Ende der Diskussion! Und langsam wurde es Zeit den Campingplatz aufzusuchen und zu packen!

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Die Tage in Paris waren für uns alle ein ganz tolles Erlebnis. Paris hat uns ganz viel gegeben, was ganz lange in uns wirken wird. Zu sehen, wie wichtig es ist Englisch und auch Frazösisch zu sprechen, war eine gute Erfahrung. Wie der Sonnenkönig gelebt hat, was sein Volk erleiden musste, wie es zur Französischen Revolution kam, die Geschichte rund um den Eiffelturm und der Mona-Lisa, die berühmten Maler, deren Werke in Momtmatre entstanden sind, all das sind nun nicht mehr nur Fakten aus dem Geschichtsunterricht. Wir haben gesehen, wo der Glöckner von Notredame sein Unwesen trieb und das mit der Metro fahren gar nicht so kompliziert ist, als es am Anfang scheint. Auf solchen Reisen merken die Kinder was für Landeier wir doch sind und wie behütet sie aufwachsen dürfen in unseren kleinen Städtchen.

In Großstädten leben viele Menschen mit verschiedenen Hautfarben, arme Menschen, die auf der Straße leben müssen, Menschen, die so reich sind, dass sie an der Champs-Elysees  einkaufen können, Menschen mit verschiedenen sexuellen Ausrichtungen und all das erfordert von uns Toleranz.

Ich hoffe unsere Kinder lernen keine Angst vor dem Anderstsein zu haben, dass sie keine Vorurteile zu haben brauchen und dass es nicht nur Schwarz/Weiß in unserer Welt gibt, sondern auch ganz  viel Bunt. Und dass wir genau diese Bunt brauchen, um uns inspirieren zu lassen, unsere Welt zu genießen , um Neues zu entdecken und uns daran zu erfreuen!

Danke Paris für eine tolle Zeit, für Gespräche , die daheim so nie stattgefunden hätten, wir kommen bestimmt wieder, vielleicht jeder alleine für sich, vielleicht mit Freunden, vielleicht als Liebespaar oder alle zusammen mit unseren 15 Enkeln!!!

Au revoir Paris!!!

Eure Dani

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Travel

Roadtrip mit Kindern/ Teil 3 / Schloss Versailles

Hallo ihr Lieben!

Weiter geht es mit unserer Reise! 2 Tag Paris!

Wie gewohnt wachte ich um 6 Uhr auf.  Meine innere Uhr hat sich noch nicht auf Urlaub eingestellt, obwohl ein bisschen vielleicht schon, da ich normalerweise um 5.20 Uhr aufstehe, war das immerhin eine respektable Verlängerung der Aufwachzeit von sage und schreibe 40 Minuten! Yeah!!! Gut, ich bin eh Frühaufsteher, kann man nichts machen!

Wohnwagentür auf, die Sonne lachte mir entgegen und mein erster Blick fiel auf die Seine. Kaffee gemacht, Campingstuhl näher an die Seine gestellt und dann erst mal nur dagesessen! So ruhig noch alles und soooo schön! So könnte doch jeder Morgen starten. Ich freute mich wie Bolle, dass wir hier waren!

Heute stand Schloss Versailles auf den Programm. Seit ich im Geschichtsunterricht, vor gefühlten 100 Jahren, von Schloss Versailles gehört hatte, wollte ich hin. Irgendwie hat sich das nie so ergeben. Meine Jungs waren jetzt nicht so scharf drauf, Disneyland hätte wahrscheinlich mehr Begeisterungsstürme ausgelöst, aber wenn sie schon Pfeiffen in der Schule sind, dann muss ich halt privat für Bildung sorgen! Außerdem wollte ich ja hin, das müsste reichen!

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Wir hatten für den Nachmittag Karten online von zuhause vorbestellt,  für eine Führung durch Versailles und nächtliche Wasserspiele. Die finden von Mitte Juni bis Mitte Oktober statt und da wir schon mal hier waren, wollten wir uns dieses nächtliche Spektakel nicht entgehen lassen.

Fakten

  • Versailles kann man mit S-Bahn, Zug, Bus und Auto erreichen.
  • Es gibt verschiedene Ticketpreise, je nachdem was ihr euch anschauen wollt, macht euch schon vorher ein paar Gedanken.
  • Ich empfehle auf alle Fälle ein Ticket vorher zu buchen, es ist ganz schön was los in Versailles.
  • Wir haben unsere Tickets bei www.getyourguide.de gebucht. Übrigens, alle Tickets die wir auf unserer Reise gebraucht haben. Wir waren mehr als zufrieden, hat alles toll geklappt.
  • Plant einen ganzen Tag ein.

Aus Zeit- und  Bequemlichkeitsgründen entschieden wie uns mit dem Auto nach Versailles zu fahren, was von unserem Campingplatz ca. 30 Minuten dauerte. Und während unsere Männer in Versailles einen Parkplatz suchten, machte sich der Rest auf den Weg die vorbestellten Tickets beim Ticketbüro abzuholen ( das Büro ist gut zu finden und 2 Minuten vom Schloss entfernt)! Treffunkt mit dem Guide war dann vor dem Schloss und als wir die Menschenmenge vor den Kassen sahen, waren wir sowas von happy, vorher schon gebucht zu haben, es ersparte uns eine Menge Wartezeit. Wir hatten einen sehr netten Guide ( kurze Preisfrage: weibliche Form von Guide? ), Ysi eine Französin, sprach aber ganz toll Deutsch und ich liebe ja diesen Akzent sowieso total!

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Wir wurden mit Kopfhörern ausgestattet um unseren Guide besser zu hören und dann ging´s los! Ich war wirklich froh einen Guide gebucht zu haben. Es war super interessant  und man bekam alle Hintergrundinfos die man brauchte.

Und ich freute mich voll, dass es meinen Jungs gefiel! Auch sie waren völlig platt als sie diesen ganzen Luxus sahen. Anhand Versailles wollte ich meinen Jungs erklären, da in unseren Adern kein bisschen königliches Blut fließt, müsste man in der Schule immer gut mitmachen und lernen, dann kann man sich auch später ganz viel leisten. Ja aber man könnte auch reich heiraten, im Lotto gewinnen, Fußballgott werden oder in einer Rockband Gitarre spielen, booah, keine Chance sie zum lernen zum bewegen!

Es gab hier so viel zu sehen! Die Schlafzimmer, die Schlosskapelle und natürlich der Spiegelsaal, also wo war mein Kleid, ich möchte mich im Spiegelsaal  drehen und ich will tanzen !!! Der ganze Prunk und das ganze Gold , Wahnsinn! Spätestens beim Anblick von Marie Antoinettes Geschirr wollte ich das Klauen anfangen. Und das Besteck und die Kronleuchter, ich hätte am liebsten alles eingepackt. Sogar ein Portrait von Marie hätte ich mitgenommen, wäre zwar ein eindeutiger Stilbruch in meinem Wohnzimmer, aber egal.

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Es war natürlich ein bisschen Schade, dass so viel los war, aber man hatte trotzdem genug Zeit und Raum um alles anzuschauen. Nach 1  1/2  Stunden Führung waren wir durch. Länger hätte es jetzt auch nicht gehen müssen, wir hatte genug Info! Der Plan war, uns nach der Führung in den Gärten gemütlich zu machen und auf das Abendprogramm zu warten. Allerdings mussten wir um 18.30 Uhr das Schloss verlassen und durften erst wieder um 20.30 Uhr rein. Das hab ich bei meiner Planung entweder überlesen oder stand das nirgends. Ich tippe auf die zweite Möglichkeit, da ich keine Fehler mache!!! Da Versailles außer seinem Schloss nicht wirklich viel hergibt, suchten wir eine Parkbank und picknickten.

Um 20.30 Uhr ging´s dann ohne viel anstehen weiter und wir schauten uns in den Gärten um. Es war noch nicht ganz dunkel, sah alles sehr schön aus, aber erst in der Dunkelheit, entfalten die Brunnen ihren Zauber.

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Wir spazierten also in den Gärten, die Brunnen waren beleuchtet, es lief Musik, es gab eine Feuershow, war alles ganz toll. Allerdings muss ich n dieser Stelle erwähnen, dass es für Kinder nur kurz interessant war. Als wir alle Brunnen durch hatten, wurde es ihnen langweilig. Es gab sonst kein Rahmenprogramm, also warteten sie ganz geduldig auf das Feuerwerk. Es war ja auch schon was besonderes das Feuerwerk vor der Kulisse von Versailles anzuschauen, hey, hier standen schon Louis und Marie und schauten Feuerwerken zu. Wobei das Feuerwerk nicht ganz so spektakulär war, wie wir uns erhofft hatten.

Unsere Männer waren schon mitten im Feuerwerk gegangen um die Parkscheine zu lösen und die Autos vorzufahren, was im Nachhinein eine gute Idee war. Nach dem Feuerwerk setzten sich die ganze Masse an Menschen in Bewegung und wir nahmen uns an den Händen und liefen los. Kennt ihr den Film World War Z , indem der schöne Brad Pitt von tausenden von Zombies durch die Straßen gejagt wird, so ähnlich kam ich mir vor, als ich zurückblickte und die vielen Menschen im Dunkeln hinter mir sah. Total scary . Zum Glück standen unsere Fluchtautos bereit. By the way, Brad Pitt würde selbst ich hinterherjagen. Aber im Gegensatz zum Film, würde ich ihn zum Schluss kriegen, ganz sicher!

Alles in allem war Versailles für uns ein tolles Erlebnis. Wir haben viel gelernt und viel gestaunt. Auf alle Fälle hingehen, wenn man mal in der Nähe ist! Die nächtlichen Wasserspiele sind zwar toll, aber vielleicht besser ganz romantisch ohne Kinder, für Kinder ist es nur kurz interessant!

Für mich ging an diesen Tag ein Kindheitstraum in Erfüllung . Ich habe mir, als ich klein war, oft vorgestellt, in einem tollen Kleid als Prinzessin durch die Räume zu schreiten, in einem Himmelbett zu schlafen und von morgens bis abends bedient zu werden. Heute aus Hausfrauensicht sehe ich das Ganze natürlich ein bisschen nüchterner. Ich komm ja schon mit unserer Doppelhaushälfte mit dem Putzen nicht hinterher. In ein so tolles Kleid passe ich nicht rein.

Aber ich habe ein Himmelbett und ganz viele Prinzen! Nur das mit den Bediensteten , da muss ich noch dran arbeiten, bis jetzt bin ich mehr Knecht als Prinzessin! Irgendwas läuft da schief ! Vielleicht sollte ich mir eine Guillotine in den Garten stellen und mit Enthauptung drohen, wenn man der Mama nicht im Haushalt hilft. Ich sag´s euch, da würden Köpfe rollen hier!! Dann wäre ich aber ganz schnell alleine hier. Stattdessen gehe ich,  getreu Marie Antoinette Zitat: Dann sollen sie doch Kuchen essen, in die Küche und backe einen Kuchen damit mein Hofstaat kein Brot essen muss!

Und ich muss heute gar nicht backen, hab noch ganz leckeren Kuchen von einer Konfirmation im Kühlschrank und das eins klar ist, als erstes isst die Prinzessin!!

Eure Dani

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