Food Rezepte

Happy Halloween

 

Wenn die Kinder größer werden, ändert sich auch die Art des feierns. Bis vor zwei Jahren war Halloween bei uns noch eine richtig große Nummer. Mit ganz viel Deko und es gab immer eine Halloweenparty und das Haus war voll mit 20 Kindern. Ich liebe diesen morbiden Brauch und mit Kindern macht so ein Fest riesenspaß. Okay, es ist Konsum und okay, es ist nicht gerade gesund mit den vielen Süßigkeit, aber ehrlich, who cares? Wir sind ja inzwischen alle so politisch korrekt, da dürfen doch ab und an Ausnahmen sein!

Wir hatten früher auch schon Kinder eingeladen, die dürften dann nicht kommen, weil die Eltern Halloween für eine Erfindung der Zuckerindustrie hielten und es ihnen zu amerikanisch war. Echt jetzt, hab ich mir gedacht, das Kind darf nicht mit seinen Kumpels Spaß haben, weil die Eltern ihre Prinzipien haben? Nun gut, ich muss nicht alles verstehen was um mich herum passiert. Ich habe es sowieso nicht so mit Prinzipien, meine ändern sich halt ständig. Was ich mit 20 prinzipiell gut fand, fand ich in den 30igern total bescheuert und mit über 40 sehe ich die Welt sowieso ganz anders. Aber Halloween ist geblieben, das mag ich. Nun wollen die Kinder keine Party mehr, sie machen ihr Ding und ich selber komme dieses Jahr auch auf keine, leider. Aber nächstes Jahr schmeiss ich wieder eine, das hab ich mir ganz fest vorgenommen. Und bis dahin begnügen wir uns mit einem schaurig schönen Halloween -Menü.

 

 

 

Rote Bete Suppe

Zutaten:

  • 500 g abgepackte rote Bete
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Orange (Saft) 
  • 100 ml Sahne
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Tl Balsamicoessig
  • etwas Chillipulver
  • Salz

Zubereitung:

Rote Bete aus der Packung nehmen, abtropfen lassen und in grobe Würfel schneiden. Mit der Gemüsebrühe, Orangensaft, Essig und Zucker in einen Topf geben und ca. 10-15 Minuten kochen. Vom Herd nehmen und pürieren. Die Sahne dazugeben und mit Chillipulver und Salz abschmecken. Nochmals kurz aufkochen lassen.

 

 

Schwarze Spaghetti mit Speck-Sahne-Soße

Zutaten:

  • 500 g schwarze Spaghetti
  • 200 ml Sahne
  • 60 g geriebenen frischen Parmesan + Parmesan zum Bestreuen
  • 2 Eier
  • 6 dicke Scheiben Bauchspeck
  • Salz/ Pfeffer

Zubereitung:

Nudelwasser aufsetzten und Spaghetti abkochen. Während die Spaghetti kochen in einer kleinen Schüssel Parmesan, die Eier und Sahne mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Speck würfeln und in einer Pfanne mit Öl kross braten. 

Spaghetti abgießen, in den Kochtopf zurückgeben und mit der Ei-Parmesan-Mischung mischen. Den Speck untermischen und mit Parmesan servieren.

 

 

Schokoladenkuchen

Zutaten :

Teig:

  • 400 g Mehl
  • 50 g Backpulver
  • 350 g Zucker
  • 2 Tl Natron
  • 1/2 Tl Salz
  • 4 El Backkakao
  • 500 ml heißes Wasser
  • 150 ml neutrales Pflanzenöl
  • 30 ml Essig

Glasur:

  • 100 g Zartbitterkuvertüre 
  • 50 g Margarine

Topping:

  • 3 Feigen
  • 80 g grob gehackte Walnüsse
  • 1 El Zucker

Zubereitung:

Backofen auf 180° C Umluft oder 200°C Ober/- Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform mit Butter einfetten.

Für den Teig alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Die feuchten Zutaten mischen und zu den Trockenen geben, dabei alles mit einem Schneebesen rühren. In die Kastenform geben und ca. 40-50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, dabei sollte der Kuchen nicht ganz durchgebacken sein. Aus den Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Kuchenrand vorsichtig mit einem Messer umfahren und aus der Form stürzen. Auf eine Tortenplatte geben.

Für die Glasur Kuvertüre grob hacken und mit der Margarine in einem Topf bei mittlere Hitze auflösen. Über den Kuchen geben.

Feigen waschen, den Stiel wegschneiden und achteln. In einer Pfanne den Zucker auflösen, die Feigen und die Walnüsse dazugeben und und kurz mitbraten bis die Zutaten mit Zucker überzogen sind. Auf dem Kuchen verteilen.

 

 

Ich will noch ergänzen, ich habe gegoogelt und Halloween stammt ursprünglich aus Irland und wurde von Einwanderern nach Amerika gebracht, nicht die Amis sondern die Iren waren das! Und das Wort Halloween stammt vom Wort All-Hallow’s Evening und heißt übersetzt Allerheiligenabend. Nur damit wir hier politisch korrekt bleiben. Und verkleiden tut man sich damit die Toten, die an diesen Abend zurückkehren, abgeschreckt werden und einen nicht als Mensch erkennen. Meint ihr so eine Verkleidung hilft auch bei bösen Menschen oder nur bei Toten? 

Dann könnte ich vielleicht das ganze Jahr über in Verkleidung rumrennen und alle schlechtgelaunten, immer übers Wetter und Kinder (vorzugsweise die vom Nachbar ) jammernde Menschen würden mich nicht mehr ansprechen und versuchen mir meine gute Laune zuverhageln. Und alle politisch Korrekten, Konsequenten und Prinzipienreiter würden mich nicht erkennen und würden einfach an mir vorbeilaufen und andere vollquatschen.

Also Leute, wenn ihr mich das nächste Mal verkleidet im Edeka seht, dann wißt ihr Bescheid , ich habe gute Laune und möchte sie tatsächlich behalten. Wenn ihr mir aber was Fröhliches erzählen wollt, mich umarmen und drücken wollt, dann macht das, denn ihr werdet mich sehen! Und dann, das verspreche ich euch beim Grab unserer im Garten vergrabenen toten Aquarienfische, lade ich euch nächstes Jahr zu meiner Halloweenparty ein.

Und allen, die Halloween gut finden und allen, die Halloween nicht gut finden: Happy Halloween und passt auf die bösen Geister auf, tot oder lebendig!!!

Eure Dani

P.S. Kommen tote Aquarienfische auch zurück?

 

 

 

 

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